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  • 19. Januar 2009 21 2 Min.

Das Meinungsportal sozioland veröffentlichte die Ergebnisse seiner Weltaidstag-Umfrage. Ergebnis: In einer Beziehung wird das Kondom gerne weggelassen.

Unter den schwulen Befragten gaben 41 Prozent an, sie würden ein Kondom auch in einer Beziehung benutzen. 43 Prozent erklärten, mit einem festen Partner würden sie auf den Schutz verzichten. Nur ein Prozent der Schwulen erklärten, sie würden generell kein Verhüterli benutzen. Weitere sieben Prozent stülpen das Gummi nur bei unbekannten One-Night-Stands über, sechs Prozent würden vor Ort entscheiden, ob sie sich schützen wollen oder nicht.

Unter Heterosexuellen ist die Kondomphobie größer: Hier gaben sechs Prozent, sie würden generell kein Kondom benutzen und 12 Prozent nur bei One-Night-Stands.

Insgesamt legten Ältere wesentlich seltener Kondome an als Jüngere. So erklärten bei allen Befragten nur 1,4 Prozent der unter 18-Jährigen, sie würden sich generell nicht schützen. Bei der Altersklasse 50 plus liegt der Anteil bereits bei 16 Prozent.

An Informationsmangel kann die in manchen Gruppen niedrige Akzeptanz von Präservativen nicht liegen: 92 Prozent aller Schwulen fühlen sich über die Gefahren von HIV/Aids gut oder sehr gut informiert. Unter Bisexuellen sind es 82 Prozent, bei Heterosexuellen 77 Prozent.

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Bei der Frage, ob die meisten HIV-Infizierten selbst an ihrem Schicksal schuld sind, gibt es Unterschiede zwischen den Gruppen: Unter Schwulen bejahen 13 Prozent die These, 59 Prozent lehnen sie ab. Bei Heterosexuellen stimmen 18 Prozent zu, 56 Prozent nicht. Größere Differenzen gibt es bei den Altersklassen. Jüngere geben HIV-Positiven weniger die Schuld als Ältere: Unter den 18-Jährigen und jüngeren stimmen 12 Prozent zu, dass HIV-Positive selbst schuld seien – bei den 30- bis 39-Jährigen 18 Prozent, bei über 50-Jährigen sind es bereits 23 Prozent. Einzig aus dem Raster fallen die 40- bis 49-Jährigen: Hier bejahten nur acht Prozent die These.

Die Hoffnung auf ein Heilmittel gegen die Immunschwächekrankheit ist äußerst gering: Ein Prozent glaubt, es könne innerhalb von zwei Jahren entwickelt werden, 52 Prozent erwarten ein Medikament aber erst in zehn Jahren oder mehr. Elf Prozent sind sogar der Überzeugung das HIV für immer unheilbar bleibt.

Für die Unterschung befragte Sozioland im November und Dezember 2008 über 1.100 Menschen online. (dk)

-w-

#1 KonstantinEhemaliges Profil
  • 19.01.2009, 18:11h
  • Ich finde die Ergebnisse völlig plausibel!
    Nur in dem Ergebnis nach einem Heilmittel bin ich anderer Meinung.
    Die Pharmaindustrie hat meiner Meinung nach schon längst ein Mittel in der Schublade, will sich aber erstmal noch ein paar Jahre an den teuren Retros gesund stoßen!
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#2 XDAAnonym
  • 19.01.2009, 21:21h
  • Antwort auf #1 von Konstantin
  • Das glaube ich eher nicht. Ein HIV Medikament könnte so teuer vermarktet werden, dass der Konzern richtig Asche machen würde. Ich glaube, dass es tatsächlich enorm schwer ist etwas gg das Virus zu tun.
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#3 seb1983
  • 19.01.2009, 21:35h
  • Antwort auf #1 von Konstantin
  • Ich bin ein totaler fan solcher Verschwörungstheorien.

    Atlantis gibts übrigens wirklich und
    Elvis lebt auch noch, die Regierung verheimlicht das nur.
    ahaja: Bush hat das WTC natürlich selbst gesprengt.
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