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Mitarbeiter der Evangelischen Kirche im Rheinland, die verpartnert sind, können hoffen: Sie sollen offenbar die gleichen Rechte erhalten wie Ehepaare.

Wie das christliche Nachrichtenportal "idea" meldet, will die Kirche bei ihrer am Sonntag beginnenden Synode in Bad Neuenahr ihre Besoldungs- und Versorgungsordnungen ändern. Demnach sollen "Eingetragene Lebenspartnerinnen und –partner wie Ehegatten, Witwen und Witwer" behandelt werden. Sie hätten damit beispielsweise Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente, die ihnen bislang verwehrt wird.

Innerhalb der Kirche sei die Änderung aber umstritten, erklärte "idea" weiter. So sprächen sich etwa mehrere Ausschüsse gegen die Gleichbehandlung von Homo-Paaren aus. Auch aus konservativen Kirchengruppen kommt erbitterter Widerstand. So lehnt etwa die Evangelischen Sammlung im Rheinland die Gleichstellung ab, da sie Homosexualität als Sünde ansieht: "Es bleibt ein entscheidender Unterschied, ob man in der Kirche homosexuell empfindenden Menschen in seelsorgerlicher Verantwortung begegnet oder ob man eine homosexuelle Lebenspraxis beschlussmäßig bejaht", erklärte Wolfgang Sickinger, Chef der Evangelischen Sammlung.

Nach Angaben der Landeskirche gibt es derzeit zwölf Kirchenbedienstete, die in einer Eingetragenen Partnerschaft leben. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 holger
  • 07.01.2009, 17:02h
  • wen es interessiert, hier kann der Antrag nachgelesen werden:

    www.ekir.de/ekir/dokumente/ekir2009ls-ds-17besoldungs-versor
    gungsrecht.pdf


    der antrag durch die kirchenleitung gut begründet und dürfte in seiner begründung selbst kirchenkritikern gefallen.

    die gegenargumente der zitierten ausschüsse sind nicht - wie die evangelikale idea suggerieren will - theologische einwände, sondern beziehen sich darauf, dass die kirche sich nicht von der besoldung des landes nrw lösen soll, bzw. kein alleingang ohne die anderen kirchen unternehmen sollte.

    wie die synode in der nächsten woche entscheiden wird, bleibt abzuwarten. ich hoffe, dass sich die kirchenleitung mit ihrem guten anliegen durchstzen wird.
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