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  • 05. Januar 2009, noch kein Kommentar

Der Karneval in Veracruz wird neun Tage gefeiert und zieht jedes Jahr tausende Fans aus der ganzen Welt an.

Von Carsten Weidemann

Die Städte Mainz und Köln in Deutschland, Rio de Janeiro in Brasilien und Veracruz in Mexiko haben eines gemeinsam: den Karneval. Lebhaft und bunt, mit prächtigen Umzügen und aufregenden Kostümen wird er in den Straßen gefeiert und zieht jedes Jahr tausende Fans aus der ganzen Welt an.

Neun Tage dauert der Karneval in Veracruz und versetzt während dieser Zeit die Stadt in einen Ausnahmezustand. Das lustige und farbenfrohe Treiben findet meist im Februar statt und beginnt mit der Verbrennung der "schlechten Laune" auf dem Zócalo, dem Hauptplatz der Stadt.

Ähnlich wie beim Karneval in Brasilien führt vom Zócalo aus eine Parade mit Salsa- und Sambatänzern, riesigen Pappmaché-Figuren und überwältigend geschmückten Wagen, den sogenannten"Carros Alegóricos", durch die 800.000 Einwohner zählende Stadt. Freude und Heiterkeit sowie Samba- und Merengue-Rhythmen hallen bis in die frühen Morgenstunden durch die Luft und lassen selten jemanden unbeeindruckt zurück.

Gefeiert wird der Karneval in Veracruz seit Ende des 19. Jahrhunderts. Zuerst fand er nur in geschlossenen Gesellschaften, in Ballsälen und Theatern statt, bis er nur wenige Zeit später seinen Weg auf die Straßen und zum ganzen Volk fand.

Veracruz, amtlich Ciudad y Puerto de Veracruz, liegt an der Küste des Golfes von Mexiko, 450 km östlich von Mexiko-Stadt.