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Die letzten User-Kommentare

#1 felix-baerlinAnonym
  • Gestern, 22:48h
  • Zu AfD will "Frühsexualisierung" unter Strafe stellen
  • Ich denke, eine inhaltliche Auseinanndersetzung mit dem AfD-Antrag ist notwendig, um dessen Verlogenheit und volksverhetzende Absicht deutlich zu machen.

    Nichts in dem Antrag hat das Ziel, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen. Er bezieht sich mit keiner Silbe auf Ergebnisse des Runden Tischs.

    www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jug
    endschutz/schutz-vor-sexualisierter-gewalt/gesamtkonzept


    Sein einziges Ziel ist es, Informationen über die Existenz von LGBTIQ an junge Menschen zu unterbinden. Die AfD also die fünfte Kolonne Moskaus, von Putins Homopropagandakonzept gut gelernt.

    Das Verrückte daran ist, dass diejenigen die vorgeben, Kinder schützen zu wollen vor einer phantasierten Frühsexualisierung in den Schulen, durch eine Verhinderung von angstfreier Information und dem Erlernen von selbstbestimmten Sexualität, den Kindern die Sprache und Fähigkeit verbauen, dass sie gelernt haben, Nein zu sagen bzw. solches Unrecht gegenüber Erwachsenen formulieren können.

    Die AfD hat von Pädagogik keine Ahnung. Das braucht sie auch nicht. Sie will Schulen, Lehrkräfte und den Staat instrumentalisieren. Die AfD-Nazis haben schon im letzten Jahr die Vorstufe dafür gestartet, indem sie Anschwärzportale installierten, um ihnen nicht wohl gesonnene Lehrkräfte einzuschüchtern.

    Für Aufklärungsprojekte ist es nun die gleiche Strategie. Und der Subtext ist klar: wenn wir an die Macht kommen, landet ihr im Knast. Willkommen bei Deutschlands Rechtsextremisten. Es soll keine*r sagen, es nicht vorher geahnt zu haben, was uns blüht. Argumentativ muss gegen gehalten werden. Das ist das Mindeste, so lange es noch Meinungs- und Widerspruchsfreiheit gibt.
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#2 TobizAnonym
#3 KaiJAnonym
#4 goddamn liberalAnonym
#5 goddamn liberalAnonym
#6 nichtnurReligioeseAnonym
  • Gestern, 20:55h
  • Zu Wie Corona ein schwules Paar auf der Flucht trennte
  • Antwort auf Kommentar von Mabuse
  • "Es läuft mir kalt den Rücken runter, wozu Religiöse imstande sind."

    Es sind nicht nur die Religioesen, bei denen es Dir (und den meisten, zu Empathie faehigen, Menschen) kalt den Ruecken 'runterlaeuft: die Schicht der sog. Zivilisation ueber dem wahren Charakter vieler Menschen ist AEUSSERST duenn; das kann man allueberall sehen - bei den Fuehrenden dieser Gesellschaft (Politik, Wirtschaft, Religion) eher versteckt, beim "Fussvolk" dann schon eher offener und gewalttaetiger; beides aber mit demselben Egoismus und Opportunismus. In der Politik/Religion/Wirtschft aber versteckt zwischen schwarzen Buchstaben auf sauberem, weissem Papier - in manchen Faellen koennte man den "Papiertigern" genausogut eine Knarre in die Hand druecken und sagen: drueck ab. Das tun diese dann zwar nicht, sie lassen das dann eher von Fanatikern aus dem Fussvolk erledigen, oder es tun die Abgehaengten/Unterdrueckten aus Verzweifelung selbst.

    Was hier aber erschreckend ist:
    Die "Familie" laesst ihren Sohn/Bruder noch nicht einmal in der Ferne in Ruhe, sondern stellt ihm sogar nach und wollen ihn mit Gewalt von seinem "Daemon" "befreien", anstatt in einfach zu "vergessen". DAS ist das WIRKLICH Kranke dabei.
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#7 KerzmanProfil
  • Gestern, 20:30hPrinceton
  • Zu Das verschwurbelte Coming-out des Thomas Mann
  • Antwort auf Kommentar von goddamn liberal
  • >>> Witzigerweise war Golo Mann nach dem jüdischen Gesetz (Halacha) tatsächlich Jude (was ihn nicht groß kümmerte), Adorno war es mit seinem 'jüdischen' Vater nicht. <<<

    Immerhin hatte Herr Wiesengrund von der Seite seiner Mutter her einen jüdischen Großopa. Aber wir wollen doch bitte bei der Auslegung von Halachah, in Deutschland nach 1945, nicht allzu pingelig werden; können wir uns darauf verständigen, die von Victor Frankl 1946 formulierte Definition der >jüdischen Kulturidentität< zu akzeptieren? Und weiterhin anzuerkennen, daß Golo Mann, Theodor (= >Geschenk Gottes<) Adorno und Max Horkheimer Intellektuelle hohen Niveaus waren, deren gelegentliche Fehltritte akademischer wie persönlicher Natur zu vergeben uns nicht schaden wird?

    Den Ausgangspunkt der homoerotischen Schwärmereien Thomas Manns sehe ich (bei meiner zugegebenermaßen beschränkten Kenntnis der Materie) nicht im primär Sexuellen, sondern in seiner Begeisterung für den formschönen jugendlich-knäbischen Körper, wie ihn die griechische Klassik in Skulpturen und in literarischen Werken behandelte. Liege ich da total falsch?
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#8 Homonklin_NZAnonym
  • Gestern, 20:28h
  • Zu AfD will "Frühsexualisierung" unter Strafe stellen
  • Jetzt langts aber langsam mit dem verdrehten, zurechtgebastelten Anti-Aufklärungs-Brunz! "Frühsexualität" gibts gar nicht, weil sich jedes Kind seiner eigenen Zeit entsprechend entwickelt und irgendwann die Pubertät einsetzt, wo das Kind selber merkt, wie es zum Teenie wird!

    Die Idee davon, man könne das früher herbei führen, ist Quatsch. Schon gar nicht wegen Schulaufklärung, oder weil Kinder verstehen lernen, es gibt mehr als Mann und Frau, es gibt mehr als heterosexuelle Liebe, es muss sich nicht schämen, falls es da anders empfindet.

    Ihr AfDeppen wollt Kinder, die sich als schwul oder Trans* selbst erkennen, doch wieder in die Angst und sich dafür schlecht fühlen, weil sie sich da unterscheiden, schicken. Gegenüber diesen Kindern seid ihr grausam und diiese Kinder sind euch egal

    ""Er fabuliert von "unfassbaren Dimensionen pädophiler Netzwerke dank der links-grünen 'Sexualpädagogik'""

    Da schaut in die katholische Kirche und in die strenggläubige Erziehung, dann findet ihr den Ursprung der pädophilen Netzwerke. In der Gesellschaft setzen sie sich fort, durch vorwiegend Heterosexuelle mit krankhaften Psychen.
    Ich wage es stark zu bezweifeln, dass grüne Sexualpädagogik darauf einen Einfluss hatte.

    Eher schon das Unterlassen von Aufklärung und gezielte Einschüchterung der sich selbst findenden Kinder.
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#9 MabuseAnonym
#10 ei gudeAnonym
  • Gestern, 20:10h
  • Zu Das verschwurbelte Coming-out des Thomas Mann
  • Antwort auf Kommentar von goddamn liberal
  • "Und Ironie. Liegt aber nicht jedem."

    Mir auch nicht; deshalb reagiere ich bei Ironie und Spott häufig ablehnend. Negative Wertungen über Andersdenkende liegen mir auch eher fern, daher hätte ich gesagt, dass mir dass Engagement Golo Manns für Strauß unverständlich wäre.
    Übrigens: Das berühmt-berüchtigte Strauß-Zitat "Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder" stammt aus der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom 6. März 1970. Kennt jemand den Kontext, in dem dieses Zitat gefallen ist? War es ein Interview oder eine Reportage?
    Leider hat die NOZ den Jahrgang 1970 nicht in ihrem Online-Archiv und nach Osnabrück kann ich z. Z. nicht fahren.

    Und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Erwin In het Panhuis, dessen viele Artikel zur Geschichte der Homosexuellen ich sehr schätze und sammle, besonders wegen ihrer Ausgewogenheit und des Reichtums an Quellennachweisen.
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