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Die katholische Kirche erklärte, dank strikterer Regeln gebe es weniger "Unmoral" in amerikanischen Priesterseminaren – vor allem Homosexualität sei zurückgegangen.

Die US-Bischöfe stellten Ergebnisse einer Untersuchung der Kongregation für das katholische Bildungswesen vor. Demnach sei in letzter Zeit mehr Wert auf das Zölibat und die Keuschheit der Priesteranwärter gelegt worden. Grund für die Verschärfung waren die Pädophilenskandale der letzten Jahre, für die die Kirche allein in den USA hunderte Millionen Dollar Entschädigungszahlungen leisten musste.

Offenbar geht die katholische Führung weniger gegen Pädophile, sondern hauptsächlich gegen Schwule vor. In dem Bericht heißt es: "Natürlich gibt es immer noch den einen oder anderen Fall von Unmoral – normalerweise in Form von homosexuellem Verhalten. Allerdings geht die Kirchenführung in diesem Fällen schnell und adäquat vor."

Der Vatikan hat unlängst angekündigt, Psychotests bei Priesteranwärtern durchzuführen, um "tiefsitzende homosexuelle Tendenzen" zu entlarven (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

13 Kommentare

#1 Kenny
  • 16.01.2009, 17:24h
  • Auch wenn´s erst mal hart klingt, ich bin dafür, dass der Vatikan Psychotests bei Priesteranwärtern durchführen will, um "tiefsitzende homosexuelle Tendenzen" zu entlarven.
    Je mehr schwule Männer als Prister "ausgefiltert" werden, desto schneller bricht der ganze Katholen-Laden zusammen. Meine Meinung.

    Kenny
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#2 Orthodoxer Priester Anonym
#3 seb1983
  • 17.01.2009, 14:49h
  • Da gibts zu unserem Priesterseminar hier in Trier nur eins zu sagen: Auflösen, den Test besteht eh keiner
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#4 GerdAnonym
  • 17.01.2009, 16:04h
  • Das gilt auch für das Priesterseminar in Münster, da sind auch einige davon schwul.

    Ich kenne einige homosexuelle, katholische Priester im Münsterland und im Osnabrücker Raum. Sind sehr nette Persönlichkeiten, die es aber sehr schwer unter Ratzinger haben.

    Und wiedereinmal kann ich nur schreiben, die Katholische Kirchenleitung muss den Klerus reformieren. Das Pflichtzölibat ist aufzuheben und Frauen sind als Priesterin zuzulassen.

    Meines Erachtens sind sehr, sehr viele katholische Priester schwul.
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#5 Liedel
  • 17.01.2009, 19:38h
  • @ Gerd

    Genau, und weil sie es schwer haben, gleichzeitig aber eine meist hervorragende Arbeit in den Gemeinden leisten, sollte man auch als kritischer Katholik solidarisch sein und sie nicht im Stich lassen. Nur austreten, weil der Papst oder irgendein Kirchenoberer mal wieder was Böses gesagt hat, ist mir zu einfach.
    Dann doch lieber "Stachel im Fleisch" bleiben
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#6 stromboliProfil
  • 18.01.2009, 09:22hberlin
  • Antwort auf #5 von Liedel
  • "Dann doch lieber "Stachel im Fleisch" bleiben "...; da hast du recht Pitty_Berlin!
    Nur sollte man dann auch darauf verzichten, für eben diese "stachelbenötigende" vereinigung auch noch zu werben...
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#7 Katrin
  • 18.01.2009, 14:16h
  • Nach turbulenten Jahrzehnten stehen heute die Kirche und andere westliche Religionsgemeinschaften in den USA und auch in Europa vor neuen großen Herrausforderungen. Die Basis stirbt weg und es werden nicht genügend Trottel nachgezüchtet die Stramm zum Glauben stehen. Nach den vergangen Jahrzehnten der Massenaustritte wird jetzt von diesen allein- oder zu zweit Erziehenden der Nachwuchs nicht mehr im Glauben an einen Gott erzogen. Für die Kirche ist es aber wichtig, dass schon die Kleinsten zuerst in der Familie und später in der Schule (heute Wahlfach in Deutschland) auf einen Gott getrimmt werden. Sitzt das erst einmal drin, ist es für die mental Abhängigen enorm schwer wieder clean zu werden. Da wird dann vielleicht noch zwischen den Konfessionen gewechselt, aber nicht ausgetreten an sich. So kommt es dann zu solchen Kapriolen, dass sich die gläubigen Schwulen von Ihren Kirchenfürsten beleidigen und diffamieren lassen und trotzdem brav den Laden finanzieren und irgendeinen Unsinn von innerem Widerstand usw. faseln. Das einzige was die Anführer der Religionsgemeinschaften interessiert ist das Geld von dem man gut lebt. Erst wenn die Kohle nicht mehr stimmt wird’s kritisch und man muss über Veränderungen nachdenken und diesen Zustand erreicht man durch Austreten aus dem Laden.
    In dieser Situation, wo man schon genug Nachwuchsprobleme hat, sind Pädophile in den eigenen Reihen, mal abgesehen von den Schadenersatzforderungen, besonders immageschädlich und kontraproduktiv. Insbesondere, da in unserer Zeit die Fälle juristisch aufgearbeitet werden und damit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gezerrt werden. Da nunmal Pädophile Ihr Verhalten nur bedingt oder garnicht kontrollieren können wird es immer wieder Fälle geben und vorsorglich muss man einen Sündenbock finden und das sind die Schwulen. Es gibt mit heutigen Mitteln keine Methode eine homosexuelle Ausrichtung oder Pädophilie per Test zu erkennen. Aber immerhin zeigt man der kritischer werdenden Basis, dass man das Problem im Griff hat und die Bösen vom Priesteramt abhält. Dies ist natürlich Blödsinn, da man mit dieser Methode (so es Sie geben sollte) sich erst dann gereinigt hat, wenn der letzte pädophile Amtsinhaber in ferner Zukunft wegstirbt. Ansonsten müsste man auch die heutigen Amtsinhaber testen und dass will man nicht, weiss man doch nicht ob man vor oder erst hinter Bene aufhört zu testen. Trotzdem wird diese Aktion einen Teil der Gläubigen beruhigen, denn wer einmal glaubt glaubt alles, und die Kinder werden wieder den ledigen Männern in Schwarz übergeben, bis das nächste Verbrechen passiert. Und um das geht es hier: Krininelles Verhalten in den eigenen Reihen einer unschuldigen Bevölkerungsgruppe, den Schwulen, anzudichten um wieder Nachschub für nützliche Idioten an der Basis zu generieren, die dann ihr Leben lang Steuern oder Beiträge zahlen. Übrigens will ich damit nicht sagen, dass es unter Schwulen keine Pädophilen gibt: Hier wird der Anteil wahrscheinlich so hoch sein, wie im Rest der Bevölkerung, so wie es mit allen kriminellen Verhaltesweisen der Fall ist.
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#8 alexander
  • 18.01.2009, 18:13h
  • # 7. katrin
    danke für deinen tollen beitrag, man fragt sich immer wieder, wie es um den kindesmissbrauch bis vor 10 jahren bestellt war ?
    mit sicherheit nicht besser als heute ! ist aber jetzt medienwirksam und dient den entsprechenden gruppen als aufhänger !
    bei dem begriff pädophilie hat jeder sofort den "schwulen" kinderschänder vor augen, dafür haben unsere religionsgemeinschaften gesorgt ! und wird dann auch entsprechend breitgetreten.
    prozentual, gemessen an der bevölkerung, wird der kindesmissbrauch bei schwulen, sogar um einiges niedriger liegen als bei heteros, da viele delikte sich durch das soziale und gesellschaftliche umfeld ergeben und bei "heteronormativer" selbstverständlichkeit gar nicht vorkämen.
    die berühmten thailandkrüppel wären weniger krank in der birne und hätten ihren trieb besser im griff, wenn man ihnen bei zeiten eine "gesunde" sexualentwicklung" (auch eine schwule), ermöglicht hätte.
    diese gesellschaftlich absolut kranke entwicklung ist in der hauptsache den religionen zuzuschreiben, siehe selbstmordattentäter, man muss wirklich diese entwicklung an der wurzel packen, wobei wir wieder bei bildung wären.
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#9 AxelBerlinAnonym
#10 GerdAnonym
  • 18.01.2009, 23:59h
  • @PittyBerlin
    Also natürlich kann man als schwuler Christ den katholischen, schwulen Priestern freundschaftlich verbunden sein.

    Gleichwohl ist man als schwuler Christ heute viel besser bei den lutherischen Landeskirchen der EKD aufgehoben, wie dies der aktuelle Synodenbeschlusss der lutherischen Landeskirche Rheinland beweist, der die Gleichstellung bei den homosexuellen Kirchenbediensteten durchsetzt. Ich bin bedeutend lieber Kirchenmitglied einer lutherischen Landeskirche, als das ich Mitglied in der katholischen Kirche wäre. Dann würden meine Kirchensteuer sogar indirekt für Ratzinger ausgeben werden und das möchte ich auf keinen Fall. Nein mir stehen die lutherischen Landeskirchen der EKD als schwuler Christ bedeutend näher. Dort hat sich in den vergangenen 25 Jahren sehr viel zugunsten homosexueller Paare verändert.
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