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  • 20. November 2008 11 2 Min.

Stefan Petzner hat den Vorsitz der rechtspopulistischen Partei BZÖ abgeben müssen - offenbar weil er zu sehr den trauernden Nebenwitwer des verstorbenen Jörg Haider gegeben hat.

Petzner trat am Mittwochabend von seinem Amt zurück. Nachfolger wird Herbert Scheibner, der frühere Verteidigungsminister und FPÖ-Klubobmann (Fraktionschef).

Österreichische Medien mutmaßen, dass Petzner wegen seiner allzu großen Nähe zu Haider seinen Hut nehmen musste. So weinte der 27-jährige "Nebenwitwer" bei einer Pressekonferenz nach dem Tod seines Parteichefs. Er breitete auch öffentlich aus, wie er im Kärntner Anwesen Haiders übernachtete - mit Zustimmung der Ehefrau, wie er betonte. Nachdem die geschockte Partei den Jungspund schnell zum Parteichef erkoren hatte, zog sich dieser tagelang zurück. Angeblich trauerte er allein in seiner Wohnung.

Das war seiner nicht gerade als homofreundlich geltenden Partei offenbar zu viel. Petzner selbst bleibt aber dabei, dass er nicht "abmontiert" worden sei, wie er im Österreichischen Rundfunk (ORF) erklärte. Allerdings ist das schon seine zweite Niederlage: Ende Oktober verweigerten ihm seine Parteifreunde den Posten des Fraktionsvorsitzenden (queer.de berichtete).

Der Tod Jörg Haiders am 11. Oktober diesen Jahres heizte die Homo-Gerüchte weiter an. Der Kärntner Landeshauptmann (Ministerpräsident) hatte kurz vor seinem Autounfall in einer bekannten Klagenfurter Schwulenbar mit ein paar Jungs nach Augenzeugenberichten ausgiebig gefeiert (queer.de berichtete). Auch in seiner Partei hat er sich mit jungen Bewunderern umgeben ("Haiders Buberlpartie"). Das Lieblings-Buberl war offenbar Petzner.

Das Bündnis Zukunft Österreich hatte noch im Oktober bei den Nationalratswahlen seinen Stimmenanteil mehr als verdoppeln können. Haider hatte nach dem Erfolg vor, in die Bundespolitik zurückzukehren. (dk)

-w-

#1 stromboli
  • 20.11.2008, 15:56hberlin
  • coitus interruptus im parteigedärme seiner männerbündlerischen BZÖ spezis.
    Das nenn ich einen politischen quicky
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#2 RabaukeAnonym
  • 21.11.2008, 15:45h
  • "Petze , Petze ging in Laden.....wollte dreimal Käse haben....Käse, Käse gab es nicht.....Petze, Petze ärgert sich. Ich stimme meinem Vorredner voll und ganz zu. "Ja, die Welt ist schön."
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#3 Syrius458Ehemaliges Profil
  • 21.11.2008, 15:52h
  • ...ich denke die werden jetzt alles, das irgendwie nach "schwulen Allüren" wirkt, aus den wichtigen Gremien entfernen (säubern) mit der Hoffnung damit Ihr Wäherpotential zu halten bzw zu vergrössern und noch rechtslastiger werden.
    Eigentlich finde ich es schade, dass Petzner und Co
    nicht weiter so ,mit ihrer Blödheit ,an wichtigen Stellen der Partei, für deren Verruf sorgen können.Ich denke dass hätte dem Rechtspopulismus eher geschadet.Die " Buberln" der Nach- Haider- Ära werden jetzt wohl für alles rangenommen was man sich bei Haider nicht getraut hat.Haider selbst wird man, wie in Bayern den Kini,weiterhin verehren.Der Rest ist ...schweigen.
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