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- 08. Februar 2009 1 Min.
US-Präsident Barack Obama hat den republikanischen Senator Judd Gregg zum Wirtschaftminister ernannt – Gregg hat in seinen 15 Jahren im Senat regelmäßig gegen Homo-Rechte gestimmt.
Die Entscheidung Obamas führte zu Protesten unter Homo-Aktivisten: "Wieder einmal ist unsere Arbeit für gleiche Rechte aus politischen Gründen torpediert worden", erklärte etwa David Mixner, einer der prominentesten US-Aktivisten. Er erklärte, dass der Senator aus New Hampshire eine der niedrigsten Zustimmungsraten für Homo-Rechte im Parlament hätte. "Das ist inakzeptabel. Wenn die Rechte und Freiheiten einer Minderheit unter Beschuss sind, sollte das einen solchen Politiker für ein zentrales Ministerium disqualifizieren."
Obama bringe offenbar nicht den Mut auf, den sein Amtsvorgänger John F. Kennedy nach seiner Wahl 1961 hatte: "Als Präsident Kennedy die Möglichkeit hatte, Senator J. William Fulbright zum Außenminister zu ernennen – immerhin ein Mann, der alle Voraussetzungen für dieses Amt mitgebracht hätte – hat er sich doch anders entscheiden. Und zwar aus dem Grund, weil Fulbright gegen die Bürgerrechte für Afroamerikaner gestimmt hat. So hört sich ein guter Führungsstil an."
Eigentlich wollte Obama Bill Richardson, den demokratischen Gouverneur von New Mexico, zum Wirtschaftsminister ernennen. Dieser stolperte aber über eine Korruptionsaffäre. (dk)














