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- 19. Januar 2009 2 Min.
Ein Londoner Gericht hat den Sänger George O'Dowd ("Boy George") wegen Freiheitsberaubung zu 15 Monaten Haft verurteilt.
In seinem Haus hat der 47-Jährige nach Ansicht des Snaresbrook Crown Court den norwegischen Escort Audun Carlsen gegen dessen Willen festgehalten und mit einer Eisenstange geschlagen (queer.de berichtete). O'Dowd vermutete, dass der 29-Jährige Bilder von seinem Laptop gestohlen hatte. Das Opfer konnte sich selbst befreien und alarmierte sofort die Polizei. O'Dowd erklärte dem Gericht, er sei nicht gewalttätig geworden.
Richter David Radford glaubte das dem Sänger nicht und sagte, dieser habe "grundlos Gewalt" angewandt: "Während Herr Carlsens Verletzungen weder ernst noch dauerhaft waren, gibt es meiner Meinung nach keine Zweifel, dass die vorsätzliche und demütigende Tat des Fesselns Herrn Carlsen geschockt, entwürdigt und traumatisiert hat", so Radford. "Er wurde seiner Freiheit und Menschenwürde ohne Warnung und ohne Erklärung beraubt. Er wusste nicht, warum und wie lange er der Tortur ausgesetzt sein würde."
Laut dem Bouelvardblatt "The Mirror" hat O'Dowd nun Todesangst: "Ich kann nicht ins Gefängnis. Sie werden versuchen, mich umzubringen", soll er gesagt haben. Dem Blatt zufolge sei er wegen seiner Prominenz und seiner Homosexualität ein Ziel für alle, die sich "im Knast einen Namen machen möchten".
O'Dowd soll die Strafe in einem Gefängnis in Nordlondon absitzen und dabei in der Essensausgabe arbeiten. Damit verdient der Popstar sechs Pfund (6,70 Euro) pro Woche. (dk)















Bei den gewichtsproblemen; das ist , als würde man einen suchtkranken crackdealer die verteilung von wegwerfspritzen im gefängnis übertragen...