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  • 30. Dezember 2008 26 2 Min.

In einem Potsdamer Schwulenlokal haben am Sonntagabend zwei angetrunkene junge Männer offenbar aus Homophobie Scheiben eingeschlagen und einen Gast verletzt – die Polizei konnte die Täter noch vor Ort festnehmen.

Die Männer kamen gegen 23 Uhr ins Café Leander in der Potsdamer Innenstadt. Einer von ihnen übergab sich sofort am Tresen und wurde daraufhin aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Daraufhin beschimpfte der andere Mann die Gäste als "Scheiß-Schwule", woraufhin die Beiden aus dem Lokal gedrängt wurden.

Vor dem Leander schlug einer der Täter auf einen Gast ein. Dieser musste später zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Danach verbarrikadierten sich die Gäste im Lokal. Einer der Täter schlug dann von draußen mehrere Scheiben des Lokals ein und schrie: "Schwule Fotzen, ihr schwulen Säue!".

Als die Männer den Tatort verließen, folgten ihnen einige Gäste, so dass die Täter von der mit einem halben Dutzend Streifenwagen eintreffenden Polizei dingfest machen konnten. Sie sollen nun wegen Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt angeklagt werden.

"Ich bin fassungslos. So etwas Hat unser Haus in den vergangenen elf Jahren noch nicht erlebt!", erklärte Jirka Witschak, Gründer des Leanders. Allerdings wurde auch die Reaktion der Gäste gelobt: "Das hier so gut und vorbildhaft von allen Seiten reagiert wurde ist gerade auch den jahrelangen Bemühungen Vorort tätiger schwuler Aktivisten zu verdanken", erklärte Ralph Zachrau vom Brandenburger Verein Katte e.V. "Gäste folgten den Anweisungen des Personals, zeigten Bürgersinn und Zivilcourage. Das sollte man sich zum Beispiel nehmen und auch andernorts umsetzen." Außerdem hätten sich auch die Beamten "sehr umsichtig" verhalten. (pm/dk)

-w-

#1 bastapapsta
  • 30.12.2008, 17:25h
  • Diese Nazischweine und wahrscheinlich auch Papstanhänger die ja jetzt um Glück von der Polizei gefasst sind werden wie ich hoffe öfentlich von der Presse beim NAMEN genannt, sodass ihnen einen erhebliche Kritkwelle entgegenströmt. Trotz des unerfreulichen Zwischenfalls sieht man, dass man unsre Gegenwehr in solchen Fällen nicht unterschätzen sollte. Dem Prozess können wir jetzt mit Freude beimessen, die Verbrecher werden ne längere Zeit in den Bau wandern. Muss ne schlimme Erfahrung für die Gäste gewesen sein, Ihnen gilt hierfür unser Mitgefühl. Da wird es deutlich, wie schnell man in solche Situationen geraten kann.
    Aber die Hasswelle, welche uns von der geisteskranken Fürstin und Ratze entgegenströmt lässt micht nicht darüber wundern. Und die Anstifter ( Gloria & Ratzinger ) kommen leider immer ungestraft davon. Enteignen sollte man die Fürstin, damit sie die Medien nicht mehr mit ihrem Geld bestechen kann.
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#2 AachenAnonym
#3 bastapapsta