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- 03. Dezember 2008 1 Min.
Der jamaikanische Sänger Capleton, der in seinen Liedern zur Ermordung von Schwulen und Lesben aufruft, trat am Dienstag im Wuppertaler U-Club auf. – Vor dem Veranstaltungsort demonstrierten rund 60 Aktivisten.
Von Carsten Weidemann
Die LesBiSchwule Jugendgruppe in Wuppertal hatte gemeinsam mit den Jusos, den Jungen Liberalen und der grünen Jugend zu einer Demonstration vor dem U-Club aufgerufen. Mit Regenbogenfahnen, Transparenten und Trillerpfeifen standen sie vor dem Eingang der Location, in die die überraschten Gäste strömten. Vielen war das Problem offensichtlich nicht bewusst.
Laut einem Videobericht der Westdeutschen Zeitung (WZ TV) kam es kaum zu Diskussionen zwischen Konzertbesuchern und Demonstranten. Dennoch zeigten sich Jusos und die Jugendgruppe "Bezaubernde Jeanies" zufrieden mit der Aktion. Denn die schwulenfeindlichen Texte sind nicht sehr bekannt, und man wollte die Besucher deswegen direkt vor Ort aufklären. Gegenüber WZ-TV meinte der Demoteilnehmer Sascha Schäfner "Es fängt bei Schwulen und Lesben an, dann geht es gegen andere Hautfarben, andere Religionen. Es sind immer kleine Bausteine, mit denen Intoleranz in der Bevölkerung beginnt. Die Intoleranz sollte im Keim erstickt werden."
Links zum Thema:
» Videobericht der Westdeutschen Zeitung















auch von überraschten gesichtern der kohnzertgänger kann keine rede gewesen sein. eher belustigung und ( leider ) auch beleidigungen, mit denen aber auch zu rechnen gewesen ist.
das kaum einer zu einer stellungnahme bereit gewesen ist, zeigt eher, dass die besucher sehr wohl wissen wen sie sich an diesem abend angehört haben.
obwohl ich sagen muss, dass ich doch mehrere besucher im gespräch mit dem kamerateam des schwulen verein gesehen habe. falls jemand weiß wo dieser bericht zu sehen ist, wäre ich für eine kurze info dankbar.