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Sänger und Moderator Ross Antony wird ab Mitte Februar in Köln für seinen ersten Film vor der Kamera stehen: In "House of Boys" spielt er einen Aids-Kranken.

Der Film soll nach Angaben von Antonys Website ähnlich wie der Erfolgsfilm "Philadelphia" von den dramatischen Auswirkungen von Aids erzählen und im Jahr 1984 spielen. Der 34-Jährige soll dabei Rick darstellen und als einer der ersten Aids-Kranken "ein tragisches Ende finden".

Neben Köln soll auch in Marokko und Luxemburg in englischer Sprache gedreht werden. Laut "IMDB" spielen auch Stephen Fry ("Oscar Wilde") und Udo Kier mit. Kier wird eine Figur namens "Madame" spielen.

Antony wurde als Mitglied der gecasteten Band Bro’Sis bekannt. Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, nahm er bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" teil – und wurde dank seiner extrovertierten Art Dschungelkönig (queer.de berichtete). Seitdem ist er als Moderator und Gast in vielen RTL-Shows zu sehen. (dk)



#1 Mirror
  • 03.02.2009, 22:36h
  • wischdisch ,
    ned so wischdisch,
    ganz wischdisch

    na isch dät ämol maane
    des unwischdischste wo s gibt
    awwä isch wünschem hald viel Glick däzu
    und weil die Stell hiä ach net läär bleiwwe soll ,gel.
    gudde aach
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#2 TimmAnonym
  • 04.02.2009, 00:07h
  • Na ja...zwar gönne ich Ross Antony seinen gegenwärtigen Erfolg in den Medien sehr.

    Aber ein Film über die schrecklichen Aidszustände in den 1980ern. Muss das sein, denn erstens hierzu gibt es genügend gute Aids-Filme, die ich bereits in den 1990er sehen durfte.

    Zweitens verzerrt ein solcher Film die wahren Zustände, wie es HEUTE in Deutschland ausschaut, nachdem Medikamente das Leben HIV-infizierter Menschen wesentlich zum Besseren verändert haben. In Todesängsten schweben heutzutage HIV-infizierte Menschen in Deutschland nicht, wie es damals in den 1980er der Fall war.
    Meines Erachtens könnte der Film bei den deutschen Zuschauern dazu führen, dass die heutigen Verhältnisse nicht wahrgenommen werden und zu einer falschen Schlussfolgerung in Hinlick auf die Gegenwart führen (Motto:"ach die armen schwulen Männer bei uns im Lande"-- dabei geht es schwulen Männern heutzutage in unserem Lande gut und auch mit HIV läßt sich mit heutigen Medikamenten noch ein langes Leben führen, auch wenn Nebenwirkungen und Medikamenteneinnahme den Alltag belasten).

    Drittens wenn schon ein AIDS-Film dann bitteschön über die HEUTIGEN Zustände...aber das ist ja anscheinend nicht gewollt, da dies nicht dramatisch inszeniert werden und für die Filmemacher dann wohl nicht effektheischend in Szene gesetzt werden kann.

    Viertens und wenn wirklich ein Film über AIDS gedreht werden soll, so vermisse ich -wenn überhaupt- einen guten AIDS-Film über heutige (2000er) Zustände in Afrika, wo an AIDS erkrankte Menschen sterben, da Medikamente von Großkonzernen nicht billig/umsonst abgegeben werden.

    Darüber ließe sich viel eher ein Film drehen, wie beispieslweise ein engagierter, europäischer Mediziner von Ärzte ohne Grenzen mit den Zuständen in Simbabwe konfrontiert wird und gegen die Widrigkeiten von Regimen wie Mugabe dort Leben retten möchte.

    Sorry diesem Film von Ross und Co. werde ich daher nicht viel abgewinnen können.
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#3 stromboliProfil
  • 04.02.2009, 09:06hberlin
  • Antwort auf #2 von Timm
  • du wirst dich wundern:
    RTL übernimmt die produktionskosten und weitere verwertung!
    Dirk bach spielt einen erkrankten, dessen krankheitsverlauf von fettleibigkeit bis hin zur auszehrung dargestellt werden soll. Neben ross antony spielen auch ingrid van bergen,costa cordalis und desieree nick tragende rollen.
    Geplant ist , den film in einer daily spielshow mit gemischten dokufiktionszenen fortzusetzen. Prominente neben laiendarstellern sollen für die nötige spannung und unterhaltung sorgen.
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#4 maaartinAnonym
  • 04.02.2009, 10:03h
  • endlich mal wieder ein film mit edel und tapfer vor sich hinleidenden homos. da hab ich ja schon lange drauf gewartet....
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#5 XDAAnonym
#6 Mirror
  • 04.02.2009, 13:03h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • Dirk bach spielt einen erkrankten, dessen krankheitsverlauf von fettleibigkeit bis hin zur auszehrung dargestellt werden soll.

    na des lohnd sich ja dann doch zu gugge un mer hat sein spass däbei.besonners wenn des
    Sonja dann mit irene Schlappgusch zu de Auszärrung von däm Diek irrä Bemerginge mächt

    (hätt jo nie gedacht dass hiä iwwerhaupt so ville sprüch zusamm komme)
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#7 Tim_ChrisProfil
  • 04.02.2009, 14:52hBremen
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • "Dirk bach spielt einen erkrankten, dessen krankheitsverlauf von fettleibigkeit bis hin zur auszehrung dargestellt werden soll."

    Hier ist man sich derzeit jedoch noch im Unklaren darüber, wer die Rolle des mageren kleinen Gummiballs übernehmen sollte. George Uecker schien auf den ersten Blick zwar geeignet, schied dann aber wegen Überhöhe aus. Auch die sieben Zwerge wurden abgelehnt, da sie zu viel singen, zudem ließen sich die Zipfelmützen schlecht unter Haarteilen verbergen.

    Aber mal im Ernst: brauchen wir denn wirklich noch einen solchen Film? Gibt es dafür noch Publikum? Wenn schon in der Vergangenheit graben wegen des dort noch vorhandenen Dramas, warum dann nicht einen richtigen Historienfilm mit ebenfalls realem Hintergrund, der ein anderes Kapitel schwuler Geschichte aufzeigt? Ein Film, der dann pünktlich nächstes Jahr am 27. Januar Premiere hat?
    Oder wenn schon HIV und AIDS, warum dann nicht das Drama, das auch heute noch täglich in den Praxen und Beratungsstellen abläuft, wenn einer den Befund "positiv" erhält, die noch immer vorhandene Ächtung und Angst innerhalb der Szene und auch der Gesellschaft, die Positive auch heute noch dazu bringt, zu schweigen. Warum nicht den Alltag eines Infizierten, die Hochs und Tiefs, die Angst vor Krankheit, die Tests, die Ergebnisse, die Medikamente, die Nebenwirkungen.

    "Philadelphia" war ein einprägsamer Film, aber einen zweiten, ähnlich gelagerten in der heutigen Zeit? Wer will so etwas sehen?
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