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https://queer.de/?9620
  • 13. November 2008 17 1 Min.

In Rheinland-Pfalz dürfen sich Schwule und Lesben in Zukunft im ganzen Land in Standesämtern verpartnern – von den drei Landtagsfraktionen stimmte nur die mit absoluter Mehrheit regierende SPD für die Öffnung der Standesämter.

Mehr als sieben Jahre nach Einführung der Eingetragenen Partnerschaften hat das von Kurt Beck regierte Bundesland die Standesämter für Schwule und Lesben geöffnet. Bislang war die Kreis- oder Stadtverwaltung für die Zuteilung des Verpartnerungsraumes zuständig. SPD-Fraktionschef Jochen Hartloff erklärte, dass damit dieser Akt nicht mehr in Hinterzimmern von Behörden durchgeführt werden würde.

Unter den drei im Landtag vertretenen Parteien stimmte nur die SPD der Verpartnerung im Standesamt zu. Die CDU lehnte das ab, die FDP enthielt sich der Stimme.

In Rheinland-Pfalz gibt es allerdings keine Gleichstellung im Beamtenrecht, wie sie zuletzt etwa in Hamburg und Brandenburg beschlossen wurde (queer.de berichtete). Im Januar hatte die SPD für Unmut gesorgt, als sie dem Lesben- und Schwulenverband mitteilte, sie werde kurzfristig keine Gleichstellung von Lebenspartnern und Ehepartnern anstreben (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Tim_Chris
  • 13.11.2008, 13:20hBremen
  • "die FDP enthielt sich der Stimme."

    Was für eine Überraschung, wo die doch sonst immer so entscheidungsfreudig ganz vorne dabei sind

    "Unter den drei im Landtag vertretenen Parteien stimmte nur die SPD der Verpartnerung im Standesamt zu. [...] In Rheinland-Pfalz gibt es allerdings keine Gleichstellung im Beamtenrecht."

    Da hätte die SPD sich und ihren homosexuellen Bürgern einen größeren Gefallen mit getan, wenn sie statt der Öffnung der Standesämter, für die Gleichstellung im Beamtenrecht gesorgt hätte.
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#2 RabaukeAnonym
  • 13.11.2008, 13:41h
  • "Die FDP enthielt sich." Ich sag ja. Dieser FDP steckt die Nase nach dem Wind. Das die CDU nen Dachschaden hat, ist nicht neu. Ich gratuliere zur Öffnung der Standesämter allen "heiratswüdigen"
    Aber: Daran denken!!!!! Erst "heiraten" wenn man das Geld für die Scheidung auch zusammen hat:))))))))))
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#3 Chris_Anonym
  • 13.11.2008, 13:54h
  • Antwort auf #2 von Rabauke
  • Wieso sich die FDP der Stimme enthielt verstehe ich nicht ganz. Auf der einen Seite sind sie angeblich für die Ehe und dann stimmen sie nicht mit ab, wenn es darum geht, ob es auf dem Standesamt oder in ner ollen Kammer stattfinden soll ... bescheuert.
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