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- 07. Januar 2009 1 Min.
Ostfriesland wendet sich in seiner touristischen Außenwerbung nicht direkt an die schwul-lesbische Zielgruppe.
Das ist das Ergebnis einer Befragung der "Ostfriesen Zeitung". So haben sich bislang weder das Fremdenverkehrsamt noch die Tourismus-Information "Ostfriesland Meer erleben" mit dem Thema beschäftigt. Eine Sprecherin der Touristik GmbH Südliches Ostfriesland erklärte, sie sei zwar schon auf das Thema angesprochen worden. Allerdings sei die Zielgruppe nicht groß genug, um spezielle Angebote zu entwickeln.
Dagegen werde in anderen nördlichen Regionen eher auf die homosexuelle Touristen eingegangen. Als Beispiel werden Sylt, Rügen und Usedom genannt. "Das Festland ist eher konservativ", begründet Jürgen Garrels, Chef des Dehoga-Bezirksverbandes Ostfriesland, die Zurückhaltung.
Dennoch gibt es auch unter den östlichen Friesen eine Reihe von gayfriendly Urlaubsparadiesen wie etwa das Gästehaus Hinrichs in Carolinensiel. (dk)
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