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Ein Frankfurter Berufungsgericht hat einen ehemaligen katholischen Priester freigesprochen, der einem Stricher in den Penis gebissen hatte.

Der 47-jährige Volker S. hatte den 25-jährigen Ahmed K. in einer Schwulenbar kennen gelernt. Nach Aussage des Geistlichen hatte K. sein Handy abgenommen und sei fortgelaufen. In einem nahe gelegenen Park habe er den Priester dann zu Oral-Sex gezwungen. Aus lauter Ekel habe der Gottesmann dann zugebissen.

Nach Aussage des vermeintlichen Opfers habe einvernehmlicher Sex stattgefunden. Der aus Österreich stammende Priester habe dann ohne Warnung zugebissen und dabei gelacht.

Im September 2008 hatte das Amtsgericht Frankfurt den 47-Jährigen, der in Österreich wegen eines Mordversuchs an einem Sticher bereits im Gefängnis saß, zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt (queer.de berichtete). Sowohl der Verurteilte als auch die Staatsanwaltschaft hatten dagegen Berufung eingelegt. Die Anklage wollte eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten erreichen.

Das Berufungsgericht hob das Urteil des Amtsgerichtes aber vollständig auf und ließ den Priester gehen. Begründung: Die Schuld stehe nicht zweifelsfrei fest. Die Angaben des Angeklagten könnten dem Gericht zufolge theoretisch stimmen. Allerdings sei das Urteil kein "Freispruch erster Klasse", erklärte der Vorsitzende Richter Ulrich Fidora: "Es ist unfassbar, dass ein katholischer Priester so tief sinken kann wie Sie". (dk)



11 Kommentare

#1 alexander
#2 AxelBerlinAnonym
#3 RabaukeAnonym
  • 21.01.2009, 15:38h
  • Na hoffentlich macht das nicht umgekehrt Schule. Mann und Frau auch, stelle sich vor, der Priester wird bei der Gabe der Oplade in die Finger gebissen:))))) Das nenne ich mal "Kreuzigung" der anderen Art.*g*
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 21.01.2009, 16:53hBremen
  • Da hieß es wohl, wenn auch mit etwas bitterem Nachgeschmack: "Im Zweifel für den Angeklagten."
    Ob das Urteil im umgekehrten Fall wohl ebenfalls so gelautet hätte?
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#5 mok120Profil
  • 21.01.2009, 22:07hNürnberg
  • Wegen des Zölibats sind die ganz aus dem Training... die Priester heutzutage können einem nicht einmal mehr richtig einen blasen, ohne dass sie einen verletzen. Schlimm.
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#6 SaschaEhemaliges Profil
  • 22.01.2009, 00:11h
  • Ich bin schon erstaunt, wie erheiternd die Vorredner diesen ungeheuerlichen Vorgang offenbar finden!

    Man darf die betreffenden Kommentatoren dazu beglückwünschen, dass sie erstens nicht "arabisch" aussehen und zweitens noch nicht die Sonderbehandlung und Straflosigkeit klerikaler Würdenträger seitens eines rassistischen Gerichts, noch dazu bei einem derart perversen Verbrechen, am eigenen Leibe erfahren haben.

    Damit wird einmal mehr deutlich: Wer in diesem Lande dem Klerus angehört, darf sich nach wie vor so ziemlich alles erlauben, wer schwul ist und dann auch noch nicht deutsch genug aussieht, mit dem darf offenbar alles gemacht werden!
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#7 AntichristProfil
  • 22.01.2009, 07:07hHH
  • Antwort auf #4 von Tim_Chris
  • @TC: "Ob das Urteil im umgekehrten Fall wohl ebenfalls so gelautet hätte?"
    Du meinst, wenn er dem Priester in den Schwanz gebissen hätte? Voraussichtlich hätte das christliche Opfer dann ein saftiges Schmerzensgeld zugesprochen bekommen, während der beißwütige Stricher wegen Heiligenschändung, Angriff auf einen christlichen Würdenträger sowie gemeingefährlichen Mordversuchs hinter Gittern gelandet wäre.
    Bei der Prüfung der Glaubhaftigkeit läge der Priester in den Augen der Allgemeinheit sowie der Gerichtsbarkeit weit vor dem Stricher.
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#8 alexander
  • 22.01.2009, 09:06h
  • die ganze geschichte klingt ohnehin sehr obskur ?
    was hat dieser priester in einem schwulen laden zu suchen ? allein die vorgeschichte, dass dieser peversling wegen mordversuchs an einem "stricher", bereits im gefängnis sass, spricht doch bände !
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#9 Tim_ChrisProfil
  • 22.01.2009, 09:16hBremen
  • Antwort auf #7 von Antichrist
  • Japp. Genau das. Während der Stricher im umgekehrten Fall garantiert als Wiederholungstäter mit einer längeren Haft bestraft worden wäre, sagt man bei dem Priester: "Och jo, dem glauben wir mal die Unschuld. Schließlich war er mal ein Gottesmann."
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#10 YavannahAnonym