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  • 14. Januar 2009
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Im US-Bundesstaat Maine ist ein Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ins Parlament eingebracht worden.

Der demokratische Senator Dennis Damon will erreichen, dass fortan die Ehe als "rechtlich anerkannte Verbindung von zwei Menschen" definiert wird. "Ich habe den Entwurf eingebracht, um Diskriminierung zu beenden und religiöse Freiheiten sicherzustellen", erklärte Damon in einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Augusta, bei der auch Vertreter von fünf Homo-Gruppen sprachen. Sie gaben als Ziel vor, bis 2012 in allen sechs Neuengland-Staaten "Ehe-Gleichheit" zu erreichen. Bislang haben bereits Massachusetts und Connecticut die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet

Die demokratische Partei hat zwar die Mehrheit im Parlament, allerdings wird eine Schlammschlacht um die Homo-Ehe erwartet, mit der Wackelkandidaten unter den Demokraten zur Ablehnung der Homo-Ehe bewegt werden sollen.

Der republikanische Abgeordnete John Tardy hat bereits angekündigt, die gleichgeschlechtliche Ehe in der Verfassung des Bundesstaates verbieten zu wollen. Es werde an einem Entwurf gearbeitet, so Tardy. Auch die römisch-katholische Kirche, die größte Glaubensgemeinschaft in Maine, hat angekündigt, von der Kanzel gegen die Ehe-Öffnung zu protestieren.

Maine ist ein ländlicher und fast ausschließlich weißer Bundesstaat im Nordosten der USA mit insgesamt 1,3 Millionen Einwohnern. Hier gibt es bereits Eingetragene Partnerschaften und einen Diskriminierungsschutz für Schwule und Lesben. (dk)