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- 28. Oktober 2008 1 Min.
In der offiziellen Statistik meldet das FBI einen Anstieg der Verbrechen aus Hass auf die sexuelle Ausrichtung des Opfers um sechs Prozent – dagegen ging die Gesamtzahl der Hassverbrechen um gut einen Prozent zurück.
Insgesamt gab es 7.600 Hassdelikte mit über 9.000 Opfern im vergangenen Jahr. In 16 Prozent der Fälle war der Grund für die Tat Hass auf die sexuelle Orientierung des Opfers. Neben Taten gegen Schwule, Lesben und Bisexuelle gab es auch vereinzelt Hassverbrechen gegen Heterosexuelle. Das FBI lieferte keine Begründung für den Anstieg.
Nach den Merkmalen Rasse und Hautfarbe (52 Prozent) sowie Religion (17 Prozent) ist die sexuelle Ausrichtung wieder an dritter Stelle aller Hassvergehen. In 10 Prozent der Fälle war die Ethnie bzw. die nationale Herkunft Grund für das Delikt. Den mit 26 Prozent größten Rückgang vermeldeten die Statistiker bei Verbrechen gegen Muslime.
In vielen Bundesstaaten gibt es Gesetze, nach denen Täter von Hassdelikten aufgrund der sexuellen Ausrichtung des Opfers stärker bestraft werden. Ein Bundesgesetz ist dagegen im vergangenen Jahr an der Veto-Drohung von Präsident George W. Bush gescheitert (queer.de berichtete). Bislang gibt es bundesweit eine derartige Regelung für die Merkmale Rasse, Hautfarbe, Religion und nationale Herkunft. (dk)















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