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Kommentare zu:
Wieder Anschlag auf Homo-Mahnmal


#21 HannibalEhemaliges Profil
#22 SaschaEhemaliges Profil
  • 17.12.2008, 13:52h
  • Antwort auf #16 von stromboli
  • Eben!

    Und wenn das, was @skydiver da in gekünstelt-gezwungenen Phrasen beschreibt

    (eine heimliche Umarmung - wo sie niemand sieht! - "tut es doch auch"),

    wenn das "ungefiltert" sein soll,

    dann frage ich mich, warum Heteros sich immer und überall so unverschämt provokant in Szene setzen?!

    Es scheint dringend nötig, das vermeintlich Offensichtliche immer wieder in aller Deutlichkeit auszusprechen: Denen wurde erst gar kein solcher Filter anerzogen und eingehämmert!
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#23 seb1983
  • 17.12.2008, 14:00h
  • Wer meint dass die Menschen in Deutschland oder sonstwo heute toleranter sind als früher der macht sich etwas vor.
    Wir leben einfach in der "ist doch sch... egal"- Gesellschaft in der es doch niemanden kümmert was der andere macht. Öffentlich der Freundin unter den Rock packen, Müll auf die Straße werfen, die Hose bis zu den Knien runter hängen haben, hey, wen interessiert das??
    Da glaubt doch keiner dass sich küssende Männer noch jemanden aufregen...

    Problematischer wirds erst bei Ausländern und Co. die meinen sie müssten da noch "Werte" verteidigen. Da werden Verwandte wegen eines "unwürdigen" Lebensstils auch mal abgestochen.

    Wir haben Ausländer-, Schwulen-, Juden- und dutzende mehr Feindlichkeiten in Deutschland, man muss nur eine Zeitung aufschlagen. Dagegen muss dort im Großen, und auch jeder in seinem eigenen Umkreis vorgehen, was ich fast noch wichtiger ansehe!

    Es kommt nicht darauf an dass man überall Schwule knutschend auf der Straße steht, man muss sich nicht so als schwul darstellen wie sich andere auf der Straße meinen darstellen zu müssen, das ist nur ein Schauspiel für möglichst viele Zuschauer. Guckt wir sind zusammen, es soll jeder sehen, ob er will oder nicht. Und wenn ihr nicht gucken wollt dann stecke ich meine Zunge eben noch tiefer rein.
    Sowas will ich nicht sehen, egal ob schwul oder hetero!
    Es kommt aufs Selbstverständnis an, wenn ich will dann kann ich das, und ich kann es als Schwuler heute!!
    Hier sehe ich übrigens regelmäßig Schwule die sich küssen oder Händchen halten. Aber in der Kleinstadt kann man das vielleicht inzwischen besser als in Großstädten wie Berlin, hier brauchen wir jedenfalls kein Überfalltelefon...
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#24 seb1983
  • 17.12.2008, 14:13h
  • Also um meinen Standpunkt noch mal klar zu machen:

    Solche Formulierungen wie von skydiver würde ich auch nicht unterschreiben.
    Ich kann als Schwuler machen was ich will und ich habe das gute Recht dazu!
    Wenn ich nun meine dass ich mich öffentlich zu produzieren muss dann kann ich das also machen!

    Wie Saschi eben schon schreibt, vielen Heteros würde es nie einfallen sich da nur heimlich mal anzugucken.
    Allerdings müssen die Extrembeispiele nicht als Vorbild herhalten.
    Wenn es manche Heteros auf offener Straße fast miteinander treiben dann geht das definitiv zu weit und liegt einfach daran dass unsere heutige Zeit fast keine Schamgrenzen mehr kennt.

    Also: Heteros weniger, Schwule mehr, und in der Mitte sind alle glücklich.
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#25 stromboliProfil
  • 17.12.2008, 15:53hberlin
  • Antwort auf #24 von seb1983
  • aus welcher zeit kommst du denn herüber; 1883??
    Wenn ich dich höre , habe ich den eindruck radio vatikan zu hören: zerfall der sitten, maßlosigkeit die sich breit macht, extreme auf land und flur...

    ...Wenn es manche Heteros auf offener Straße fast miteinander treiben ... ; mann o mann, in trier scheint ja die hölle los zu sein.
    Und verwechsele mal nicht hässliche mode mit zerfall der sitten; das haben vor dir schon andere getan, und sich der lächerlichkeit ausgesetzt...

    Nun, vieleicht in klosterschule erzogen, wirkt die zuschaustellung von gefühlen ( hierzu gehört auch das hingreifen und nicht der gemeinsame spaziergang unter aufsicht einer anstandsdame) als "definitiv" zu weit gehend. Ansonsten ist das gerede von "schamgrenze" eher im sprachfilter unserer feinde zu suchen.
    Dient doch deren "moralische scham" als begründung unserer unterdrückung. Aber gerade dies sollte man als schwuler wissen!
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#26 yavannah_reloadedAnonym
#27 nino89
  • 17.12.2008, 20:08h
  • @ Sascha: "diese reichlich oberflächliche Wahrnehmung wird deinen sonstigen Beiträgen aber nicht gerecht."
    Sorry, das ist falsch rübergekommen. Der erste Teil sollte ironisch klingen, der zweite Teil dann wieder ernst...Kam leider nicht so rüber ;)

    @ Sascha: "und solange 99% von uns auch lieber ihren Schwanz einziehen, als offen das zu leben, was sie sind, brauchen wir angesichts solcher Ereignisse keine Empörung zu heucheln."
    *Unterschreibe*
    Auch wenn ich die Lesbischwulen verstehen kann, die sich nicht outen aus Angstgründen. Es ist leider eine Art Teufelskreis

    @ Sascha: "Wann habt ihr das letzte Mal zwei Jungs oder Männer gesehen, die in der Öffentlichkeit rumgeknutscht haben? "
    Das nicht, aber an unserer Schule ist es irgendwie ein relativ offenes Klima: Letztes Jahr hatten wir einen schwulen Schülersprecher, dann bin ich schwuler Jahrgangssprecher, wir haben eine lesbische Englischlehrerin und in unserer Schülerzeitung gab es schon ein Outing, das zweite kommt noch
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#28 SaschaEhemaliges Profil
  • 17.12.2008, 21:15h
  • Antwort auf #23 von seb1983
  • Tja, da fing das so verheißungsvoll an in den ersten Sätzen, und dann kommt doch wieder nur das Altbekannte von dir.

    Besonders erschreckend fand ich den stereotypischen, geradezu manischen Verweis auf "Ausländer & Co.", die schon mal ihre schwulen Verwandten abstechen. Mit so einer Aussage hast du eigentlich jedes Recht verwirkt, dich anschließend über die "-feindlichkeiten", sprich: die Xenophobie, in dieser Gesellschaft auszulassen.

    Ich jedenfalls sehe mich zunehmend von überwiegend deutschstämmigen jungen Männern umgeben, die schon mit 12 oder 13 Jahren in jedem zweiten Satz "Schwuchtel" und "schwul" grölen. Für die wird es dann mindestens ebenso "problematisch", wenn sie in der Öffentlichkeit mit schwuler Liebe und Identität, Zärtlichkeit zwischen Männern etc. konfrontiert werden. Und eben deshalb ist es so dringend nötig.

    Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wenn schwule Jungs und Männer schon überwiegend nicht in der Lage sind, ganz selbstverständlich auch in der Öffentlichkeit ihre Gefühle zu zeigen, dann sollen sie es doch wenigstens als dringend notwendiges gesellschaftlich-politisches Statement tun!

    Wir brauchen dieses Statement, und zwar dringend!
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#29 skydiverProfil
  • 17.12.2008, 22:48hStuttgart
  • Tja Junxx - manchmal schreibt eben mein "weicher Kern" hier Kommentare ins Blog :-) Und da kanns dann auch schon mal "ramontisch" werden :-)
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#30 bastapapsta

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