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  • 12. November 2008 12 1 Min.

In den USA ging eine Initiationszeremonie offenbar zu weit: Jetzt stehen sechs High-School-Schüler im Alter von 16 bis 17 Jahren vor Gericht, weil sie ihre jüngeren Mitspieler sexuell belästigt haben sollen.

In einem Football-Camp hätten die Jugendlichen neu dazugekommene Jungsportler unter anderem mit einem Besenstiel anal penetriert, erklärte die Staatsanwaltschaft von Las Vegas (US-Bundesstaat New Mexico). Sie erhob Anklage und beschuldigt die Jugendlichen unter anderem des sexuellen Missbrauchs, der Freiheitsberaubung und der Verschwörung. Die Beschuldigten haben die Vorwürfe bei einem ersten Gerichtstermin bislang abgestritten. Sie stehen unter Hausarrest und dürfen das Elternhaus im Moment nur verlassen, um zur Schule zu gehen.

Bezirksstaatsanwalt Eugenio Mathis hat angekündigt, er wolle eine Verurteilung der Jugendlichen nach Erwachsenenstrafrecht anstreben. Unter dem Jugendstrafrecht könnten sie bis zum Alter von 21 Jahren in Justizvollzugsanstalten festgehalten werden; als Erwachsene würde eine Haftstrafe von 20 Jahren oder mehr drohen.

Derlei Initiationsrituale ("Hazing") sind insbesondere bei Studentenverbindungen weit verbreitet. Sie zielen darauf ab, das Gegenüber zu erniedrigen. (dk)

#1 Diz!Anonym
  • 12.11.2008, 17:26h
  • Hab ich schon mal erwähnt, dass viele Amis einfach nen Knall haben?
    Klar, wir Deutsche auch, aber diese "Mutprobe" sind echt krass.
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#2 FloAnonym
  • 12.11.2008, 18:46h
  • Was für ein degeneriertes Land: über Schwule hetzen und auch sonst einen auf scheinheilig machen, aber hinter dieser über-moralischen Fassade stecken dann solche Erniedrigungen von Menschen.

    Was für eine bigotte Doppelmoral und was für ein perverses Menschenbild die doch haben...
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#3 SaschaEhemaliges Profil
  • 12.11.2008, 21:49h
  • Antwort auf #2 von Flo
  • Ja, da lacht das deutsche Herz, wenn man über DIE schlimmen Amis herziehen und dabei seine deutsch(-national)e Brust ein wenig anschwellen lassen kann. In Deutschland ist eben doch alles viel besser.

    Abgesehen davon, dass ich letzteres ernsthaft bezweifle (vielleicht sollte queer.de mal über die Einführungsrituale deutscher Neonazis o.ä. berichten), erinnern uns Kommentare wie die meiner Vorredner daran, dass Antiamerikanismus keine Erfindung der politischen Linken war.
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