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  • 09. Dezember 2008 41 2 Min.

Im italienischen Privatfernsehen hat ein Fußballspieler der dritten Liga in einem Interview anonym erklärt, er habe mit dutzenden Profi-Fußballern, darunter auch Nationalspielern, Sex gegen Geld gehabt.

Insgesamt habe für er seine Dienste von 30 Topspielern eine Bezahlung erhalten, erklärte der Mann in der Sendung "Victory" im Sender La7: "Ich würde sagen, ein Dutzend der Spieler kommen aus der ‚Serie A’ und der Nationalmannschaft – mehrere Male hab ich dabei auch an Gruppensex teilgenommen." Er erhalte von seinen Kunden bis zu 1.500 Euro pro Treffen. Namen nannte der geschäftstüchtige Gigolo allerdings nicht.

"Meine Kunden wissen, dass ich wie sie ein Fußballer bin, aber sie mögen mich, weil ich diskret bin", erklärte der Unbekannte, der während des Interviews einen Kapuzenpullover trug und nur von hinten gefilmt wurde. "Viele von ihnen sind bisexuell, sind verheiratet oder haben eine Freundin. Sie müssen ihr Image wahren und würden daher nie zugeben, schwul zu sein. Zumindest noch nicht jetzt."

Youtube | Interview-Ausschnitt

Dabei sind seine Kunden selbst sehr vorsichtig: So berichtete er von einem Spieler, den er regelmäßig außerhalb Mailands treffe. Die Vereinbarung sei gewesen, dass jegliche sexuelle Aktivität nur in völliger Dunkelheit gemacht werde.

Die meisten Male habe er seine Dienstleistungen in Hotels gleich nach einem Spiel verübt: "Dann haben sie meist zum einzigen Mal Zeit", erklärte der Fußballer-Escort. "Die wollen sich bloß erholen und haben keine Probleme, mich auf den Mund zu küssen. Aber sie haben eine große Angst, dass etwas herauskommt."

In Italien – wie auch im Rest Europas – gibt es bislang noch keinen offen schwulen aktiven Profifußballer. Die Abneigung gegenüber Homosexuellen ist hier in diesem Bereich auch weit verbreitet. So erklärte im April der Ex-Manager von Juventus Turin, dass Fußball nichts für Schwule sei (queer.de berichtete). Anderen Spielern könne ja nicht zugemutet werden, mit Schwulen nackt unter der Dusche zu stehen.

In Deutschland halten sich Homo-Fußballer versteckt: So hat Nationalspieler Philipp Lahm, der wegen homofreundlicher Äußerungen dieses Jahr den Tolerantia-Preis erhalten hat (queer.de berichtete), beim RTL-Jahresrückblick am Wochenende erklärt, er kenne keine schwulen Fußballprofis. (dk)

#1 christianAnonym
  • 09.12.2008, 14:46h
  • Ich weiß wirklich nicht , ob es sinnvoll ist, sich an solchem wichtigtuerischen Tratsch zu beteiligen. Wenn man die Verleumdungen eines jeden spinnerten Pinocchio ins Netz stellen wollte, wo kämen wir denn dahin!
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#2 CarstenFfm
  • 09.12.2008, 16:27h
  • 1.500 Euro pro Treffen.

    Wer im Schrank lebt, muss halt teuer bezahlen für Sex.

    Wer nicht im Schrank lebt, geht in die Szene und kriegt umsonst Sex.
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#3 stromboli
  • 09.12.2008, 16:36hberlin
  • Antwort auf #1 von christian
  • dabei kann aus dem langnasigen pinocchoi ein eindeutiger finocchio werden. Womit der tratsch eine gewisse realitätsnähe bekommt...

    finocchio (gemüse) (botanica - culinario) ein synonym für ... omosessuale ... auch in verbindung zum wortspiel culinario und culo ( arsch)
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