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Kommentare zu:
Are you drugfucked?


#41 -!-Anonym
  • 15.01.2009, 22:03h
  • Antwort auf #40 von AxelBerlin
  • gut, das du nicht untergegangen bist.
    ich kenne das mit alkohol, glücksspiel (poker, nicht am pc) und koks (zzgl. tankfüllungen, edelklamotten auf rechnung und nachtfahrten zum nächsten fick, meist über 100 km, 2-3 mal in der woche, am wochenende eh), alle drei fälle verbunden mit
    verheimlichendem verhalten, überschuldung
    und den co- lern im umfeld.
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#42 AxelBerlinAnonym
  • 15.01.2009, 22:30h
  • Antwort auf #41 von -!-
  • etwas hat´s mich natürlich auch gekostet. was ist heute schon umsonst.
    aber da ich nicht schlecht verdiene, hat es mir nicht weh getan. und manches habe ich ihm ja auch gerne geschenkt. man ist ja für seine "rose" verantwortlich.
    wenn ich mich mal von sachen trenne, die ich nicht mehr haben möchte, verschenke ich die.
    er hatte die grosse fähigkeit alles zu geld zu machen, und zwar vor allem das, was ich noch brauchte.
    ja er fuhr auch anfangs regelmäßig mit dem auto, obwohl er keinen führerschein hatte; bis ich dann die schlüssel versteckte.
    alkohol und glückspiel interessierte ihn merkwürdigerweise nicht. dafür aber sex, hurerei, koks und hasch.
    die lügerei wurde so stark, dass man am schluss nicht mehr wusste, was kann wahr sein und was nicht.
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#43 MaxAnonym
  • 16.01.2009, 06:12h
  • Antwort auf #30 von AxelBerlin
  • Du erinnerst mich an meine alten Tage.

    Gott war ich schwul:

    Menschen mit psychischen Problemen gar Persönlichkeitsstörungen neigen dazu, Drogen zu konsumieren. Sprich viele Schwule nehmen Drogen. Is wie "weißer Schimmel".
    Man erlebt es, als wäre die verdammt restriktive Gesellschaft an allem schuld und man zur Verzweiflung getrieben wird durch deren Homophobie. Aber schon im Kindesalter, bevor die Gesellschaftsbedingungen reflektiert werden können, fällt der spätere Homosexuelle anhand seiner Andersartigkeit auf, kann sich schlecht in Jungsgruppen integrieren, hat später mehr Feundinnen als Kumpels, eine mehr oder weniger ernsthafte Körperbildstörung, hat eine geringe Frustationstoleranz, hasst und steht auf Männer. "Daddy ist gar nicht nett."

    Am schlimmsten war meine Darkroom-Pornokino-Klappensucht, Wichssucht sowieso(die war wenigstens gratis).
    Anstrengend auch jedes Mal auf den Straßen allen Männern in den Schritt gucken zu müssen, im Fahrstuhl voller Männer, sich wie der Joint unter Junkies zu fühlen, stolpern wenn jemand hübsches an mir vorbeigelaufen ist, wirklich alle Folgen von Melrose Place gesehen zu haben, bei Lady Di´s Beerdingung eher darauf zu achten, was George Michael anhat und und und...

    Liebe Katrin,

    gehe lieber zu einem Psychoanalytiker. Diese christlichen oder esoterischen Umpoler sind Scharlatane. Da verbringen arme Seelen 10-20 Jahren in solchen Gemeinden mit Beten und pseudopsychologischen Behandlungen, um dann "geläutert" als Ex-Ex-Gays wirres Zeug zu verbreiten, wie Homosexualität sei doch angeboren.
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#44 HannibalEhemaliges Profil
#45 KonstantinEhemaliges Profil
  • 16.01.2009, 07:15h
  • Antwort auf #42 von AxelBerlin
  • @ Axel und -!-: Ihr seid wirklich zwei absolut bedauernswerte und gebeutelte Exemplare eurer Gattung! Tut euch doch zusammen und macht eine Selbsthilfegruppe auf. Und das @ Max könnt Ihr auch gleich mitnehmen!

    Darum! Keine Macht den Drogen!
    So, und jetzt muss ich mal eben Schneeschippen gehn.
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#46 AxelBerlinAnonym
#47 MaxAnonym
#48 AxelBerlinAnonym
#49 stromboliProfil
  • 16.01.2009, 10:05hberlin
  • Antwort auf #43 von Max
  • diagnose: UNTERFICKT!
    Wenn der orgasmus nicht als ganzes erlebt wird, ist der zwang zur wiederholung gegeben...
    Du musst ja schon als wickelkind ein früchtchen gewesen sein bei der häufung an selbstdiagnostizierten abweichungen. Aber, Andersartigkeit kommt bei dir ja von unartigkeit; also probiers mal mit einem rollenspiel: unartiger junge muß nachsitzen... incl. rohrstock und übers knie legen. Dort lernst du nachträglich frustrationstoleranz als vorbereitete übung zu gangbangspielen. Gewiss; in alten zeiten hätte man dich in die fähnleinsgruppe gesteckt. Da hat so mancher integration in jungenghruppen lernen dürfen. Aber heute...!
    Max; dein stil müffelt nach umkleideraumromantik mit karbolgeruch: Hier der verruchte ,frustrationsgebeutelte koksflüchtling mit dauerständer, in dunkeln löchern seinen trieben ausgeliefert; dort der von sportlichem freigeist träumende mann/mann ästhet, schöne männer ,edle gesinnung, sauberer sex.

    Nebenbei: die wüstenstormer sagen nicht, dass homosexualität angeboren sondern "nur" eine veränderbare fehlentwicklung; ein feiner aber wichtiger unterschied.
    Noch ein rat: setz dich mit seb1983 hier in verbindung. Der lernt gerade was über KONSUMSOZIOLOGIE (!) und wird dir im vergleichen, dein suchtverhalten als kapitalbedingte fehlentwicklung erklären können.
    gute besserung wünscht dr. strohalm, ihr retter in allen lebensfragen
    für die kosten meiner privatkonsultation wenden sie sich bitte an meinen sekretär...
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#50 stromboliProfil
  • 16.01.2009, 10:49hberlin
  • Antwort auf #37 von AxelBerlin
  • kurz um deinen urlaub zu verschönen:
    gut das wir die dinge wieder ein wenig auf den boden zurückgebracht haben. So lässt sich das eingehen auf unterschiedliche blickwinkel besser an!
    "schöpfung" , noch mal im apostroph, istr kein der umgangssprache "gebräuchliches" wort, sondern theologischen denkrichtungen entlehnt. Als strikter ablehner theologischer einflüsse, behaupte ich den "freiraum". Indem ich einen so "umfassenden " begriff als gegeben akzeptiere, akzeptire ich auch die theologischen schlußfolgerungen. Wir können das vertiefen, schreib mich einfach an ( wie gut ein profil hier hilft.. siehe meines mit mail-add.).

    Zum thema drogen zurück:
    Du siehst den wald vor bäumen nicht! Du reduziert auf singuläres schicksal und enttäuschung.Und zwischen der klage winkt aus der ferne der samariter. Mir geht es nicht ums richten deiner entschlüsse, auch ich habe mich für trennung entschieden in der erkenntnis nie richtig zusammen gewesen zu sein...
    Aber ich habe die geschichte dieses mannes immer als teil eines ganzen begriffen. Weg von der individuellen schuldzuweisung hin zur frage der hintergründe die individuelles versagen erst möglich machen.
    In einem anderen zusammenhang lese ich : es gibt einen wissenschaftstrang der sich konsumsoziologie nennt. Gegoogelt und bass erstaunt was da alles rüberkommt. Da wird gelernt wie man leute süchtig macht , in abhängigkeiten bringt ohne das auch nur einer sich nach der "moral" hin streckt. Das ist das beispiel par excellence, wo sich kapital die eigenschaften eines gewöhnlichen drogendealers aneignet; natürlich wissenschaftlich abgedeckt. Das macht offensichtlich dann den unterschied im wahrnehmen aus !
    Brecht beschreibt das wie folgt: „Was ist das Ausrauben einer Bank gegen die Gründung einer Bank?". Recht hat er, der gute!
    Deshalb auch mein heranholen /aufrechnen mit autofahrern: es soll denkanstoss sein hinter die kulissen zu schauen. hier können dann beliebig andere beispiele eingefügt werden.
    Dann aber können wir ( an anderer stelle) uns auch über den sinn und unsinn der drogenkampgnen unterhalten und die ansätze distributierter abgabe durchhecheln. Wir würden uns wundern, wie viel spielraum eine gesellschaft hat , verzichtet sie auf ihre funktionstüchtigkeitsideologie...! Und etwas verschärft gesagt: herausfallende zähne sind nicht ein problem; ein problem ist es, sie nicht zu ersetzen! Es gibt "integrierte" drogenabhängige, die sowohl arbeitsfähig/willig sind, als auch "relativ" gesund über die runden kommen. Gemessen am üblichen gesundheitsstatus womöglich auf dem selben status wie der gewöhnliche immunblocker schluckende HIV-patient oder chem behandelter krebs.
    Verstehst du: die krankheit kann ich/wir nicht ändern, aber die bedingungen, unter der kranke leben!

    Last but not least:
    alter,schönheit,verfall ist ein wortspiel mit uns beschäftigenden ängsten. Und wie ich an anderer stelle dir schrieb: wenn ich wütend, stemme ich immer noch mein eigenes gewicht.
    ... entspannen! Witz nicht nur auf kosten anderer, auch mal auf sich selbst
    schönen urlaub noch ; wir sehn uns dann in alter frische!
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