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  • 14. Januar 2009 53 2 Min.

Aufklärung über den Gebrauch von Drogen bei schwulem Sex kann richtig Spaß machen, wie die bunte Flash-Seite eines britischen Gesundheitsprojektes beweist.

Von Christian Scheuß

Seien wir ehrlich: Wenn es am Wochenende auf die Piste geht, rein ins Gewühl der schwulen Clubs und der Szenebars, wird nicht nur mit Alkohol aufgewärmt und aufgelockert.

Bewusstseinsverändernde Stoffe aller Art werden über die Lungen inhaliert, die Nasenschleimhäute absorbiert oder einfach mit Bier runtergespült. Wenn dann Stunden später die Party zu Ende ist und wir mit der Eroberung für die Nacht nach Hause wanken, kann es sein, dass auch dort wieder Substanzen eingesetzt werden, die den sexuellen Kick verstärken sollen. Sex und Drogen, das ist bei feierfreudigen Schwulen eine gern gesehene Kombination.

Völlig unabhängig von den rechtlichen Aspekten ist es wichtig, über Wirkung, Nebenwirkungen sowie Risiken der eingesetzten Stoffe Bescheid zu wissen. Damit aus dem Joint am Küchentisch keine Nacht über der Kloschüssel wird. Damit dem Ecstasy-Rausch nicht der Hitzschlag folgt. Und damit die Safer Sex-Regeln nicht im Schwebezustand vergessen werden. Auch in Deutschland gibt es diese Informationen zum "Safer Use" von Drogen, sowie die Ratschläge für Sex unter Drogen. Doch der britische "Terrence Higgins Trust" hat diese Infos besonders ansprechend umgesetzt.

Über die flashanimierte Website gelangen wir zum Dancefloor, auf dem ein Mann tanzt. Darunter bunt animierte Köpfe, die für eine Reihe von Drogen stehen, angefangen mit Kokain über Ecstasy bis hin zu Speed. Den jeweiligen Kopf per Doppelklick dem Tänzer aufgesetzt, spielt eine andere Musik und das Fenster mit den wichtigsten Infos öffnet sich. Wer weitere Details wissen will, klickt erneut.

Im nächsten Schritt wird es für HIV-Positive interessant. Sie können sich ihre Pillenkombi zusammenklicken und erhalten dann die möglichen Risiken sowie die besonderen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Drogen angezeigt. Keine noch so gut geschriebene Broschüre bietet bei der Vermittlung der Fakten soviel Entertainment.

-w-

#1 BinfordAnonym
  • 14.01.2009, 21:47h
  • Ganz Ehrlich - brauchen wir für Sex wirklich Drogen? Ist das Gefühlsempfinden so abgeflacht?

    Mein Sexualleben ist auch ohne Bewusstseinserweiternde Stoffe spannend.
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#2 KahlifvonkoelnAnonym
  • 14.01.2009, 23:43h
  • Alle Schwulen die Drogen konsumieren
    bezahlen direkt oder indirekt die Taliban Bauern
    in Afganistan.

    Damit sind Schwule Drogenkonsumenten folgerichtig an der foerderung des internationalen
    Terorrismus schuldig.

    Da die schwulen drogenkonsumenten also personenkreise foerdern die Anti Schwul sind,
    wird das eintreten fuer schwulenrechte hinfaellig,
    sobald man drogen konsumiert.

    Ihr solltet mal ueberlegen wsa ihr da macht!!!
    meiner meinung nach sind drogen nur was fuer aermliche schwaechlinge. Richtig harte maenner spueren was in echt passiert.
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#3 xv22Anonym