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Kommentare zu:
Die Vertreibung aus dem Serail


#1 nino89
  • 24.11.2008, 21:21h
  • Ich hab's ja schon immer gesagt: Vernunftgemäßes Lesen & Interpretieren hilft am besten. Und dass der Koran genauso wie Bibel und jede andere "Heilige" Schrift nicht absolut-dogmatisch, sondern im Kontest zu den gesellschaftlich-historischen Gegebenheiten gelesen werden sollten/müssen, ist sicherlich jedem klar, der sich nicht als vernunftslosen "ich-mache-es-so-weil-es-mir-so-gelehrt-wurde"-Typ outen möchte.
    Und Heteronormativität ist leider eine gesellschaftliche Fehlentwicklung, die innerhalb der letzten Jahrtausende stattfand und nur bedingt religiös bedingt ist.
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#2 hwAnonym
  • 24.11.2008, 21:33h
  • "..Schwulenbewegung der siebziger und frühen achtziger Jahre arbeitete schon mal intensiv an diesem Thema. Die Community im Jahre 2008 gewönne viel, würde sie diesen rosa Faden wieder aufgreifen..."

    Die den rosa-roten Faden nie verloren haben zu loben, kann nicht verkehrt sein.

    Lob

    Gutes Buch:
    Kommentar 2

    www.queer.de/detail.php?article_id=9063

    Am Rande noch zum Menschenbild, aktuell:

    "Auch die Volksgenossen sind bedroht
    Die Jagd auf lebensunwerte mongoloide Abfallmenschen stellt eine Gefahr für gesunde, starke und rassenreine Kinder dar...."

    www.kreuz.net/article.8023.html
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#3 GerdAnonym
  • 24.11.2008, 21:43h
  • Also ich denke, dass das Buch sicherlich lesenswert ist und bisher habe ich es leider noch nicht gelesen.

    Und durchaus ist es richtig, wenn auf die sehr facettenreiche, islamische Kulturwelt der Vergangenheit hingewiesen wird. Auch ist durchaus sehr treffend, auf die christliche Verfolgung vergangener Jahrhunderte und das Mittelalter hinzuweisen. Soviel zum Thema "Geschichtsrückblick", auf den der Autor zu Recht hinweist. Da sind sicherlich viele Fakten noch stärker in den Medien und in der Öffentlichkeit zu thematisieren und es ist gut, dass der Autor dies darstellt.

    Gleichwohl aber bleibt an der tatsächlichen Situation der GEGENWART festzuhalten, dass mittlerweile christlich geprägte Länder und säkular geprägte Staaten, die christlicher Herkunft sind, in der Welt vorangehen, soweit es um die Legalisierung und die staatliche Anerkennung homosexueller Paarbeziehungen geht: Kanada, Niederlande, Belgien, Schweden, Neuseeland, usw. allesamt sind es keine islamisch geprägten Staaten, die in der ersten Reihe der Länder stehen, wo homosexuelle Paare sich im Jahre 2008 wohlfühlen und offen leben können.

    Und durchaus bleibt es leider wahr, dass insbesondere im Islam der GEGENWART die Tendenzen zur Unterdrückung homosexueller Rechte stärker ausgeprägt sind, als dies gegenwärtig im Christentum der Fall ist ("auch wenn man sich so manchesmal sehr über Ratzinger und den Vatikan aufregt").

    Es sind halt heute nur islamisch geprägte Staaten, wo die Todesstrafe uns droht:Jemen, Iran, Mauretanien, Sudan und Saudi-Arabien (Wahabiten) und Haftstrafen sind auch größtenteils nur in islamischen Ländern auffindbar.

    So sehr ein Geschichtsrückblick richtig und wichtig ist, kann doch die gegenwärtige Situation in islamisch, geprägten Staaten nicht wegdiskutiert werden.

    Ich möchte gegenwärtig nicht in einem islamisch geprägten Staat, wie Saudi-Arabien oder Iran, leben wollen und bin froh im Zentrum Europas zu leben.
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#4 hwAnonym
  • 24.11.2008, 22:04h
  • Antwort auf #3 von Gerd
  • "..Und Klauda weist den richtigen Weg. Er plädiert dafür, bei der Frage nach den Ursachen von Homophobie in Berlin-Kreuzberg und sonstwo nach den eigenen gesellschaftlichen Strukturen zu schauen und politisch am eigentlichen Kern des Problems zu arbeiten: Nämlich an dem nach wie vor wirksamen "heteronormativen Korsett".

    Du kennst die Triebkräfte zu Erstellung und Aurechterhaltung des Korsetts sehr genau.
    Auch die EKD. Vornehmlich und nach wie vor:
    ökonomische Erwäggründe.

    Dieser Haufen für den Du hier, regelmäßig gut kommentiert, missionierst, treibt seine Humanität zersetzenden und Herrschaft erhaltenden Umtriebe mittlerweile so massiv, daß sich evangelische Theologen dazu
    genötigt sehen:

    Ein Aufruf wider die Anpassung
    der evangelischen Kirche
    an die Macht der Wirtschaft

    Heidelberg, Reformationstag 31. Oktober 2008

    Erstunterzeichnende:

    Frank Crüsemann, Prof. Dr. theol
    Ulrich Duchrow, Prof. Dr. theol.
    Heino Falcke, D. Dr. theol.
    Christian Felber, Mag. phil.
    Kuno Füssel, Dr. theol.
    Detlef Hensche, Dr. jur.
    Siegfried Katterle, Prof. em. Dr. rer. pol.
    Arne Manzeschke, PD Dr. theol.
    Silke Niemeyer, Pfarrerin
    Franz Segbers, Prof. Dr. theol.
    Ton Veerkamp, Lic. theol.
    Karl Georg Zinn, Prof. Dr. rer. pol

    www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/pufo-themensubsite/op
    /gup/display.asp?cp=/pufo/subsites/memorandum/aufruf/aufruf/
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#5 InfernoProfil
  • 24.11.2008, 22:40hBerlin
  • Antwort auf #4 von hw
  • "Klauda stellt die richtigen Fragen. Warum wird die christliche Welt als aufgeklärt dargestellt und die islamische als vorzivilisatorisch und warum wird dabei ausgeblendet, dass seit dem Mittelalter "Sodomiter" im Namen Christi verfolgt und ermordet wurden?"

    Tja, könnte es damit zu tun haben, dass das Mittelater überwunden wurde und wir heute in Europa kein Schwulen mehr vom Staat aus verfolgen, während die staatlich konstruierte Verfolgung der Homosexualität in islamiscfhen Nationalstaaten nur so blüht?

    Könnte das wohl ein Grund sein?

    Übrigens, Diplom Soziologen gibt es viele....allein in berlin gibt es davon mehr als 1000. Wer sich hinstellt udn meint, das wäre DIE wissenschaftliche Autorität die alle wiederlegt, hat in seinem Leben noch keine Uni von innen gesehen und tut gut daran, dass auch nicht zu ändern....
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#6 Resi von der AlmAnonym
#7 SamuelAnonym
  • 24.11.2008, 23:47h
  • "Er plädiert dafür, bei der Frage nach den Ursachen von Homophobie in Berlin-Kreuzberg und sonstwo nach den eigenen gesellschaftlichen Strukturen zu schauen und politisch am eigentlichen Kern des Problems zu arbeiten: Nämlich an dem nach wie vor wirksamen "heteronormativen Korsett"."

    Dumm nur, dass Klauda jeden schwulen Mann beschuldigt, mitschuldig an der Heteronormativität zu sein, weil jeder Schwule, der sich als solcher bezeichnet, sich ja auf das Konstrukt "Homosexualität" einlässt, dass der von Klauda verachtete Westen ja erst erfunden habe. Oder kurz gesagt: Schwule Männer gibt es gar nicht.
    Klaudas Thesen sind nichts weiter als dekonstruktivistischer Unsinn, mit dem man auch beweisen könnte, dass Schweine fliegen könnten, wenn diese nicht durch das westliche Konstrukt der Schwerkraft an den Erdboden gefesselt wären.
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#8 perry
  • 25.11.2008, 01:15h
  • Antwort auf #6 von Resi von der Alm
  • Ach bitte, diese rechtsradikalen Hetzer von Gaywest haben doch das Buch überhaupt nicht gelesen, sondern kommentieren eine Rezension in Rosige Zeiten, wobei sie nicht einmal in der Lage sind, kognitiv zwischen dessen persönlichen Aussagen und den Thesen des Buches selbst zu unterscheiden.

    Das ist doch allein schon peinlich: sich eine Meinung auf der Basis der Rezension einer Rezension bilden zu wollen!
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#9 perry
#10 bastapapsta
  • 25.11.2008, 02:11h
  • Noch so ein Buch, dass die Welt nicht braucht !
    In Berlin hat dieses Jahr so ein "Iman" vor tausenden Leuten gesagt: " Ich habe genauso wie ihr von den schwulen Ratten die Nase voll".
    Und an der Bildung scheint es bei Herrn Klauda wohl auch ein Defezit zu bestehen: "

    "Sie ist eine Erfindung der westlichen Welt, die diese unterschiedlichen Geschlechterrollen definierte um anhand dieser Koordinaten soziale, moralische und juristische Kodizes zu entwickeln, die wesentlich vom Christentum beeinflusst wurden. Die muslimische Welt hat diese Konstruktion nicht gebraucht."

    Klaudas Recherchen scheinen anhand von Material entstanden zu sein, welches von vor 40 Jahren stammt.
    Oder er vertuscht bewusst, dass die Wissenschaft mit ihren Ergebnissen nachweislich das Gegenteil belegt.

    Und immer wird man, wenn man homophobe Handlungen seitens der Islamisten kritisiert als "rechts" diffamiert.

    Aber um nochmal auf die Hasspredigt dieses Imams zurück zu kommen, der nicht ausreichend für seinen Spruch kritisiert wurde. Stattdessen wurde Grossmufti Ceric letzten Sa. der Eugen-Biser Preis verliehen.
    *KOTZ* *PFUI*
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#11 SaschaEhemaliges Profil
  • 25.11.2008, 03:03h
  • Danke, danke und nochmals danke für diesen ausgezeichneten Beitrag! Damit hat queer.de endlich so unmissverständlich Position bezogen, wie man es von einem kritischen, progressiven Medium erwarten darf!

    Genau das ist es auch, was alle klar und vernünftig denkenden Menschen hier seit Jahren deutlich zu machen versuchen, wenn sie auf die Tatsache verweisen, dass die Ursachen (und die Verantwortung) für Homophobie oder "Jugendkriminalität" nicht im bösen Islam, sondern in den Merkmalen einer in Sachen sozialer Inklusion und effektiver Gleichheit für Alle völlig versagenden Gesellschaft zu suchen sind.

    Genauer: Dort, wo rechte, reaktionäre Kräfte, die seit jeher eine effektive Integrationspolitik und gleiche Lebensperspektiven für Alle konsequent blockiert haben, die Folgen ihrer eigenen perversen Politik dann als Begründung für eine weitere Spaltung der Gesellschaft und auch der Welt propagieren. Eben das ist der immer wieder postulierte und tatkräftig beförderte "Kampf der Kulturen". Ein bewusstes Konstrukt derer, die ihr politisches Kapital zu großen Teilen auf mindestens subtiler Fremdenfeindlichkeit aufgebaut haben. Eine wirkliche Lösung der genannten Probleme würde diesen beträchtlichen Teil unserer politischen Klasse ein für allemal überflüssig machen - eben deshalb brauchen sie ihren Kampf der Kulturen und treiben ihn immer und überall selbst voran. Dass sich die eine Minderheit so leichtfertig gegen die andere ausspielen lässt, ist für solcherlei Strategie freilich enorm hilfreich.

    Insbesondere ist noch hervorzuheben, dass junge Menschen mit "migrantischem" und insbesondere islamischen Hintergrund in dieser Gesellschaft mindestens ebenso sehr Opfer von Diskriminierung sind wie Homosexuelle auch. Dass sie sich dieses gemeinsamen "Schicksals" oft nicht bewusst sind, kann man ihnen kaum zum Vorwurf machen, wenn man bedenkt, dass dieses Bewusstsein in weiten Teilen der Gay Community ebenso wenig vorhanden ist.
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#12 SaschaEhemaliges Profil
  • 25.11.2008, 03:17h
  • Der Beitrag ist übrigens auch deshalb sehr hilfreich, weil er einmal mehr deutlich macht, "wessen Geistes Kind" (beeindruckende Rhetorik!) die inzwischen bekannten, rechten Demagogen und Kulturkampfpropagandisten sind, die sich immer wieder in dieses Forum verirren. Und dass sie nichts anderes als eine unerträgliche Schande sind für eine demokratische Bewegung, die für eine neue Kultur des Respekts vor der menschlichen Vielfalt kämpft oder zumindest kämpfen sollte (und nicht etwa für einen Kampf der Kulturen).
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#13 RabaukeAnonym
  • 25.11.2008, 09:42h
  • Ich muß schmunzeln, lese ich hier so den einen oder anderen, ausgewogenen Kommentar. Komisch....ich muß dabei blos wieder und wieder an eines denken. Ja , ja......."Wer einmal aus dem Blechnapf frißt"-(Fallada).
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#14 stromboliProfil
  • 25.11.2008, 09:45hberlin
  • Antwort auf #10 von bastapapsta
  • wie gesagt: buch nicht gelesen, wie solltest du dann den inhalt begreifen! Rhetorik um ihrer selbst willen ( "Noch so ein Buch, dass die Welt nicht braucht") zeigt das dilema der diskussion: Faulheit wird als stilistische Übung verkauft!

    Da wird auch der schlenker zum iman nur zur billigen retourkutsche eines rechthabers!
    Eher wäre ein diskurs über die zusammenarbeit rechter religions ideologen jeglicher couleur oder ein blick hinter die kulissen (wer ist den dieser verein:Eugen-Biser Preis , was wollen die ...etc.) , wenn schon herausgehoben von dir ( und knapp am obigen thema vorbeigeschwafelt!), mal ne aufgabe für dich gewesen. Aber da scheints bei dir zu hapern!
    Ich bin dieses gesülze langsam leid!

    Ansonsten UNTERSTRICHEN: "Eigentlich sollte jeder, der künftig einen Kommentar zu diesem Thema abgibt, dazu verpflichtet werden, vorab die 168 mit wissenschaftlicher Methodik erarbeiteten Seiten durchzuarbeiten."

    168 seiten sind nicht zu viel verlangt!
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#15 InfernoProfil
  • 25.11.2008, 13:23hBerlin
  • Antwort auf #11 von Sascha
  • "sondern in den Merkmalen einer in Sachen sozialer Inklusion und effektiver Gleichheit für Alle"

    Ahja. Soziale Gründe sollen es also gewesen sein.

    Das ist interessant. Wie traurig nur, dass die eingewanderten Vietnamesen und THailänder bereits nach einer Generation voll integriert sind und eben nicht durch überproportionale Gewalt auffallen. Dabei kommen die aus den genau gleich schelchten verhältnissen.

    Wer allen ersntes meint, die kulturelle Induktion in der Sozialisationsphase hätte keinen Einfluss auf die Gewalttätigkeit oder Homophobie, dem kann man wirklich nicht mehr helfen. Der soll sich das Buch hier kaufen, aber auch ja TV, PC und Radio auslassen, damit die schöne Illusion auch erhlaten bleibt....

    Nichts hören, nichts sehen, nicht sprechen....

    :-))
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#16 perry
  • 25.11.2008, 13:38h
  • Antwort auf #15 von Inferno
  • "Wie traurig nur, dass die eingewanderten Vietnamesen und THailänder bereits nach einer Generation voll integriert sind und eben nicht durch überproportionale Gewalt auffallen. Dabei kommen die aus den genau gleich schelchten verhältnissen."

    Tun sie das? Weißt du denn sicher, welchen Bildungsstatus ihre Eltern im Durchschnitt hatten?

    Und wie verhält es sich mit Russlanddeutschen? Warum gibt's da keine Unterschiede zu Türken, obwohl das doch eine "ganze andere Kultur" ist?

    Eine ganz persönliche Empfehlung zum Thema:

    www.akweb.de/ak_s/ak533/30.htm

    "Antimuslimischer Rassismus von oben und von unten. Über die Kulturalisierung sozialer Gegensätze im Neoliberalismus"
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#17 FloAnonym
  • 25.11.2008, 14:14h
  • In einer Sache stimme ich zu:
    Vorurteile über Religionen, Migranten, andere Nationen, etc. sind stets hinderlich!

    Aber man sollte auch nicht Fakten leugnen oder verdrehen, denn das ist genauso schädlich, wie Fakten zu verfälschen oder zu erfinden:
    Sowohl in dem angeblich "wissenschaftlich recherchierten" Buch als auch im Artikel steht soviel Mumpitz, dass ich ein paar Sachen nicht unkommentiert stehen lassen kann.

    "Der Diplom-Soziologe Klauda wundert sich."

    Ich habe selbst Soziologie studiert und dann zu Psychologie gewechselt, weil z.B. Soziologen immer noch Theorien von Freud anwenden, obwohl die moderne Psychologie diese längst entkräftet hat!! Soziologen sind sehr nett, aber es sind gutmenschleriche Laberbacken, die zu 99% keine Ahnung von Statistik haben, aber dennoch bei Empirie mitreden wollen... (vermischt mit kruden 100 Jahre alten Theorien, die empirisch nicht haltbar sind)

    "wenn sich deklassierte Halbstarke aggressiv gegenüber Schwulen zeigen?"

    Ja und? Homophobe Gewalt von Nazis und anderen deutschen Schwachmaten wird genauso kritisiert wie bei Migranten!!! Aber es ist nun mal Fakt, dass der Anteil der homophoben Migranten deutlich größer ist, als der Anteil homophober Nazis und andere Idioten. (Dass es gesamt betrachtet weniger Migranten sind, liegt daran, dass sie auch den kleineren Anteil an der Gesamtbevölkerung stellen. Relevant sind aber die relativen Häufigkeiten und da ist Homophobie unter Migranten anteilsmäßig das größere Problem.

    Das soll keineswegs eine Relativierung sein, aber der Soziologe stellt das so dar, als würden homophobe Migranten kritisiert und z.B. homophobe Nazis nicht, was eindeutig nicht so ist...

    "Ist doch die klassische türkische und arabische Liebeslyrik voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des "aufgeklärten" Abendlandes vergeblich sucht."

    E.M.Forster, W.H. Auden, und zahlreiche weitere Klassiker! Von zeitgenössischer Literatur mal ganz zu schweigen. (Und wenn wir z.B. das antike Griechenland, das antike China oder indianische Naturvölker nehmen, so hat dort auch Homosexualität in Kunst, Kultur und Gesellschaft ihren eigenen Platz.

    Okay, Soziologen müssen keine Ahnung von Literatur haben, aber dann sollen sie auch nicht mitreden. Das selbe Problem wie bei der Empirie: mal will mitreden, obwohl einem Kenntnisse fehlen...

    Der Autor betreibt Geschichtsklitterei!!

    "dass seit dem Mittelalter "Sodomiter" im Namen Christi verfolgt und ermordet wurden? "

    Und andere Religionen werden nicht zur Verfolgung, Folterung und Ermordung Homosexueller missbraucht?

    Fazit:
    man könnte zu diesem Machwerk noch viel schreiben, aber das lohnt nicht, da es die Zeit nicht wert ist!

    Dabei stimme ich in der Grundaussage durchaus überein, dass man solche Probleme differenziert und vorurteilsfrei angehen sollte, aber wenn man sieht, wie der Autor (und ansatzweise auch der Artikel) empirische, kulturelle, soziale und historische Fakten verdreht, dann erreichen solche Bücher genau das Gegenteil, denn Toleranz hat keine Lügen nötig!!!
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#18 RechterAnonym
  • 25.11.2008, 14:40h
  • Der Author hat absolut Recht! Das Christentum ist eine böse Hassreligion, weil Kreuzzüge und Sodomiter verbrennung! (Ist zwar gut 500 Jahre her aber egal), und der Islam ist eine Religion des Friedens die absolut homofreundlich. Islamische Länder sind ja das absolute Paradies für Schwule. So einfach ist die linke Gutmenschenwelt.
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#19 goddamned liberalAnonym
  • 25.11.2008, 15:49h
  • Die Schwulenverfolgung in unserer Kultur ist nicht 500 Jahre her, sondern dauerte in Deutschland bis 1969 und in den USA bis 2003. Allein in Deutschland gab es im 20. Jh. tausende Todesopfer (Mord im KZ und Selbstmord).

    Das ist aber kein Grund, die islamische Welt zu idealisieren. Die beiden wesensverwandten, strikt heteronormativen und auf diesselben Quellen zurückgreifenden abrahimischen Religionen Christentum und Islam liefern sich seit Jahrhunderten einen Wettbewerb darüber, wer am besten die Sünde ausrottet. In den letzten Jahrhunderten gerne mit Medizin und später der Psychologie als 'Hilfswissenschaften'. Eines der Hauptvernichtungsziele ist seit Beginn der islam. Scharia und spätestens seit der Etablierung des Christentums als Staatsreligion des röm. Reiches die Homosexualität.

    Anders als im alten Griechenland war Homoerotik in beiden Kulturkreisen allenfalls zeitweise geduldet (siehe Hafis in Persien bzw. Michelangelo in der ital. Renaissance), das Schwert des Gesetzes hing aber immer über den Betroffenen als beständige Bedrohung!

    Unsere schwule Emanzipation ist eine Spätfolge bürgerlicher Emanzipationswellen, die seit dem 18. Jh. zuerst die Emanzipation des männl. Staatsbürgers, dann die Emanzipation der Juden und weibl. Staatsbürgerinnen, die Emanzipation der Afro-Amerikaner etc. brachten. Schwule Emanzipation setzt Aufklärung, Demokratie und Säkularisierung voraus. Die schwule Emanzipation gilt für jeden gleichgeschlechtlich veranlagten Menschen - unabhängig von Rasse und Religion (das zeigt sich gerade auch bei den 'erwachenden' Schwulen und Lesben in der islam. Welt), sie ist aber auch das Gegenteil einer exotistischen Sexualromantik, die sich irgendwelche orientalischen Haremswelten erträumt.
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#20 resi von der alm (das original)Anonym
#21 Katrin
  • 25.11.2008, 17:34h
  • Da bin ich aber baff, dass es in der christlichen und aufgeklärten Welt den Schwulen gut geht. Da zahlt man in Deutschland mehr Steuern und hat weniger Rechte und das soll ein "Aufgekärtes" Land sein? Stimmt, in islamischen Ländern sind die Strafen härter, bis zur Todesstrafe, aber ein aufgeklärtes Land sind wir deshalb noch lange nicht.
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#22 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.11.2008, 18:00h
  • Ich habe mir mal auf TIMM die Doku "Gay Muslims" angesehen und kann die Menschen verstehen, die aus ihrer arabischen Heimat auswsandern. Ob das Buch zur Verständigung beitragen kann, bezweifle ich. Für mich bleibt der Islam homophob.
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#23 Geert W.Anonym
  • 25.11.2008, 18:16h
  • Schon lustig wie betont wird,dass er Soziologe ist ist.
    Ich bin Pädagoge mit nebenfach Soziologie, und nun?
    Klauda war derjenige gewesen der die Frauenrechtlerin Ali Hirsi als rassistische Schranze betitelt hat.
    Ist derjenige der meint, das es keinen Antisemitismus mehr gibt und ich auch der gleiche der sich mit den Münchner U-Bahn Schläger solidarisiert hat und für freilassung plädiert hat.
    Sehr seriös also. Und weil er so seriös ist, findet er nur eine Plattform auf Junge Welt und auf Gigi
    Mit anderen Worten er hat nicht nur ein Hand zum Antisemitismus/Antizionismus sondern ist auch ausgesprochen positiv rassistisch.
    Wußte gar nicht,dass die westliche Welt den Koran geschrieben hat, in dem 256 Suren stehen die zur Gewalt aufrufen.
    Auch seltsam, dass es ehemalige christliche Kolonien geschafft haben in der Moderne anzukommen.
    Und alle die Staaten, die durch die Imperialistischen Kreuzzüge islamisiert wurden nicht in der moderne angekommen sind.

    buecher.hagalil.com/dva/karsh.htm

    Vielleicht aber auch mal ein Buch lesen von Raddatz, im Gegensatz zu Klauda hat er jahrelang in diesen Ländern gelebt. Er ist Dokotor und nun?

    Danke Queer

    P.S: Begriffsverwirrungen von Klauda:
    Hier:

    www.klausblees.de/Islamophobie-HINTERGRUND.html

    und hier

    www.gwg-koeln.50webs.com/text_scheitern_als_programm.html
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#24 hwAnonym
  • 25.11.2008, 18:36h
  • Antwort auf #23 von Geert W.
  • Klauda bezeichnete die angesehene Mitarbeiterin des
    American Enterprise Instutes,
    Ayaan Hirsi Ali, als

    „kleine Schwindlerin“ und „dumme, rassistische Schranze“.

    Der Vollständigkeit halber.

    Ayaan Hirsi Ali prophezeit dem designierten US-Präsidenten schwere Prüfungen im Umgang mit dem Irak und Afghanistan.

    Denn Rückzug bedeutet Selbstaufgabe !
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#25 hwAnonym
#26 goddamned liberalAnonym
  • 25.11.2008, 20:24h
  • @Geert

    "Auch seltsam, dass es ehemalige christliche Kolonien geschafft haben in der Moderne anzukommen."

    Meinst Du Länder wie Nigeria, in denen Muslime und Anglikaner sich gegenseitig an Homophobie überbieten? Oder das 'christliche' Jamaika?

    Es gibt nur wenige Varianten der abrahimischen Religionen die für uns (und andere Menschen) einigermaßen erträglich sind, wenn man sie ernst nimmt:

    Im Islam: Alevitismus und der sunnit. Islam der Ankaraer Schule (Da haben 95% der islam. Welt das schlechte, Deutschland und die Türkei das große Los gezogen).

    Im Christentum: der Kulturprotestantismus z. B. der Großkirchen in der Schweiz, in Skandinavien, in den Niederlanden, in den meisten deutschen Landeskirchen und im europäischen und nordamerikanischen Mainstream-Anglikanismus, in den USA die 'United Church of Christ', die (ohnehin schwule) MCC, in der ganzen Welt der Alt-Katholizismus.

    Im Judentum: Reform- und 'konservatives' Judentum.

    Fast alles andere ist - sobald es die politische Sphäre betritt - massiv homophob, frauen- und letztlich demokratiefeindlich.

    Warum das so ist, das kann man dann den Koran- und Bibelexegeten und meinetwegen auch den Soziologen überlassen....
  • Antworten » | Direktlink »
#27 haEmetProfil
  • 25.11.2008, 22:14hBerlin
  • Antwort auf #26 von goddamned liberal
  • Das Problem ist eher, das Klauda - bedauerlicher Weise - eher eine Gefälligkeitsarbeit abgeliefert zu haben scheint, denn eine an der realen Faktenlage orientierte wissenschaftliche Arbeit. Ähnlich ist - ebenso bedauerlich - der Artikel von Christian zu bewerten, der weniger journalistischen Grundsätzen, als vielmehr vorgefertigten ideologischen Schablonen entspricht.
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#28 SamuelAnonym
#29 SamuelAnonym
#30 stromboliProfil
  • 26.11.2008, 12:27hberlin
  • heute mit interesse folgenden beitrag gelesen:

    www.zeit.de/2008/48/Iran
    DEr Iran nach dem Schah...
    insofern zum thema hier gehörend, weil er sich mit den entwicklungen, enttäuschungen und verratenen erwartungen beschäftigt, der auswirkungen in unsere gegenwart hat!
    Selbst leseresistente sollten sich mal überwinden...

    Wie gesagt, es gibt immer mindest zwei seiten die zu beachten sind... was unseren islamophoben ebenso häufig aufs brot geschmiert werden muß, wie z.B deren wiederholungszwang im abspulen der altbekannten daten und taten!
    Anstatt andersdenkende als konvertierwillige "überläufer" denuzieren zu wollen ("Stromboli scheint schon konversionswillig..." #57Studie: Amsterdam...) (ür einen, an seinen beiträgen hier erkenntlich, bekanntermaßen strikten atheisten wie mir, eine dummdreiste unterstellung ; auch wenn sie nur im mistbeet brachialen denunziantenwitzes gewachsen...!) ,wie wärs mal mit einem exkurs in vergleichendem denken. Das hilft, die vermüllte ideeologie denkkiste zu lüften!
    Oder gilt hier nur noch : Audacter calumniare: Semper aliquid haeret! Verleumde nur frech: Es bleibt immer etwas hängen! (Plutarch)...
    Dann wären die fronten geklärt!
  • Antworten » | Direktlink »
#31 hwAnonym
  • 26.11.2008, 14:28h
  • Antwort auf #30 von stromboli
  • ja, mit schablonen kennen sich die unipolar-welt-cowboys ja aus.
    es ist aber wie bei der art ihres wirtschaftens.
    moral, ideologie, und bestandsaufnahme eine einzige konkursverschleppung.
    zukunftsuntauglich.
    ich hoffe sehr, dass obamas politik nicht in die nächsten bizarren think-tank-verschraubungen eingreift. ein schnellstmöglicher höhepunkt, sorgt dann auch schneller für klarheit.

    die chancen stehen gut, du kannst da übrigens auch mitmachen, wenn du magst, jder darf.
    um nicht anderes geht es bei der support-betroffenheit, die so tut als läge ihr menschen und somit auch schwule am herzen,
    reisziele vielleicht noch, wenn's hochkommt.
    obamas stellvertreter biden zeigt den weg.
    der kommende us-vizepräsident biden formulierte es in einem weltweit
    ausgestrahlten programm von shalom (frieden !) tv so:

    "Imagine our circumstance in the world were there no Israel.
    How many battleships would there be? How many troops would be stationed?...And there
    is this inextricable tie between culture,
    religion, [and] ethnicity that most people don't fully understand--that is
    unique and so strong with Jews worldwide.
    When I was a young Senator, I used to say, "If I were a Jew I'd be a Zionist."
    I am a Zionist. You don't have to be a Jew to be a Zionist..."

    (August 27, 2008, Fort Lee, NJ)

    shalomtv.org/pdfs/ShalomTV_BidenonIsrael_PR.pdf

    de.youtube.com/watch?v=yAZmO80dLfE

    also, fühle dich nicht angegriffen von den tele-tubbiess des flugzeugträgers.

    z.about.com/d/politicalhumor/1/0/e/N/bush_awol.jpg

    als matrilinear koscherer kann ich dir versichern, es gibt auch
    linke zionisten und ganz viele nicht-zionisten, also schön cool und locker bleiben !
    vielleicht noch ein bißchen touristik-werbung
    für israel. wäre nicht schlecht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 MalteAnonym
  • 26.11.2008, 14:34h
  • Der Autor dieses Machwerks ist allseits als ideologisch verklärter Linker bekannt, der Fakten nicht akzeptieren kann und sie deshalb ins absurdeste verdreht.

    Oder wie sonst kann man auf die Idee kommen, dass homophobe Nazis nicht genauso kritisiert werden, wie homophobe Migranten.

    Und spätestens mit Lügen wie die "westliche Kultur" sei frei von homosexueller Literatur outet er sich als wenig sachkundig!

    Das ist der typische ahnungslose Gutmensch: er hat die durchaus hehre Absicht zu Toleranz und Verständigung beizutragen, aber durch seine Lügen und sein Verdrehen von Tatsachen erreicht er genau das Gegenteil...

    Sowas sollte man nicht auch noch unterstützen, also Hände weg von diesem Schund...
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#33 hwAnonym
  • 26.11.2008, 14:57h
  • Antwort auf #32 von Malte
  • dein beitrag trieft vor feind-abwehr-ideologie.
    meiner natürlich nicht !
    eh, klar.
    ich bin die ausgeburt von objetivität
    und du das gegenteil !

    ich liebe rote kästchen !
    denn ich weiß, sie kommen von herzen !

    so, das war jetzt ein beitrag f ü r queer,
    auf dass jetzt viele folgen mögen !
    bwl
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#34 stromboliProfil
  • 26.11.2008, 17:25hberlin
  • Antwort auf #32 von Malte
  • muß ich jetzt vermuten, dass du ebenso ein allseits als ideologisch bekannter rechter bist, der fakten nicht akzeptiert und deshalb ins absurde verdreht...
    Malte, wenigstens ein bischen einblick hättest du schon vermelden sollen , aber auch du scheinst das buch ebenso noch gar nicht gelesen zu haben... womit wir wieder am anfang wären: erst lesen , dann über inhalte streiten!
    Aber was soll man schon von euch erwarten!
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#35 maciicxProfil
  • 26.11.2008, 21:47hpnkw
  • Antwort auf #32 von Malte
  • naja, als letztens lesben von thor-steinar-deutschen zusammengeschlagen wurden wurden in unkenntnis der fakten auch teilweise "die ausländer" vom flachrosa mob verantwortlich gemacht.

    sowieso ist die gegenüberstellung von migranten und nazis etwas, das mich amüsiert. wenn überhaupt, kann man "volksdeutsche" den migranten gegenüberstellen, und da fällt auf: ups, wir sind ja nicht alle homophobe nazis. vielleicht sollte doch mehr betrachtet werden als das migrantending.

    (und btw, meinereiner kennt auch aufgeklärte moslems, die kein problem mit "uns" haben. sowas kommt vor, womit islam, sicher nicht gänzlich, aber als der allein entscheidende faktor auch ausfällt.)
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#36 goddamned liberalAnonym
  • 27.11.2008, 18:25h
  • @stromboli

    Der Zeit-Artikel über die iranischen Illusionisten zeigt doch nur, wie regliöse Mystik Leuten das Hirn vernebeln kann (sage ich als gläubiger Protestant, der mit muslimischen Freuden Beiram feiert). Solche 'Kinder der Revolution' haben es nur verdient, wenn dieselbe sie verschlingt.

    Was in diesem albernen Artikel über alberne Menschen vergessen wurde, ist die Demonstration v. unverschleierten 100.000 Frauen in Teheran von 1979, die von einem Cordon von mutigen Männern vor den geifernden Klerikal-Faschisten geschützt werden mußte. 'Linke' im Iran diffamierten damals die Anliegen der Frauen als 'bürgerlich'. Mit so rudimentären analytischen Fähigkeiten braucht man sich nicht zu wundern, dass die Pfaffen die Massen mit Opium benebeln und eine bürgerliche Revolution a la Mossadegh schon im Ansatz scheitert!
    Welcher katastrophalen kulturellen Zusammenbruch diese 'Revolution' bedeutete, kann man Internet auf den vielen Nostalgieseiten bewundern, auf denen Filme aus dem vorrevolutionären Iran gezeigt werden, mit eleganten Frauen und einem zivilisierten Lebensstil trotz Schah und Geheimdienst, dessen Folterkeller ja von den Frommen noch perfektioniert wurden.

    Kein Wunder, dass junge Iraner angesichts der frommen Despoten einen regelrechten Kult um den alten säkularen Despoten betreiben...

    @haMET

    Das ganze Buch riecht m. E. nach Foucault, nach seinen idiotischen Artikeln über den Iran 1979, seinem Selbsthaß als Schwuler und westlicher Intellektueller.... Dieser Selbsthaß ist immer noch eine verbreitete Krankheit!
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#37 perry
  • 28.11.2008, 08:23h
  • Hier ein Radio-Interview mit dem Autor:

    www.freie-radios.net/portal/content.php?id=25025

    "Bilder über den Islam sind in Europa ziemlich simpel strukturiert. Moslems oder Islamisten - egal, die werden schnell in einen Topf geworfen, die seien aggressiv, die verabscheuten die westliche Kultur, unterdrückten die Frauen und hassten Homosexuelle. Ironischerweise hat gerade der Westen während der Kolonialisierung diese Sichtweisen in der Islamischen Welt geprägt. Vorher sah die ganz anders und viel toleranter aus… Georg Klauda hat sich literarisch mit der Herkunft der Heteronormativität im Islam befasst. Dazu hat ihn Radio Corax am Telefon interviewt."
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#38 goddamned liberalAnonym
  • 28.11.2008, 10:55h
  • @Perry

    Ein Stichwort fehlt bei Klauda: Scharia!

    Die Todesstrafe der Scharia war durch fast die ganze islamische Epoche im Orient für gleichgeschlechtlichen Sex gültig! Toleranzperioden belegen nicht Akzeptanz, sondern Nachlässigkeit,die von der autochtonen islam. Orthodoxie (z. B. dem Wahabitismus) auch ganz ohne 'westlichen' Einfluß immer wieder kritisiert wurde.

    Ein zweites Stichwort fehlt: Atatürk! Er ist der radikalste 'Verwestlicher' in der Geschichte des Islams...

    Unter Atatürk wurde 1935 in der Türkei die
    Strafbarkeit der Homosexualität aufgehoben, im gleichen Jahr wurde in Deutschland die jurist. Grundlage für die Einweisung Homosexueller ins KZ gelegt. Die Türkei war damals 'westlicher' als Deutschland. Wo ist da Klaudas böse Heteronormalisierung?
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#39 perry
  • 28.11.2008, 11:27h
  • Es würde dir vielleicht helfen, das, worüber du sprichst, überhaupt erst einmal zur Kenntnis zu nehmen, bevor du irgendwelche unqualifizierten Urteile abgibst. Sowohl die Schari'a als auch Atatürk werden im Buch von Klauda ausführlich und über viele Seiten hinweg behandelt.

    Und im Interview fällt zwar das Wort Schari'a nicht, die Sache selbst, nämlich das islamische Recht (und nicht anderes heißt Schari'a), wird jedoch sehr wohl gestreift. Angesichts der wenigen Minuten Redezeit, die dem Interviewten zur Verfügung standen, war mehr wohl auch kaum möglich.
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#40 goddamned liberalAnonym
  • 28.11.2008, 11:49h
  • @perry

    Ich bezog mich auf das Interview, nicht auf das Buch...

    de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:World_homosexuality_
    laws.svg&filetimestamp=20081112043007


    Ist die Weltkarte, die anzeigt, wo Homosexualität bestraft wird, auch 'unqualifiziert'?

    Die Länder, in denen das geschieht, sind zumeist Länder der abrahimitischen, d. h. hier christlichen u. islam. Orthodoxie. Indien ist der einzige Sonderfall, bei dem Homosexualitätsgesetze wirklich aus dem Westen neu importiert wurden, in allen anderen Fällen sind die Gesetze letzlich religiös begründet und in der eigenen islamischen oder klerikalen Kultur begründet...

    Die brutalen Todesstrafen für Homosexualität wurden vor vielen Jahrhunderten von religiösen Richtern, nicht von Kolonialmächten eingeführt...
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#41 perry
  • 28.11.2008, 11:56h
  • Die Schari'a wurde in der Türkei übrigens nicht 1935, sondern 1926 abgeschafft - genau wie in den meisten anderen muslimischen Staaten. Die Türkei stellt hier keine Ausnahme dar. Gleichzeitig wurde aber die Ausgrenzung gleichgeschlechtlicher Liebe aus Kultur und Literatur unter Atatürk stärker denn je vorangetrieben und mündete schon bald in einen medizinischen Pathologie-Diskurs. Das Strafrecht ist eben nicht die einzig relevante Dimension, die man heranziehen sollte. Es spielen viel mehr Normen eine Rolle.

    Das alles könntest du wissen, wenn du, statt über das Buch herzuziehen, ohne es zu kennen, mal lieber einen Blick hineinwerfen würdest.

    Sorry, aber ich finde es unmöglich, wie du persönliche Urteile über den Autor abgibst, ohne das, was er schreibt, jemals zur Kenntnis genommen zu haben. Allein aufgrund einer Rezension kann man sich kein Urteil machen.
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#42 hwAnonym
  • 28.11.2008, 11:59h
  • Antwort auf #36 von goddamned liberal
  • Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Abermillionen Menschen in Asien durften seit Jahrhunderten direkt oder indirekt den intensiv angelsächsische Traditionen und amerikanischer Wirklichkeit erleben.

    "Das Unverständnis der Deutschen, aber nicht nur der Deutschen,
    für angelsächsische Traditionen und amerikanische Wirklichkeit ist
    eine alte Geschichte."

    Hannah Arendt.

    Es ist schon wahr, Wissen muß jede Generation aufgefrischt werden.
    Ich stehe da fest an Deiner Seite !
    Man sollte sich den historischen Optimismus nicht verderben lassen.
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#43 goddamned liberalAnonym
  • 28.11.2008, 12:28h
  • @hw

    Den historischen Optimimsmus laß ich mir weder von NeoCons, Islamophoben noch von irrationalen Kulturalisten verderben! Je unerträglicher die Repression wird, desto mehr knarzt die Dialektik!

    @perry

    Für denjenigen, der im Knast sitzt und/oder auf seinen Henker wartet, ist der jurist. Diskurs der entscheidende. Durch Atatürks Justizreform ist Zeki Müren, der türkische Liberace, eben zeitlebens dem Knast entgangen.

    Nur in einem rationalistischen Diskurs kann man Irrationales kenntlich machen. Z. B. die Rationalisierung klerikaler Ressentiments wie Homophobie durch ein medizinisches Mäntelchen (Krankheit statt Sünde). Mediziner und Psychologen haben Homosexualität zuerst zur Krankheit gemacht und dann nach wenigen Jahrzehnten rationaler Überlegungen vom Stigma der Krankheit befreit. Theologen wäre das nie gelungen. Für die bleibt Sünde eben Sünde. Amen!
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#44 hwAnonym
#45 hwAnonym
#46 perry
  • 28.11.2008, 15:19h
  • "Für denjenigen, der im Knast sitzt und/oder auf seinen Henker wartet, ist der jurist. Diskurs der entscheidende."

    Ja, es saß aber keiner im Knast. Das ist ja die Pointe, die du dauernd übersiehst. Das juristische Verbot von Analverkehr bestand nur auf dem Papier. Heute wird aber in der Türkei wirkliche Repression ausgeübt, und zwar ausgerechnet von Seiten des kemalistischen Staats, der Sex zwischen Männern 1926 legalisierte (und daran auch nie gerüttelt hat).

    Dir fehlen einfach grundlegende Informationen über den Gegenstand, und, ohne arrogant wirken zu wollen, kann ich da im Grunde nur wiederholen, was schon der Rezensent Christian Scheuß geschrieben hat: "Eigentlich sollte jeder, der künftig einen Kommentar zu diesem Thema abgibt, dazu verpflichtet werden, vorab die 168 mit wissenschaftlicher Methodik erarbeiteten Seiten durchzuarbeiten."
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#47 goddamned liberalAnonym
  • 28.11.2008, 17:59h
  • @perry

    Nicht (zeitweise) gemütliche Illegalität und Sünde, (zunächst) ungemütliche Legalität ebnet den Weg zu Selbstachtung und Rechtssicherheit!
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#48 perry
#49 goddamned liberalAnonym
  • 28.11.2008, 19:20h
  • @perry

    Der Stammtisch ist eine gutbürgerliche Einrichtung, auf der schon manche Barrikade ersonnen wurde!

    Und überhaupt:

    Leer ist das Vorhaben ja nun gerade nicht, eine erfüllende Liebe offen und in Selbstrespekt zu leben und sich nicht nur (bestenfalls!) augenzwinkernd geduldeten süßen Sünden in irgendwelchen dunklen Ecken hinzugeben...

    Und schlimmstenfalls von den Frommen ermordet zu werden....
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#50 antosProfil
  • 30.11.2008, 11:20hBonn
  • Antwort auf #30 von stromboli
  • Lieber stromboli,

    sicher ist der ZEIT-Artikel von Charlotte Wiedemann interessant - für mich allerdings aus folgendem Grund: Abgesehen von ein paar Allgemeinwissenshäppchen [revolutionsfolkloristische Begriffe wie ‚schwarzer Freitag’ etc.] spiegelt er direkt die Denkverbote in Iran wider. Er zeigt die blinden Flecken der ehemaligen ‚Revolutionäre’; er zeigt, wie wenig sich diese einst aufgeputschten und mit sozialromantischem Shariati-Kitsch ['Fatima ist Fatima'* - lesenswert für die Damen unter uns!] aufgepumpten Jugendlichen – denn das waren es hauptsächlich - bisher mit der Geschichte und dem Hergang ihrer missratenden Revolution auseinandergesetzt haben.

    Schade, dass Frau Wiedemann keinen der ehemaligen ‚islamischen Revolutionäre’ interviewen konnte oder wollte, die mit Maschinengewehren und anderen Waffen durch die Straßen patrouilliert sind und jedem, der sich nicht jubelnd dem Rausch anschloss das Leben zur Hölle gemacht haben. Oder einen von den ehemaligen Schülern und Studenten, die im Rausch ihrer Rechthaberei ihre ihnen verhassten Lehrer – z. B. weil sie mal schlechte Noten bekommen hatten – als westlich-dekadente Subjekte denunziert und so direkt Khomeinis Schnellgerichten zur Erschießung ausgeliefert haben. Sattareh Farman-Farmaian, eine Verwandte Mossadeghs und Gründerin der iranischen Schulen für Sozialarbeit schreibt ausführlich darüber in ihren Lebenserinnerungen, die natürlich nur im Exil entstehen und veröffentlicht werden konnten – sehr lesenswert:
    www.amazon.de/Schahsades-Tochter-faszinierende-Lebensgeschic
    hte-einer/dp/3453877446/ref=sr_1_7?ie=UTF8&s=books&qid=12280
    38253&sr=8-7



    Haarsträubend und unfassbar geradezu sind die Un-Weisheiten, die Charlotte Wiedemann von Herrn Tabatabai zitiert – zum Glück lässt sie zwischen den Zeilen durchscheinen, was für ein schnittig-wendiges, verlogenes Exemplar Mensch dieser Herr ist. Was Khomeini wollte oder nicht, dazu sollte man die Toten befragen, sie sollten kurz wiederkehren, Zombies her!, und Herrn Tabatabai zu sich in die Erde ziehen. So. Moralischer Donner Ende.

    Um einen Eindruck von Khomeinis Agieren zu gewinnen, sollte man sich statt an Typen wie Tabatabai besser an betroffene Beobachter halten wie z. B. Amir Taheri – der war zwar ein Schah-Anhänger und mischte später in der bekannten Neocon-Truppe mit, lügt aber nicht in jedem Satz:
    www.abebooks.de/servlet/BookDetailsPL?bi=1179999436&searchur
    l=an%3Damir%2Btaheri%26sortby%3D3%26sts%3Dt%26x%3D0%26y%3D0




    Der Gerechtigkeit halber muss man allerdings darauf hinweisen, dass Frau Wiedemann die selbstauferlegten Denkverbote ihrer Interviewpartner selbst zu erkennen scheint, wenn sie zumindest Massoumeh Ebtekar attestiert: "Seltsam: Wie andere iranische Reformer vermag diese kluge Frau ihre eigene Entwicklung erstaunlich wenig zu reflektieren."

    Frau Ebtekar kann dies schon aus sozusagen psycho-hygienischen Gründen gar nicht, behaupte ich – andernfalls müsste sie an dem mafiotisch-totalitären System, in dem sie ja selbst lebt, täglich irre werden.

    * =
    www.al-islam.org/fatimaisfatima/
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#51 goddamned liberalAnonym
#52 stromboliProfil
  • 01.12.2008, 09:49hberlin
  • Antwort auf #50 von antos
  • Antos, dank für die verlinkungen aber auch für dein eintreten für die hier vergessenen! Ich bin kein kenner der iranischen geschichte! Insoweit beanspruche ich nur die "möglichkeit" sich weiter zu informieren, und somit ein erweitertes bild der uns heute beschäftigenden probleme zu bekommen... , wozu deine links beitragen!

    Subjektiv erinnere ich mich an die diskussionen die in Ffm mit iranischen exilanten statt fanden die dem links sozialdemokratischen wie der kp zugehörten. Und ich erinnere mich noch heute, wie entfernte freunde, die damals nach der (!) "Wende" in den iran zurück kehrten bereits nach wochen von der "bildfläche " verschwanden. Teils opfer ihrer eigenen "gefährten/genossen" weil sie die parteilinie nicht ein hielten, teils weil sie offensichtlich der zunehmend religiösen macht nicht weichten und in ärmlichen löchern ( revolutionsgefängnissen) zugrunde gingen.

    Was mich an diesem "szenario" interessiert, ist die unmöglichkeit, sich offensichtlich den dynamischen entwicklungen entziehen zu können, es sei denn, mit neuerlicher flucht oder innerer emigration.
    Insofern hat mich die "einseitig" beleuchte bestandsaufnahme erinnert, dass soziale "bewegung" auch ein gerütteltes maß an scheitern darstellt.

    Auf die spitze geschrieben: sind wir, die gegen das schah- regime auf die strasse gingen für die erhängten an den baukränen letztlich mit verantwortlich?
    Ist also im scheitern einer idee, auch die verantwortung für das daraus entstehende abzuleiten?!
    Die weltliche (westlich orientierte) gesellschaft jener zeit, die frauen, studentInen, die von einem emanzipatorischen eintritt in eine bessere , weil repressionsfreiere und gewaltlosere nachschahzeit träumten , ohne die radikalität ihrer bärtigen mitdemonstranten richtig einzuschätzen. Was die frage aufwirft:
    Darf man , angesichts einer drohenden gefahr ( politisch), ein bestehendes system noch bekämpfen; nach der regel: es wird nur noch schlimmer kommen?!
    Oder halten wir es mit den kleingeistigen, der spießerfraktion: nur keine experimente...

    "Schade, dass Frau Wiedemann keinen der ehemaligen ‚islamischen Revolutionäre’ interviewen konnte oder wollte.." ; nun , vieleicht findet sich ja jemand anders, schließlich ist auch an diesem thema die zeit überreif!
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#53 goddamned liberalAnonym
  • 01.12.2008, 10:45h
  • @stromboli

    Das Absurde ist, dass jeder militante Linke einräumen muß, dass der Schah (auch) ein Vorkämpfer der Zivilisation war. Genauso, wie jeder militante Antikommunist einräumen muß, dass die afghanischen Kommunisten in ihrem Land genau dieselbe Rolle hatten!
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#54 stromboliProfil
  • 03.12.2008, 10:00hberlin
  • Antwort auf #53 von goddamned liberal
  • ja, den fragen und den gegebenen antworten muß man sich als verantwortlicher stellen!
    In einem anderen zusammenhang hierzu eine überlegung die ich für verbindlich halte:
    "...Mit Kant stellt er die Frage: Gibt es wirklichen Fortschritt in der Geschichte? Und mit Kant antwortet er: Ja, insofern es Geschehnisse gibt, die auf die Möglichkeit von Freiheit verweisen. Wie etwa die Französische Revolution, deren Fortschritt nicht so sehr in der blutigen Realität auf den Straßen von Paris lag als vielmehr im Enthusiasmus, den sie beim Publikum in ganz Europa auslöste, und den politischen Konsequenzen, die daraus folgten. Das heißt, Fortschritt ist dort, wo eine Veränderung nicht nur stattfindet, sondern auch eine Möglichkeit eröffnet wird - die Möglichkeit, dass überhaupt etwas Grundlegendes, etwas Neues passiert. Die Veränderung liegt also schon darin, dass sie überhaupt möglich wird. Denn dazu muss sie das, was sie bislang unmöglich gemacht hat, das, in dem sie nicht vorgesehen war, sprengen: die Realität." aus einem artikel über (algemeine) erwartungen am beispiel wahl USA:
    www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/
    ?ressort=ku&dig=2008%2F12%2F02%2Fa0125&cHash=c747dfac34


    Auf den einfachen nenner gebracht: man muß ÄNDERUNG zumindest versuchen!
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#55 FlorianAnonym
  • 06.12.2008, 11:08h
  • Kommentar zu #17

    ...was willst Du bei einem Themengebiet machen, bei dem vieles nur Ideologie ist? Das wird doch sehr deutlich aus den vielfältigen Reaktionen, die sich an Klaudas Buch anschließen - die einen loben es, die anderen weisen es strikt zurück.

    Dabei Klauda die Wissenschaftlichkeit entziehen zu wollen, finde ich hingegen plump - und Du machst es Dir damit viel zu einfach. Soziologie und Psychologie haben wissenschaftliche Kriterien. Empirie ist noch kein Argument - es kommt auch darauf an, wie diese gemacht ist. Fast jeder PsychologIn, BiologIn, PhysikerIn könnten die eigenen angewandten Methoden um die Ohren gehauen werden, entweder weil bereits viele Vorannahmen in die Forschungsfrage eingehen (bspw. 'Geschlecht' oft schon in Untersuchungen zu 'Geschlecht' vorausgesetzt werden) oder weil die Untersuchungen einfach nur schlecht durchgeführt wurden.

    Klaudas Arbeit ist sicherlich nicht allumfassend, aber es versucht, die Debatte von verschiedenen Sichtweisen, stets gut belegt, zu betrachten. Insofern bietet es einen Beitrag der diskutiert werden kann, sollte und wir - und der wissenschaftlichen Kritierien aktueller Soziologie, Psychologie, Geschichtswissenschaft entspricht.
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#56 DanielAnonym
  • 06.12.2008, 11:19h
  • Antwort auf #32 von Malte
  • Kommentar zu #32

    Nur weil eine Meinung von derjenigen Meinung abweicht, die gerade Mainstream ist, muss sie nicht verklärt sein...

    Dass sich gerade der lesbisch-schwule Mainstream - bspw. LSVD - kaum gegen Rechtsextremismus strak gemacht hat, dafür gegen MigrantInnen, ist nicht von der Hand zu weisen. Das ändert sich jetzt langsam - womöglich auch durch die viel diskutierte Arbeit Klaudas?

    Auf jeden Fall weiß ich nicht, warum Du nicht willst, dass Leute Klaudas Buch lesen? Also: Besser selber lesen und eine eigene Meinung bilden!
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