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Kommentare zu:
Linzer Weihbischof will Schwule "heilen"


#21 Mirror
  • 08.02.2009, 18:55h
  • Antwort auf #5 von gatopardo
  • Vieleicht hast Du recht und wir sollten sie sogar darin bestärken ihren Unsinn zu verkünden und zu verbreiten.Sie passiv machen zu lassen wird nicht soviel bringen.Man müsste sie dazu bringen es selbst so zu übertreiben dass ein großer Teil der eigenen Klientel einfach nur noch sagt ,jetzt dreht der Klerus durch.Auf dem Weg dazu ist er ja schon Wir sollten weiter ein Stachel mit Widerhaken sein in denen
    sich die Kirche verfängt.
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#22 MoritzAnonym
  • 08.02.2009, 19:04h
  • Ihr Deutschen und Österreicher... REAGIERT... tretet aus dem Verein aus... Ihr habt die Macht...

    wir Italiener können nicht oder nur auf Umwegen... und auch wenn wir austreten, macht es für den römischen Haufen keinen Unterschied... sie haben die Verteilung der Steuern zwischen religiösen Gemeinschaften nämlich so geregelt, dass auch wenn ich ausdrücklich dagegen stimme, der grösste Teil meiner Steuern trotzdem an die katholische Kirche geht...

    aber Ihr könnt ihnen durch Euren Austritt klar zeigen, wie der Hase läuft.

    NUTZT diese Macht!!! auch für uns :)
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#23 Michel
  • 08.02.2009, 19:31h
  • Ich finde es gut wie momentan die katholische Kirche momentan gegen sich arbeitet. Das Bild der "Unfehlbarkeit" wird immer deutlicher. Erst der Papst, dann die Linzerschnitte und was weiss ich noch. Vielleicht wachen ja jetzt mal ein paar auf. Einige sind ja wegen der Papstsache aus der Sekte ausgetreten. Bitte mehr davon.
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#24 stephan
  • 08.02.2009, 19:44h
  • Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele Gedanken sich die "Eunuchen für das Himmelreich" um das sexuelle Leben anderer Menschen machen! Aber was diese unsäglichen Personen noch nie begriffen haben, ist wohl, dass im modernen Rechtsstaat die Handlungen und Lebensweisen danach beurteilt werden, ob sie anderen Menschen schaden oder deren Lebensmöglichkeiten einschränken oder ihre Rechte verletzen. Insofern sind Menschen, die schwul, lesbisch, promisk, keusch oder sonst wie leben, kein Thema, in das sich irgendwer einmischen dürfte. Ganz anders sieht es allerdings mit Personen aus, die fortgesetzt den gesellschaftlichen Frieden durch Hasstiraden, absurde Äußerungen über vermeintliche Gottesstrafen stören und andere Lebensformen herabsetzen. Sie sind extrem gefährlich, da es stets einen gesellschaftlichen Bodensatz gibt, der auch die dümmsten Aussagen noch ernst nimmt - nur weil ein höherer Religionsvertreter sie äußert. Für solche Personen sollte dringend die Möglichkeit der Nachschulung und Therapie geprüft werden, damit sie endlich einmal den Wert, Sinn und die Funktionsweise eines demokratischen Gemeinwesens erkennen und begreifen lernen. Für den Fall der nachgewiesenen Unbelehrbarkeit schlage ich eine Form von Sicherheitsverwahrung hinter sehr hohen Klostermauern vor!
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#25 schlumpfwarriorAnonym
#26 gatopardo
  • 08.02.2009, 20:52h
  • Antwort auf #23 von Michel
  • Als Hobby-Bäcker und -Koch wende ich ein, dass es die Linzer Torte ist, nicht die -Schnitte, die in ihrer Verarbeitung sehr aufwendig sein soll, weshalb man es den regional-kompetenten Backfritzen überlassen kann, sie unfehlbar in die Röhre und wieder rauszuschieben.
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#28 SaschaEhemaliges Profil
  • 08.02.2009, 21:59h
  • Antwort auf #19 von AxelBerlin
  • Na, da kann ich dich beruhigen, @AxelBerlin, denn meine Überzeugungen entsprechen nicht unbedingt deinen subjektiven (und in diesem Fall rundum unzutreffenden) Projektionen! Ich muss mich auch fragen, wie du zu solchen Schlussfolgerungen kommst, denn geschrieben habe ich sowas noch nie. Aber vielleicht liegt das Problem ja darin, dass du allein schon die gesellschaftliche Realität ein wenig anders interpretierst als ich.

    In der Gesellschaft, die ich wahrnehme, wird die breite Masse der jungen Menschen immer aggressiver sexualisiert, und zwar mit vornehmlich kommerzieller Motivation, allerdings bestimmt nicht von mir (und auch nicht von der Kirche - eines der wenigen Dinge, die man denen nicht vorwerfen kann). Und sie wird ausnahmslos in die EINE Richtung sexualisiert, was du mir ebenfalls nicht vorwerfen kannst, denn genau dagegen trete ich ja ein!

    Und auch wenn du es nicht wahrhaben willst: Die Rollenverteilung ist bei dieser zwangsheteronormativen Sexualisierung absolut eindeutig: Frauen werden als die vermeintlich unwiderstehlichen Sexsymbole inszeniert, Männer als diejenigen, die sie anzuschmachten haben. Hieraus ergibt sich auch die grotesk ungleiche Darstellung von Männern und Frauen hinsichtlich ihrer Körperlichkeit, und u.a. die Tatsache, dass miteinander erotisierende Frauen in den Medien inzwischen fast schon zum guten Ton gehören, während man Jungs und Männer in solchen Posen vergeblich sucht.

    So, vielleicht ist damit deutlicher geworden, wie meine "Traumgesellschaft" aussieht: nämlich wie eine, in der nicht immer nur in eine Richtung zwangssexualisiert wird, sondern in der Mann und Frau, homo- und heterosexuelle Identität gleichwertig behandelt und dargestellt und insbesondere die männliche Geschlechtsidentität ("Männlichkeit") nicht in derart aggressiver Weise mit Heterosexualität verknüpft wird.

    Wer die genannten Realitäten nicht wahrhaben will, der wird freilich nur schwer für effektiven gesellschaftlichen Fortschritt eintreten können. Und leider muss ich dir in diesem Zusammenhang auch hinsichtlich der von dir unterstellten, automatisch positiven Korrelation zwischen der Situation von Frauen und schwulen Männern, und dem behaupteten Automatismus einer stetigen Übereinstimmung femininistischer und schwuler Belange widersprechen.

    Empirische Daten zeigen leider das Gegenteil, wenn man sieht, dass junge Frauen sich heute weitaus freier fühlen, sexuelle Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht zu sammeln als noch vor 15 Jahren (der Anteil hat sich gegenüber 1994 verdoppelt), während bei männlichen Jugendlichen eine klar rückläufige Tendenz im Vergleich zu Erhebungen vor 15, 20 oder 30 Jahren festzustellen ist. Außerdem solltest du dich mal mit einem guten Sozialpsychologen unterhalten, der dich darüber aufklären wird, dass die einseitige gesellschaftspolitische Konzentration auf Mädchen und Frauen im Zuge der feministischen und der Gender-Debatte leider auch zu einer Vernachlässigung der speziellen Probleme und nicht gerade einfacher gewordenen Lebenssituation männlicher Jugendlicher geführt hat. All dies sind wichtige und empirisch unstrittige Fakten, die den Hintergrund meiner Ausführungen in diesem Themenfeld bilden und deren Kenntnisnahme und Reflexion ich dir dringend empfehle!
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#29 gatopardo
  • 08.02.2009, 22:10h
  • Antwort auf #27 von hw
  • Huhn gab´s heute, welch ein Zufall.... Hatte drei schwule Gäste, so dass ich eine souveräne vierköpfige Homo-Minigruppe aus Deutschland,Irak,Spanien und Irland zu Tisch bat. Der Nachtisch hatte in der Form geklebt, hab´ihn dann aber als Mandelkuchen mit Zitronenzuckerguss verkleidet und keiner hat´s gemerkt. Wusstest Du, dass Ärger Falten macht und dass man diesen Dingsbums aus Linz deswegen am besten vergisst ?
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#30 AxelBerlinAnonym
  • 09.02.2009, 01:32h
  • Antwort auf #28 von Sascha
  • wenn nun die natur es so gewollt hat, dass 90% der männer nicht auf männer stehen, ist das eben so hinzunehmen.
    darüber will ich gar nicht diskutieren. das naturgesetze nun mal nicht geändert werden können, wissen wir und nehmen wir für uns auch in anspruch.
    auch in der sozialistischen gesellschaft war die frau sexualisierter als der mann; lediglich gab es keine bildwerbung, so dass diese sexualisierung weniger auffällig war.
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