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- 23. Januar 2009 1 Min.
Ein katholischer Mönch ist vom Amtsgericht Würzburg zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil er in einem Sexshop insgesamt 42 schwule Pornofilme im Wert von 1.900 Euro gestohlen hat.
Außerdem muss der Pater eine Geldbuße in Höhe von 300 Euro zahlen. Das Urteil ist rechtskräftig, da der 50-Jährige am Donnerstag einen Einspruch zurückzog.
Der Geistliche aus Rheinland-Pfalz war 2007 von einer Kassiererin erwischt worden, wie er vier Filme aus einem Laden in der unterfränkischen Metropole stahl. Der Gottesmann floh zunächst, schmiss die Filme dabei in einem Mülleimer, wurde aber von einem städtischen Verkehrsüberwacher gefasst und der Polizei übergeben (queer.de berichtete). Daraufhin durchsuchten die Behörden die Privaträume des Diebes im Kloster Maria Laach und fanden insgesamt 230 einschlägige Filme (queer.de berichtete), von denen das Gericht 42 als gestohlen ansah. Die anderen Videos konnten nicht zugeordnet werden.
Der Mann wurde wegen "Diebstahls mit Waffen" verurteilt, weil er bei seinem Raubzug ein Taschenmesser in der Hose versteckt hielt. Dieses verwendete er laut Staatsanwaltschaft dazu, um die eingeschweißten DVD-Hüllen zu öffnen, die Disc zu entnehmen und die leere Hülle wieder zurück ins Regal zu stellen. (dk)














