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- 09. Februar 2009 3 Min.
Das Duo "Alex Swings Oscar Sings" vertritt in diesem Jahr Deutschland beim Eurovision Song Contest mit dem Swing-Titel "Miss Kiss Kiss Bang".
Das hat der Norddeutsche Rundfunk am Montag mitgeteilt. Vorgestellt werden soll der Titel von Alex Christensen und Oscar Loya offiziell am Samstag, 21. Februar, während der Echo-Verleihung in Berlin. Die Veranstaltung wird ab 20.15 Uhr live im Ersten übertragen. Anfang März soll das Video, das auf Kuba produziert wird, veröffentlicht werden. Der Song ist laut NDR "ein flotter Swing-Titel, der gute Laune garantiert".
Alex Christensen, der sich mit Titeln wie "Liebe zu dritt" und als Bro'Sis-Produzent in der Schwulenszene einen Namen gemacht hat, ist überzeugt, dass er mit seinem Lied erfolgreich sein wird: "Es ist ein extrem eingängiger Titel, der international funktioniert", so Christensen. Mit seinem aus Kalifornien stammenden Partner Oscar Loya habe er zudem die "ideale Besetzung" für den Titel gefunden: "Oscar kann singen, tanzen, sieht gut und er hat eine Persönlichkeit", schwärmt Christiansen, der übrigens mit einer Frau verheiratet ist.
Der Musiker ist seit vielen Jahren im Geschäft und kann viele internationale Erfolge vorweisen kann. Bekannt wurde er 1991 mit seiner Technoversion von der Filmmelodie "Das Boot". Dieser Titel war in mehr als 22 Ländern auf Platz eins der Charts - und es war der erste Technosong, der es auf den ersten Platz in den Verkaufscharts schaffte. In den letzten Jahren konnte er durch einschlägige Titel wie "Du hast den schönsten Arsch der Welt" oder "Du bist so Porno" die Hitparaden der deutschsprachigen Länder erobern.
Weniger bekannt dürfte hingegen Oscar Loya in Deutschland sein, der bisher als weltweit tourender Musical-Sänger in Erscheinung trat. Der 29-Jährige lebt seit drei Jahren in Deutschland: "Es gefällt mir hier sehr gut", erklärte er gegenüber dem NDR. Als Musiker kenne er natürlich auch den Eurovision Song Contest - auch wenn er in den USA aufwuchs.
Fünf NDR-Jurymitglieder trafen die Entscheidung
Eine fünfköpfige Jury hatte sich für das Duo entschieden. Mitglieder waren Heinz Canibol, Geschäftsführender Teilhaber des Labels 105music, Guildo Horn, Schlagersänger und ehemaliger Grand-Prix-Kandidat, Sylvia Kollek, Musikconsultant und ehemaliges Jurymitglied bei "Deutschland sucht den Superstar", Ralf Quibeldey, Leiter der Redaktion Talk und Unterhaltung beim NDR und Peter Urban, Musiker und Radiomoderator. Beratend nahmen an der Sitzung auch Thomas Schreiber, ARD-Koordinator Unterhaltung, und Manfred Witt, NDR-Redakteur ESC teil.
Nach den vielen Misserfolgen der vergangenen Jahre hat der NDR zum ersten Mal seit 1995 nicht mehr das Publikum über den deutschen Beitrag entscheiden lassen, sondern eine Jury.
Das Grand-Prix-Finale wird am 16. Mai in Moskau stattfinden. Das Erste wird die Großveranstaltung wie gehabt live übertragen. (pm/dk)













wo waren dann in den letzten jahren die extrem eingängigen titel, die international funktionierten ???
ich meine, wenn man das schon vorher weiss..... ?