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Kommentare zu:
Rheinische Kirche stellt Homo-Paare gleich


#1 holger
  • 16.01.2009, 15:57h
  • ich freue mich sehr über den synodenbeschluss, vor allen dingen deshalb, weil die rheinische kirche damit das land nrw überholt hat.

    ich hoffe, dass jetzt auch endlich das land die gleichstellung der beamten voranbringt
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#2 goddamned liberalAnonym
  • 16.01.2009, 19:59h
  • Schön, dass meine Kirchensteuer eine gute Investition zu sein scheint.

    Und jetzt werden die Hassprediger aus allen Ecken Gift und Galle über unsere Kulturprotestanten ausspeien.

    Was solls: Viel Feind, viel Ehr!
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#3 VolumeProProfil
#4 stromboliProfil
#5 AntichristProfil
  • 17.01.2009, 09:09hHH
  • Stimmt mich mit den Kirchen zwar noch lange nicht versöhnlich, zeigt aber das man wohl tatsächlich so (gaaaaaaaaanz) langsam in Kirchenkreisen zu denken anfängt. Nach offen schwulen Pfarrern sowie Homopärchen in den evangelischen Kirchen, nun auch die Gleichstellung im Besoldungsrecht in zumindest einem Landesverband. Glückwunsch zur richtigen Entscheidung.
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#6 goddamned liberalAnonym
  • 17.01.2009, 10:22h
  • @stromboli

    In Stonewall sind die Schwulen auf die Strasse gegangen, weil sie nicht länger Opfer von Polizeirazzien sein wollten.

    Das war der Grundstein zu dem rechtlichen Fortschritt, den wir heute in zivilisierten Staaten (und mittlerweile auch Religionsgemeinschaften, v.a. im Protestantismus und im liberalen Judentum) erleben!
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#7 stromboliProfil
  • 17.01.2009, 10:39hberlin
  • Antwort auf #6 von goddamned liberal
  • für eine kleine zeitspanne, haben betroffene das sie umgebende system DURCHSCHAUT ! Das ist der auslöser, die explosive kraft, die wut und erkenntnis: so nicht, nicht mit uns!
    Du bist der, der die reste einsammelt, im angebotsmüll der beschwichtigungen es sich bequem macht.
    Die geschichte braucht beides; aber tu nicht so, als würdest du was in dieser welt verändern. Bescheide dich mit deiner rolle!
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#8 goddamned liberalAnonym
  • 17.01.2009, 11:29h
  • @stromboli

    Der weltweite Kampf für Bürgerrechte ist bei weitem unbequemer als die Gemütlichkeit eines scheinbar subversiven selbstgewählten Ghettos, in das uns gewisse 'Freunde' wie Gerhard Amendt oder Hans Christoph Buch gerne wieder verweisen möchten.

    Der weltweite Kampf für Bürgerrechte wird von repressiven klerikalen und heteronormativen Systemen und ihren Vertretern - von Teheran über Wyoming bis Jamaika - mit Gewalt und Tod geahndet.

    Weder der Tod von Fannyann Eddy noch der von Matthew Sheppard noch der Tod vieler anonymer Saudis und Iraner hat etwas Gemütliches.

    Auch die politische Lobbyarbeit gegen solche Verbrechen ist ziemlich mühsam und ungemütlich. Ungemütlicher jedenfalls, als sich auf pseudo-linken Dogmen auszuruhen und so der Reaktion das Aktionsfeld zu überlassen....
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#9 GerdAnonym
  • 17.01.2009, 15:51h
  • Als lutherisches Kirchenmitglied freut mich diese Entscheidung der Landeskirche Rheinland sehr.

    Viele lutherische, reformierte und uniierte Landeskirchen der EKD haben in den vergangenen Jahren öffentliche Segnungsgottesdienste in den Kirchen ermöglicht und ebenso wurde von der EKD ein Grundsatzdokument verfasst, wonach homosexuelle Paare ethische Verantwortungsgemeinschaften sind, die es zu unterstützen und zu befürworten gilt. Auch gibt es ein weiteres Papier der EKD, wonach homosexuelle Pfarrer mit Ihrem Partner im Pfarrhaus leben dürfen.

    Daher ich lobe die lutherischen, reformierten und uniierten Landeskirchen der EKD sehr und es freut mich, dass jetzt die Landeskirche Rheinland voranschreitet und die Gleichstellung im Besoldungs- und Versorgungsrecht durchsetzt.

    Davon ist die Katholische Kirchenleitung noch Lichtjahre entfernt und versagt hier moralisch zutiefst. Kein Wunder daher, das die Katholische Kirche einen Priestermangel hat und dort die Altersstruktur der katholischen Priester bei 60 Jahren mittlerweile liegt. Nur wenn die Katholiken endlich das Pflichtzölibat im Klerus aufheben und endlich auch Frauen als Priesterin zulassen, besteht eine reellle Chance, dass sich die Katholische Kirche zum Besseren verändert.

    Ich für meinen Teil bin aber froh, dass ich Lutheraner bin und nicht mich in der Katholischen Kirche befinde.
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#10 stromboliProfil
  • 18.01.2009, 09:54hberlin
  • Antwort auf #8 von goddamned liberal
  • ich seh dich bildlich als frontkanonier die geschütze mit vorlagegranaten ala steuerrechtsangleichung bestücken, die bastion ehevorteile beschießend... lol , mußte sein der scherz...
    wenn aber beweislasten zusammengetragen werden, sollte man mehr respekt denen erweisen , die auch durch die 10te steuerrechtsnovelle nicht hätten gerettet werden können! Also verhunzen und manipulieren wir nicht mit nebensächlichkeiten das andenken von Fannyann Eddy noch von Matthew Sheppard noch den Tod vieler anonymer Saudis und Iraner!!
    Ums zu verdeutlichen warum steuerrechtsfragen keine BÜRGERRECHTSFRAGEN sind, muß man an die Ursachen (!) der ungleichungen herangehen. Nicht an die schaumkronen sichtbarer finanzieller behinderungen!
    Für einen, sich selbst als liberal sehenden, machst du ja den richigen ansatz: "repressiv klerikale und heteronormative Systeme" gilt es zu bekämpfen; da ist die "steuergerechtigkeit " ein nebenscharmützel im weltweiten kampf um bürgerrechte! Dich nur mal so recht beim wort nehmend!
    Ansonsten gilt: auch kleinvieh macht mist!
    ...da ist jeder willkommen!
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#11 TimAnonym
  • 20.01.2009, 16:22h
  • Übrigens stimmt die Meldung nicht ganz:

    Die Landeskirche Rheinland ist die zweite Landeskirche in der EKD, wo homosexuelle Kirchenbeamte und Pfarrer gleichgestellt sind und deren Lebenspartnerschaft bei Besoldung- und Versorgung berücksichtigt wird.

    Die Bremische Evangelischen Kirche orientiert sich bei der Pfarrer- und Kirchenbeamtenbesoldung am Bremischen Beamtenbesoldungsgesetz. Da dieses Gesetz die Besoldungs- und versorgungsgleichstellung der Lebenspartnerschaften vorsieht, wurde dies auch in der Bremischen Kirche so übernommen und gilt seit letztem Jahr.

    Soweit die Auskunft zur Lage in der Landeskirche der Bremischen Evangelischen Kirche.
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