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Einzelkommentar zu:
Are you drugfucked?


#4 BenedictusAnonym
  • 15.01.2009, 00:52h
  • Are you drugfucked?
    Wie groß ist dein Sexrisiko?
    Führt Komasaufen zu mehr HIV-Infektionen?
    Sind Sexparties schuld an den hohen HIV-Infektionszahlen?

    Irgendwie kann ich es nicht mehr hören. Nein, ich bin kein katholischer Musterschüler, der es verlernt hat, zu leben. Nein, ich tue gerne Dinge, die verboten sind. Nein mein Leben führe ich nicht primär, um bis ins hohe Alter ein Arbeitsroboter, ein funktionierendes Mitglied der Gesellschaft zu sein, der auf alle Risiken, auf Spannung, Abwechslung und damit Freuden des Lebens verzichtet, um solange wie möglich ein wohlbehütetes, langweiliges aber für die Gesellschaft nützliches Leben zu führen, und um möglichst erst als "Rentner" zu sterben. Diese HIV-Propaganda ist ja schon traumatisierend. Das was für mich als Schwuler eine große Bedeutung hat, nämlich meine Sexualität, darf mir ja schon gar keinen Spaß mehr machen, denn alles was ich tue, was mir Spaß macht, wird nicht nur sofort in Frage gestellt, nicht nur moralisch verurteilt, sondern auch mit Ängsten belegt. Homosex = HIV, Drogen = HIV, Alkohol = HIV, Sexparty = HIV. Wenn ich alles nur unter diesem Gesichtspunkt sehe, wie ungehemmt kann ich dann noch sein, mein Leben einfach nur zu leben wie ich es will, ohne überall Tod und Krankheit zu sehen? Bin ich überhaupt frei, über mich und mein Leben zu verfügen? Selbst wenn es der "seit den 80zigern neu entstandenen" schwulen Mehrheit nicht gefällt, oder sie mi meinem Lebensstil insgeheim neiden, weil ich all das auslebe, was sie aufgrund ihrer selbst und fremdgesetzten Grenzen aus Moral, Vernunft, Gewissen, Angst, nicht in der Lage sind nicht mehr leben können / bzw sich einreden nicht mehr leben zu wollen.

    Sag mir, dass ich das alles nicht mehr darf und ich vergehe vor Langeweile. (SAART - Schule Ausbildung Arbeit Rente Tod - Ist das der Sinn meines Lebens? Muss ich deswegen so spießig leben wie mein Vorredner?)
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