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Im US-Magazin "National Enquirer" wird der 37-jährige Jonathan Knight von New Kids on the Block, der erfolgreichsten Boyband der 80er und frühen 90er Jahre, geoutet – und zwar von seinem Ex.

Unter der Überschrift "Jonathan Knights schwuler Lover erzählt alles" berichtet die wöchentlich erscheinende Klatschzeitschrift von der 18 Monate dauernden Beziehung zwischen dem ehemaligen Kinderidol und dem 27-jährigen Model Kyle Wilker. Demnach haben sich die beiden in einer Bar getroffen, in der Wilker gearbeitet hat.

"Wir hatten eine wundervolle Beziehung. Ich hab ihn geliebt – und ich glaube, er mich auch", wird Wilker in dem Artikel zitiert. Das auskunftsfreudige Model weiß auch zu berichten, wann Knight sich seiner Homosexualität bewusst geworden sein soll: Nämlich während seiner Beziehung mit dem Popstar Tiffany.

Wilker beendete seinen Angaben zufolge die Beziehung. Knight war ihm demnach etwas zu spießig, weil er immer zu Hause bleiben wollte, um fernzusehen und zu lesen. "Ich nenne ihn einen Hetero-Typ, der nun mal schwul ist", erklärte er ganz klischeefrei.

New Kids on the Block (Hardcore-Fans sprechen von NKOTB) ist eine der erfolgreichsten Boy-Bands und verkaufte über 75 Millionen Schallplatten zwischen 1986 und 1994. Letztes Jahr wagte die Gruppe, deren Mitglieder inzwischen erwachsen geworden sind, ein Comeback.

Über Jonathan Knights Homosexualität ist in der Vergangenheit oft spekuliert worden. Er selbst gibt dazu keinen Kommentar ab. Beruflich war er nach der Auflösung der Band als Bauunternehmer in Massachusetts aktiv. 2001 gab er zu, dass er während seiner Boyband-Zeit an Panikattacken und nach dem Karriereende an Depressionen litt.

Der "National Enquirer" gehört zu den berüchtigsten Organen der Yellowpress in den USA. So outete das Magazin 2007 etwa Larry Birkhead, den Vater von Anna Nicole Smiths Tochter (queer.de berichtete). (dk)



59 Kommentare

#1 xyAnonym
  • 05.02.2009, 18:34h
  • Oh, bitte! Zwecks Unterhaltung und legitimer Befriedigung meiner niedersten Instinkte bedauere ich es immer zutiefst, daß wir in Deutschland nichts dem "National Enquirer" Vergleichbares haben, nur ernst nehmen darf man darin keine Zeile. Verglichen mit diesem Blatt ist "Bild" anspruchsvoller, zurückhaltender Qualitätsjournalismus mit höchstem Ethos.
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#2 AngelAnonym
  • 05.02.2009, 21:41h
  • Also prinzipiell gesehen sind das doch wohl mal echt olle Kamellen ! Und wo bleibt der Link, eine verlässliche Quelle zum Artikel (und sei diese auch nur der Yellowpress entsprungen).
    Ich habe die NKOTB geliebt - oh ja - ich war auch so ein schreiendes kleines Girlie von 11 Jahren, die unbedingt 4 Tage alleine in HH vor der Konzerthalle übernachten wollte - Gott sei Dank hatte ich konsequente Eltern, die das zu verhindern wussten *fg Und was ist aus mir geworden ? Ne Lsebe - na toll - wer hätte das gedacht ? Back to Topic: Die Gerüchte gibt es schon seit JAhren, immer wieder tauchen Berichte auf, wo er mit wem gesehn wurde etc. Nur schade, dass er sich dazu nicht äussert, den von Zwangsouting halte ich bis heute nix. cu eine in Erinnerungen schwelgende Angel
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#3 DirkAnonym
  • 05.02.2009, 22:28h
  • @ Angel
    Hätten Deine Eltern Dich ins Konzert gelassen...
    Wer weiss was dann aus Dir geworden wär ;-)
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#4 SaschaEhemaliges Profil
  • 05.02.2009, 23:44h
  • Antwort auf #2 von Angel
  • Sorry, aber schwule Männer, die nicht die Eier in der Hose haben, offen zu dem zu stehen, was sie sind, noch dazu solche, die alle Privilegien eines lukrativen Promi-Daseins genießen, sollten DRINGENDST allesamt zwangsgeoutet werden!

    Junge Männer, die homosexuell empfinden, brauchen unbedingt neue Identifikationsfiguren in dieser aggressiv heteronormativen Gesellschaft, und wenn wir das nicht begreifen und mit der Zwangskultur des Versteckens oder zumindest "Zurückhaltens" von Anderssein aufräumen, wird sich niemals etwas Grundlegendes ändern. Junge Menschen und ihre Chance, sich frei, ohne einseitige Gehirnwäsche und Zwänge welcher Art auch immer zu entdecken und auszuleben sind mir unendlichfach wichtiger als das Bedürfnis von Klemmschwestern nach Verheimlichung ihrer Identität. Das gilt ganz besonders für die Pop-Branche, die das Bewusstsein und die "Idealvorstellungen" junger Menschen so stark prägt, aber z.B. auch für Profi-Fußball und -Sport.

    Wenn wir in dieser Gesellschaft jemals eine effektive Gleichberechtigung unterschiedlicher Identitäten erreichen (und daher notwendigerweise jegliche mittelalterlich konstruierte Heteronormativität auflösen) wollen, müssen wir uns dieser Herausforderung endlich stellen - ohne falsche Zurückhaltung!
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#5 SISSIAnonym
#6 AntichristProfil
  • 06.02.2009, 08:01hHH
  • Antwort auf #4 von Sascha
  • @Sascha: "Sorry, aber schwule Männer, die nicht die Eier in der Hose haben, offen zu dem zu stehen, was sie sind, noch dazu solche, die alle Privilegien eines lukrativen Promi-Daseins genießen, sollten DRINGENDST allesamt zwangsgeoutet werden!"
    Merkst du noch was? Willst du nicht gleich allen Promis einen rosa Winkel auf die Stirn tätowieren, damit auch ja alle Welt sieht, dass sie schwul/lesbisch/bi/trans sind? Auch deine Art des Extremismus gehört in Schranken gewiesen.
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#7 Fozzy_Bear
  • 06.02.2009, 10:04h
  • Antwort auf #4 von Sascha
  • Nun ja, diese Meinung kann ich nicht teilen.

    Stell dir bitte vor, ich würde dich ohne deinem Wissen einfach in aller Öffentlichkeit outen. Findest du klasse!? Ich glaube jeder hat das Recht, selber zu entscheiden, was er wem wann erzählt.
    Und meine sexuelle Ausrichtung geht erst recht keinem was an!
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#8 YavannahAnonym
  • 06.02.2009, 10:16h
  • Antwort auf #7 von Fozzy_Bear
  • wer sich mit 37 immer noch nicht (!!!) geoutet hat, braucht dringend hilfe - da kann dieser kleine schubs in die richtige richtung nicht schaden. mir sind ungeoutete auch äußerst unsympathisch, das sind dann die, die sich bei GR einen balken über die augen malen, hahahaha
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#9 YavannahAnonym
  • 06.02.2009, 10:31h
  • Antwort auf #6 von Antichrist
  • ...und wer homosexualität für so negativ hält, dass er sofort an den rosa winkel denkt, sollte sich gedanken machen. ihr seid diejenigen mit "keine angabe" oder "bisexuell" im profil und verbrecher-balken über den augen. euch sollte man sofort outen - um euch aus eurer not zu helfen.
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#10 Fozzy_Bear
  • 06.02.2009, 10:43h
  • Antwort auf #8 von Yavannah
  • Das ist dann aber auch sein Bier. Ihr seit doch immer die Ersten die schreien wenn es mal wieder jemand gewagt hat, einen schwulen zum Heteromann zu machen.

    Umgekehrt ist das aber erlaubt?
    Ihr fordert Toleranz und Akzeptanz, dann müßt ihr aber auch umgekehrt ebenfalls tolerant sein.
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