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- 26. November 2008 1 Min.
Spanische Wissenschaftler testen im neuen Jahr einen Impfstoff an Freiwilligen, der den Ausbruch von Aids verhindern soll.
24 HIV-negative Probanden bekommen im Januar einen Impfstoff injiziert, sechs erhalten ein Placebo und dienen als Vergleichsgruppe. Der Impfstoff soll nicht die Übertragung von HIV verhindern, sondern den Ausbruch von Aids. Der Impfstoff ist aus Proteinen, die HIV-Eiweißmolekülen nachgebildet sind.
Der Impfstoff ist vom staatlichen Forschungsinstitut Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) entwickelt worden. Wissenschaftler erklärten, dass das Vakzin auf Forschungen bei HIV-Positiven basiere, bei denen Aids nie ausbreche. Das ist bei 0,5 Prozent der Fall. Deren Situation solle mit dem Impfstoff nachgebildet werden. Zuvor war der Stoff an Mäusen und Affen getestet worden. Eine Infizierung der Freiwilligen mit HIV sei ausgeschlossen, erklärte der Leiter des Ärzteteams.
Die einjährige Studie soll zeigen, ob das Vakzin beim Menschen wirkt. Danach sollen weitere Tests folgen, um die Wirksamkeit zu erhöhen. (dk)














