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- 03. November 2008 2 Min.
Der spanische Königspalast erklärte, Königin Sofía sei in einer am Sonntag erschienen Biografie zu Fragen über Homo-Rechte falsch zitiert worden – die Autorin hält aber an den Zitaten fest, in denen die 70-jährige Monarchin ihre Ablehnung von Homo-Ehe und CSD-Paraden kundtut.
Im Buch "La Reina muy de cerca" ("Die Königin ganz aus der Nähe") wird unter anderem beschrieben, wie Sofia über die gleichgeschlechtliche Ehe herzieht – die 2005 in Spanien eingeführt wurde (queer.de berichtete). Ein Sprecher der Königin erklärte, Gespräche über das Thema hätten zwar stattgefunden und es könne auch kritische Äußerungen gegeben haben. Allerdings sei die Darstellung im Buch "ungenau" gewesen. Außerdem seien die zitierten Gespräche privater Natur gewesen.
Die Autorin Pilar Urbano bleibt allerdings bei ihrer Darstellung. Sie erklärte, sie habe insgesamt 15 Mal mit der Monarchin gesprochen. Außerdem habe der Palast das Buch vor der Veröffentlichung gegengelesen und abgesegnet.
In Spanien ist nach der Buchveröffentlichung nun eine Diskussion um die Monarchie ausgebrochen. Die beiden größten Parteien, die regierenden Sozialisten und die konservative Volkspartei, halten sich aber mit Kritik an der Königin zurück. Dagegen äußerten sich kleinere linke Parteien und baskischen Nationalisten sehr kritisch über Sofia.
Als einer der wenigen Politiker der großen Parteien gab der konservative Parlamentsabgeordnete Esteban González Pons einen Kommentar ab. Er sagte: "Sie ist eine 70 Jahre alte Katholikin und sagt, was 70 Jahre alte Katholikinnen so denken". (dk)















DAS trifft den Nagel auf den Kopf! Und sowas von einem Konservativen. Ich bin erstaunt!