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Kommentare zu:
New Yorker Polizei legt Schwule herein


#1 Mirror
  • 06.02.2009, 17:41h
  • ich dachte unter Obama wären jetzt alle etwas
    vorsichtiger.
    Amerika,mir wird schlecht
    .Umgedreht müssten sich die Polizisten und deren Chef eigentlich wegen Anstiftung zu einer Ordnungswidrichkeit oder Straftat verantworten.Da gibts doch sicher
    gute Anwälte die das so drehen könnten .Nein ?
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#2 xyAnonym
  • 06.02.2009, 17:58h
  • Amerika.

    Und da so ziemlich jeder Blödsinn von dort nach einiger Zeit zu uns rüberschwappt (Rauchverbote, Alkoholverbote, "politisch korrekte" Sprach- und Benimmregeln, meist als "Jugendschutz" getarnte Zensur in den Medien usw.), wird es in zirka zehn Jahren bei uns genauso zugehen.

    Wer's jetzt noch nicht glaubt, sollte sich daran erinnern: Über den genannten anderen Quatsch wurde vor zehn, zwanzig Jahren bei uns auch noch der Kopf geschüttelt ("Rauchverbot auf zugigen Bahnsteigen? So'n Unfug.") - heute erscheint er als gesund und selbstverständlich und wehe, irgend jemand wagt, etwas dagegen zu sagen.

    Zudem: Das dürfte doch eine prima neue Einnahmequelle für klamme Stadtkassen sein. Also: 2020 auch in immer mehr deutschen Städten!
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#4 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 06.02.2009, 21:42h
  • Antwort auf #2 von xy
  • Ich stimme Dir zu, nur das Wort Blödsinn stört mich, weil Blödsinn ist harmlos. Hier aber handelt sich um Infamie. Aber auch die kann ja überschwappen, und da unser Klima doch zur Zeit wieder ein verdammt homophobes geworden ist, wird's genügend Befürworter geben.
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#5 gerdAnonym
  • 07.02.2009, 01:36h
  • @Prigniter
    Ich stimme hier den Kommentaren in keinster Weise zu, was die einseitige Abfärbungstheorie zwischen Europa/Nordamerika angeht.

    Natürlich gibt es McDreck und Coca-Cola weltweit und viele Dinge (Hollywood/Anglizismen) aus den USA verändern uns, aber in Gesellschaftsfragen war es doch bisher eher umgekehrt. Wir haben hier ein gänzlich anderes Rechtssystem und eine vollkommen andere politische Situation.

    Im übrigen ist es auch falsch immer zu schreiben, was in den Vereinigten Staaten passiert, kommt später auch bei uns an. Häufig ist und war es vielmehr umgekehrt, dass die Gesellschaften Europas die Vereinigten Staaten beeinflußt haben und die Nordamerikaner dann nachziehen.

    Beste Beispiele hierzu sind die Abschaffung der Sklaverei, wo Frankreich (Französische Revolution) begonnen hat.

    Oder aber die Legalisierung von Homosexualität, die ebenso erst in Europa stattfand und in den Südstaaten der USA erst später zum Schluss folgte. Oder aber ebenso die Anerkennung homosexueller Paarbeziehungen, wo ebenso Europa begann (Dänemark, Schweden, Niederlande, usw.) und jetzt die ersten Bundesstaaten in den USA nachziehen und Kanada es sogar schon geschafft hat.

    Gleiches gilt für die staatliche Todesstrafe, die mittlerweile in immer mehr Ländern weltweit geächtet wird und wo jetzt die nördlichen Bundesstaaten der USA ebenso nachgezogen haben. Auch hier werden dann die Südstaaten der USA irgendwann in dieser Frage allein stehen und dem Rest der aufgeklärten Industriestaaten folgen.

    Ähnlich verhält es sich bei der Verschärfung des Waffenrechts, die erst in Europa stattfand und jetzt in zunehmendem Maße auch in den USA umgesetzt wird. Aus den Amokläufen an Schulen werden auch die US-Amerikaner irgendwann lernen.

    Ebenso läßt sich dies jetzt beim allgemeinen Krankenversicherungsschutz beobachten, wo die Amerikaner unserer sozialen Marktwirtschaft im Gesundheitssystem unter Obama folgen werden.

    Daher sehe ich es eher umgekehrt, dass europäische Gesellschaften vielmehr massiv auf Nordamerika und dessen Gesellschaftsstrukturen abfärben und dessen Gesellschaft verändern.

    Vielmehr sollten wir daher unseren Blick auf Gesellschaften wie Schweden, Dänemark oder die Niederlande werfen. Was sich dort an Veränderungen abspielt, kommt auch auf uns meistens zu.
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#6 CarstenFfm
  • 07.02.2009, 12:08h
  • Starkes Stück... besonders wen man bedankt, dass NYC eigentlich zum fortschrittlichen und weltoffenen Teil der USA gehört.

    Naja, als Tourist in New York stellt man ja auch fest, dass die Gay-Szene dort erschreckend langweilig ist, und dass man für schwule Leben in den USA besser nach Kalifornien oder Florida fliegt.... das nur am Rande.

    Das ist ja noch übler als die bekannte Nummer attraktive Polizisten als Lockvögel auf Klappen einzusetzen (wie bei George Micheal, übrigens in LA, CA in die Falle getappt.)

    Es wird Zeit ein paar vorgestrigen Polizeioberen klarzumachen, dass sie dem Primat der Politik unterliegen.... in der Hoffnung dass sich in Obamas Amerika die politische Situation allmählich bessert.
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#7 HannibalEhemaliges Profil
  • 07.02.2009, 12:25h
  • Antwort auf #6 von CarstenFfm
  • "Naja, als Tourist in New York stellt man ja auch fest, dass die Gay-Szene dort erschreckend langweilig ist,"
    Ich weiss zwar nicht wo DU warst, aber DAS kann ich nun wirklich nicht behaupten! Das "Problem" dabei ist nur, dass die interessanten Läden für den Otto-Normal-Touri nicht so einfach zugänglich, bzw. zu finden sind. Ansonsten brennt in der New Yorker Szene die Luft, glaub mir!
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#8 Alex_MGAnonym
  • 07.02.2009, 13:20h
  • Ist mal wieder ein tolles Beispiel für die USA. Man darf mit einer Waffe rumlaufen ohne verhaftet zu werden, aber dann einen auf prüde machen wenn es um Sex geht. So ein Vorgehen ist nicht hinnehmbar.
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#9 TomAnonym
#10 GerdaAnonym
  • 07.02.2009, 14:47h
  • Antwort auf #5 von gerd
  • Du hast recht: Wenn die Polizei nicht nur potentielle schwule, sondern auch heterosexuelle Freier jagt - wie in Schweden -, dann vergrößern sich natürlich die Einnahmequellen für die Staatskasse ungemein. Derweil in den USA die göttlich gewollte Gesellschaftsordnung, Sitte und Anstand geschützt werden müssen, sind es eben in Schweden die Frauen an sich, der Fortschritt, die Menschenwürde, das sozialdemokratische Eiapopeia - irgendwelche Vorwände lassen sich ja immer finden und sind beliebig austauschbar.

    In diesem Zusammenhang freue ich mich auch darauf - gemäß Deiner "Abfärbungstheorie" -, bald zu einer Nummer gemacht zu werden, quasi als Krönung der Menschenwürde. Für manche Deutsche nichts Neues: In der DDR war man das, ganz offiziell, auch schon, die hatte womöglich bereits von Schweden gelernt. Und Prostitution verboten war da auch, offiziell zumindest - in dem zu Staatszwecken gewünschten Maß, in dem man sie doch existieren ließ, benötigte man freilich nicht mal Polizist(inn)en, die sich aufdonnern (im neuen Atommusterland Schweden hoffentlich nur mit ökologisch korrekter Schminke).
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