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Queere TV-Tipps
Heute (Mi., 10. Dezember 2025)09:45 Uhr, ZDFinfo
Let's talk about Sex
Doku, B 2021
Folge 2: Thailand – Doku über eines der tolerantesten Länder der Welt."Go Thai. Be Free": Mit diesem Slogan vermarktet sich Thailand als liberales Reiseziel – auch für die LGBTQIA+-Community. Aber wie steht es wirklich um die sexuelle Toleranz im Königreich? In wohl kaum einem anderen Land sind Transsexuelle so sichtbar wie im buddhistischen Thailand. Reporterin Lieve Blancquaert spricht mit Betroffenen und zeigt: Ganz so paradiesisch, wie es scheint, ist der Alltag für die Betroffenen oft nicht. Transfrau Sasha arbeitet seit 13 Jahren als Stadtführerin in Bangkok. Sie berichtet der Reporterin von den zahlreichen Geschlechtsidentitäten, zwischen denen die thailändische Sprache unterscheidet.
Sie selbst fühlt sich gesehen und akzeptiert. Auch wenn ihr für die ersehnte geschlechtsangleichende Operation das Geld fehlt. In Bangkoks Chinatown trifft Lieve Blancquaert den plastischen Chirurgen Dr. Thep. Er hat sich auf Transgender-Operationen spezialisiert und möchte den lebensverändernden Eingriff einem breiteren Publikum verfügbar machen. In einem Kloster versucht die Reporterin herauszufinden, wie offen der Buddhismus gegenüber non-binären und transsexuellen Menschen ist. Und macht eine erstaunliche Entdeckung. 12:00 Uhr, ZDFinfo
Liebe und Sex in
Doku, D 2024
Folge 13: Mexiko – Im Laufe des Films lernen die Zuschauer*innen auch eine/einen "Muxe" kennen, eine trans Person.Mexiko – ein Land voller Kontraste: Einerseits eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas, andererseits ist die Gesellschaft patriarchalisch, konservativ und frauenfeindlich. In Mexiko spielen Traditionen und Katholizismus für den Großteil der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es in den 31 Bundesstaaten Mexikos sehr unterschiedliche Ansichten und Freiheiten in Bezug auf Liebe und die Geschlechterrollen. Der Film begleitet ein junges katholisches – und jungfräuliches – Paar aus dem wohlhabenden und konservativen Yucatán vor und während ihrer prunkvollen und traditionellen Hochzeit.
In Mexiko-Stadt interpretiert man die Regeln des Katholizismus freier – hier besucht ein junges, unverheiratetes Paar regelmäßig eines der verbreiteten "Love Hotels", da Sex im Elternhaus streng verboten ist. Im Laufe des Films lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer auch eine/einen "Muxe" kennen, einen Transgender. In der Stadt Juchitán in der südlichen Küstenregion werden Muxes nicht nur akzeptiert, sondern gefeiert und verehrt.
Der Bundesstaat Oaxaca erkennt Muxes bereits seit Jahrhunderten offiziell als drittes Geschlecht an. Eine Wende nimmt der Film im Bundesstaat Sinaloa. Hier geben Drogenkartelle den Ton an – auch in der Liebe. So paradox es klingen mag: Der Märchenprinz ist hier ein Drogenboss. Frauen geben alles dafür, um von einem "Narcos" auserwählt zu werden. Der Film begleitet eine sogenannte Buchona bei ihrer 20. Schönheitsoperation.
Seit acht Jahren ist sie mit einem angesehenen Drogenhändler zusammen und muss dafür extremen Schönheitsidealen entsprechen. Die Frau als Lustobjekt des Mannes – dieses Bild wird auch durch das mexikanische Fernsehen verbreitet. Nicht nur die in Mexiko sehr beliebten Telenovelas verharmlosen Gewalt an Frauen. Bereits in Zeichentricksendungen für Kinder ist die Darstellung der ungleichen Rollenverteilung der Geschlechter üblich. Traditionelle Rollenbilder, der Einfluss der Drogenkartelle und die Verharmlosung und Verherrlichung von Gewalt gegenüber Frauen – das alles trägt dazu bei, dass Mexiko trauriger Vorreiter bei Femiziden ist.
Etwa elf Frauen werden in Mexiko täglich ermordet, knapp 1000 pro Jahr werden von Menschenrechtsorganisationen als Femizide eingestuft. Die Dunkelziffer ist vermutlich viel höher. Häufig werden Femizide von der mexikanischen Justiz als Suizid abgetan, die Täter nicht zur Verantwortung gezogen. Ein Land zwischen Tradition, Fortschritt, Drogenhandel und Gewalt – so kontrastreich ist Mexiko auch in Bezug auf die Liebe. 18:50 Uhr, ATV
The Mentalist
Serie, USA 2012
Folge 91: Rote Absätze – Ein verbrannter Mann wird in der Nähe eines Travestietheaters gefunden, die Drag Queen Glenda behauptet, sie habe den Mann vorher gesehen.Die Leiche von Archie Bloom jr. wird verbrannt und mit Handschellen ans Lenkrad seines verkohlten Autos gefesselt in der Nähe des Hintereingangs eines Travestietheaters gefunden. Die Drag Queen Glenda behauptet, sie habe Archie in seinem Auto sitzen sehen, bevor er verbrannte. Der Mord lässt sich weder Archies Vater noch seinem sadistischen Mitarbeiter Rick Hughes oder seinem ausbeuterischen Vermieter Gabriel nachweisen. Ob die Drag Queens mehr wissen, als sie vorgeben? 01:35 Uhr (11.12.), RTL
CSI: Miami
Serie, USA 2007
Folge 131: Meine Nanny – Das Kindermädchen Vanessa wird erstochen aufgefunden, verdächtigt Sohn Jonah, der ein Verhältnis mit seinem Betreuer Craig Abbott gehabt haben soll.Bei der Abschiedsparty der Lamberts, einer wohlhabenden Familie Miamis, die zusammen mit ihren Kindern auf eine große Reise gehen wollen, wird ihr Kindermädchen Vanessa erstochen aufgefunden. In der Wunde des Opfers findet sich die abgebrochene Spitze eines Keramikmessers. Horatio, der schnell dahinter kommt, dass in der Familie einiges im Argen liegt, verdächtigt Sohn Jonah der Tat, zumal man bei diesem ein Tauchermesser aus Keramik mit abgebrochener Spitze findet. Jonah hatte ein männliches Kindermädchen, Craig Abbott, den er sehr mochte. Vanessa hat die beiden beim Vater, Dennis Lambert, angeschwärzt und behauptet, dass sie ein homosexuelles Verhältnis hätten. Craig wurde daraufhin gefeuert und mit einer einstweiligen Verfügung belegt, dass er sich dem Haus nicht näher als auf 30 Meter nähern durfte. Jonah behauptet, das Messer nie benutzt zu haben. Auf dem Griff des Messers finden sich Fingerabdrücke von Craig. Dieser gibt zu Protokoll, nach wie vor heimlich Kontakt zu Jonah gehabt zu haben, allerdings nur, um ihm bei seinen Hausaufgaben zu helfen, und streitet das homosexuelle Verhältnis ab. Allerdings gibt Craig zu, beim Verlassen des Hauses die tote Vanessa aufgefunden zu haben und über das Dach geflüchtet zu sein. Eric und Calleigh, die sich seinen Fluchtweg angucken, finden in der Dachrinne eine Kinderzeichnung und ein blutverschmiertes Keramikmesser, dessen Spitze ebenfalls fehlt. Auf diesem Messer und an der Kinderzeichnung finden die Ermittler blutige Fingerabdrücke. Damit ist es ein Leichtes, den wahren Täter zu finden.
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