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- 02. Februar 2009 2 Min.
Nach wiederholten Spekulationen in der australischen Presse erklärte der fünffache Olympiasieger Ian Thorpe, dass er nicht schwul sei.
"Über die letzten paar Tage gab es eine Reihe von Berichten, in denen über meine Freundschaft mit Daniel Mendes spekuliert wurde", erklärte der 26-Jährige in einer Pressemitteilung. Der Topschwimmer wohnt seit drei Jahren in einer WG mit dem 23-jährigen Brasilianer Mendes in Sydney. Die beiden haben sich 2004 angefreundet, als sie gemeinsam für Olympia trainierten. Jetzt besuchen sie die Universität Sydney.
Die Mitbewohner verbringen derzeit einen Urlaub in Brasilien – und die australische Presse interpretiert genüsslich Paparazzi-Bilder der Beiden. Thorpe: "Ich bin immer noch mit vielen Leuten befreundet, gegen die ich während meiner Karriere geschwommen bin oder mit denen trainiert habe. Daniel ist so ein guter Freund, den ich seit vielen Jahren kenne."
Thorpe gilt vor allem in Australien wegen seines Aussehens als Schwulenikone und beteuerte in Interviews stets, dass ihm das nichts ausmache (queer.de berichtete). Jetzt will er sich aber wehren: "Ich habe das Ganze nur kommentiert, weil ich nicht will, dass in diese Gerüchte andere Menschen – wie meine Familie und Freunde – hineingezogen werden. Ich finde diese Art der Spekulation ermüdend und bin sauer, weil sie enge Freunde belasten."
Thorpe trat vom aktiven Sport 2006 zurück. 2008 konnte aber wieder ein Australier die Goldmedaille beim Wassersport nach "down under" bringen: Der gerade mal 20-jährige Matthew Mitcham gewann im Turmspringen – und er bekannte sich öffentlich zu seiner Homosexualität (queer.de berichtete). (dk)














