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Der legendäre Oscar Wilde Memorial Bookshop im New Yorker Schwulenviertel schließt nach rund 42 Jahren die Pforten.

Besitzerin Kim Brinster erklärte, dass der Laden wegen der starken Konkurrenz nicht mehr überlebensfähig sei, obwohl die Miete mit 3.000 Dollar monatlich für New Yorker Verhältnisse niedrig sei. Der Buchladen in der Christopher Street wurde eröffnet, als Homosexualität in der Stadt noch verboten war und die Polizei regelmäßig Razzien in schwul-lesbischen Einrichtungen durchführte.

In dem Geschäft sind während der 70er und 80er Jahre politische Märsche für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben organisiert worden. Aktivist Craig Rodwell gründete den Laden 1967, zwei Jahre später fanden in unmittelbarer Nachbarschaft die Stonewall-Krawalle statt. 1970 half er, den ersten New Yorker CSD zu organisieren. Nachdem er 1993 starb, wechselte der Shop mehrfach den Besitzer. "Selbst wenn wir keine Miete zahlen müssten, würden die Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken", erklärte Kim Brinster nun gegenüber der "New York Times". (dk)



22 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 04.02.2009, 12:45h
  • Immer schade, wenn ein Buchladen schließt, egal ob schwuler Buchladen oder irgendein anderer Buchladen...

    Und wenn es dann auch noch solche ein Laden mit Geschichte ist, der wohl auch seinen Teil zur Liberalisierung beigetragen hat, ist es doppelt traurig...
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#2 richrubinProfil
  • 04.02.2009, 13:19hBerlin
  • schade. vor zwei jahren hab ich mir bei kim die letzte qaf-staffel gekauft. das ist eine ganz nette, wir konnten sofort angeregt plaudern.
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#3 Mirror
  • 04.02.2009, 14:16h
  • Ob das nicht auch mit am Internet liegt
    oder bildet man sich ein,dass Bildung durch lesen nicht mehr Bildet,oder gab es nur noch Kunden die nur noch Bilder lesen konnten?
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#4 Rabauke1976Anonym
  • 04.02.2009, 15:08h
  • Es ist eine schallende Ohrfeige ins Gesicht der Besitzerin. Wie bei uns in Deutschland. Die "Grüne Wiese" lockt, den Innerstädtischen Einzelwaren, Fachhandel tauscht man doch "gern" gegen BILLIG ein! Wenn ich manchmal Kunden habe........die dann sich auch noch toll vorkommen, wennse mir berichten, in wieviel Supermarktwarenketten sie schon waren und nix gefunden haben. Klar, und dann erwarten, daß man alles gefälligst da haben muß. Aber die Leute sollen "schön" in Ihre Discounter gehen. Ist ne Garantie oder fachlicher Rat dann gefragt, begreifen die Leute dann oftmals die Realität. Billig kaufen und dann beim Fachhändler angeningelt kommen. Für diese Leute habe ich oftmals einen Rat. Wer billig kauft, kauft zweimal.
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#5 Tim_ChrisProfil
#6 Mirror
  • 04.02.2009, 15:25h
  • Antwort auf #4 von Rabauke1976
  • Es ist noch viel schlimmer.ich hab schon öfter erlebt das sich Kunden im Fachgeschäft beraten lassen um dann bei den großen Märkten die Ware aus dem SB Regal zu kaufen,ohne Beratung.Und manchmal lächerlich auffallend,dem Verkäufern im SBMarkt dann
    ihre Fachkenntnis zu demonstrieren,oh diese kleingeistigen Dünnscheisser.
    Aber so wird es wohl auch noch vielen Buchgeschäften gehen.Amazon usw lässt Grüssen.
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#7 Ulli_2mecsProfil
  • 04.02.2009, 15:49hHamburg
  • ich frage mich, wie weit dies nicht auch ein weiteres zeichen des schleichenden sterbens schwuler infrastrukturen ist (wenn man nur an diverse schwule buchläden in deutschland denkt, die es nicht mehr gibt, oder den verlag rosa winkel) ...
    mehr dazu
    www.ondamaris.de/?p=7341
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#8 Rabauke1976Anonym
  • 04.02.2009, 16:09h
  • @Mirror

    da stimme ich Dir völlig zu! Die Leute werden aber einmal. wenn es dann zu spät ist, merken, wenn die Einzel und Fachhändler verschwunden sind, wie "Kleingeistig" und ausgesprochen dumm sie waren. Das wird mir, als Fachhänler nix mehr nützen. Dennoch diktieren, in nicht ganz so fernen Tagen dann die Preise. Nach dem Motto: " Danke dummer Kunde..........jetzt zahle gefälligst was wir sagen".
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#9 seb1983
  • 04.02.2009, 16:13h
  • Die Zeiten ändern sich halt, auch wenn so mancher ihnen eine Träne nachweint.
    Eine gewisse Auswahl "schwuler" Literatur gibts heute in fast jedem Buchladen, die generell alle schwer zu leiden haben.
    Zudem sind viele junge Schwule die ich kenne, ja ich zähle mich auch noch so halbwegs dazu, einfach nicht mehr bereit nur weils schwul ist Abstriche bei der Qualität zu machen. Bei vielen schwulen Büchern und Zeitschriften die ich in der Hand hatte dachte ich am Ende nur: ist das schlecht, einfach nur schlecht, musst du dir das antun nur weil es schwul ist?
    Das gilt übrigens nicht nur für Bücher.

    Ich schätze dass viele schwule Verlage und Geschäfte in eine schwierige Zukunft steuern...
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#10 Mirror
  • 04.02.2009, 17:09h
  • Antwort auf #9 von seb1983
  • Eine gewisse Auswahl "schwuler" Literatur gibts heute in fast jedem Buchladen, die generell alle schwer zu leiden haben.

    ja genau,wärend früher ein schwuler Buchladen eine Marktnische war für etwas was es in den normalo läden nicht gab, sieht das heute eher umgekehrt aus.Und wenn dann auch noch die Qualität nicht stimmt oder das Personal desinterresiert ist(was ich auch schon erlebt habe) au weia und Schade
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