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Die letzten User-Kommentare

#1 HdggfAnonym
#2 DramaQueen24Profil
  • Heute, 01:26hBerlin
  • Zu Trumps Kandidatin für Supreme Court: Sorge um Ehe für alle
  • Antwort auf Kommentar von Undemokratisch
  • Du machst den Fehler, den alle machen, die aus heutiger Sicht damalige Umstände beurteilen (besser verurteilen).
    Die damalige Weltordnung war eine Absolutistische, man versuchte in den 13 Kolonien, neue Wege der Selbstbestimmung zu gehen. Und damals gab es nicht so viele Menschen wie heute. Diese Menschen teilten sich in Anhänger des Königs, und "Patrioten" auf, die für die Freiheit der Kolonien standen.
    Viele der "neuen Herren" waren Sklaven-haltende Pflanzer, so George Washington und James Madison Jr.; die darauf bedacht waren, ihre Privilegien zu schützen. Wahlrecht für Sklaven, Indianer und Frauen gab es damals nicht.

    Das Prinzip des "the winner takes it all" !

    Im 18. und frühen 19. Jahrhundert wurden die Wahlmänner in vielen Staaten nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von den Parlamenten der Bundesstaaten. Dieses System wurde allerdings bald durch direkte Wahlsysteme abgelöst. Von 1832 bis 1860 war South Carolina der letzte Staat, der seine Wahlmänner noch durch das Parlament bestimmte, mit der Ausnahme von Florida, wo 1868 im Zuge der Reconstruction letztmals das Parlament die Wahlmänner wählte.
    Heute (Stand 2020) benutzen 48 US-Bundesstaaten und der Bundesdistrikt ein relatives Mehrheitswahlrecht, das oft als Winner-takes-all-System bezeichnet wird. Dabei bestimmt jede politische Partei, die einen Präsidentschaftskandidaten stellt, ihre eigne Gruppe an Wahlmännern je Bundesstaat. Der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereint, erhält alle dem Bundesstaat zugeteilte Anzahl an Wahlmännen der jeweiligen Gruppe, während die anderen Kandidaten leer ausgehen. Das zweite bis heute gebräuchliche System bestimmt eine Wahlperson für jeden Wahlkreis des Repräsentantenhauses, zwei weitere werden staatsweit gewählt. Dieses System wird seit 1972 in Maine und seit 1996 in Nebraska angewandt und führte bei der Wahl 2008 dazu, dass Nebraska vier Wahlmänner für John McCain und einen für Barack Obama wählte. In Maine kam es mit der Präsidentschaftswahl 2016 zur Aufteilung der Wahlmännervoten. Hillary Clinton erhielt drei Wahlmännerstimmen (eine für den ersten Kongressbezirk und die beiden "at large"- Wahlmänner) und Donald Trump erhielt eine Wahlmännerstimme für den 2. Kongressdistrikt. (Quelle:
    de.wikipedia.org/wiki/Electoral_College)

    Man sollte nie den Fehler machen, aus heutiger Sicht die damaligen Umstände beurteilen zu wollen.
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#3 tchantchesProfil
#4 tchantchesProfil
  • Heute, 00:26hSonstwo
  • Zu Hitzlsperger: Mein Leben nach Coming-out "nochmal verbessert"
  • Antwort auf Kommentar von TheDad
  • Ob sich jemand mit 8 oder mit 80, nie im Leben oder jeden Morgen um Viertel nach Neun outet, ist mir grundsätzlich schnuppe.

    Unter den Umständen, unter denen er das irgendwann getan hat - als er nichts mehr zu befürchten hatte - kann ich darin nur nicht die Heldentat erkennen, die das angeblich gewesen sein soll.

    Da haben andere schwule Prominente, Künstler, Sportler, Politiker und ganz normale Durchschnittsbürger sehr viel mehr aufs Spiel gesetzt.

    Und ich warte immer noch darauf, dass mir endlich jemand erklärt, in welcher Form er ein Vorbild für junge (also aktive) schwule Fußballer sein soll. Da, behaupte ich immer noch, hat er das völlig falsche Signal gesetzt.
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#5 Alexander_FAnonym
  • Gestern, 22:32h
  • Zu Der schwule Posterboy der Rechtsextremen
  • Antwort auf Kommentar von stromboli
  • Dass dieser Begriff normalerweise eine rechte Worthülse ist, um Angehörige marginalisierter Minderheiten und nervige Menschenrechtler zum Schweigen zu bringen, ist absolut klar. Er ist genau deswegen auch hochproblematisch.

    Wenn ich ihn hier trotzdem verwende, so um ihn ganz bewusst gegen seine Erfinder zu richten, die sich nur allzu oft als wesentlich empfindlicher erweisen als die, denen sie sie Überempfindlichkeit vorwerfen.

    Ich weiß, es ist vielleicht ein dämlicher Scherz, aber das sind eben die kleinen Freuden, die man als Queer.de-Leser so hat.
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#6 goddamn liberalAnonym
#7 goddamn liberalAnonym
#8 KaiJAnonym
#9 AlexAnonym
  • Gestern, 20:15h
  • Zu "Wichtig ist, sich nicht verrückt machen zu lassen"
  • Ich bin immer sehr froh, wenn ich Prof. Streeck etwas zum Thema SARS-Cov-2 bzw. COVID-19 sagen höre/lese. Seine Einschätzungen und Folgerungen erscheinen mir insgesamt nachvollziehbar und angemessen. Vor allem aber sind sie dazu geeignet mit Souveränität und realistischer Angemessenheit mit dem Virus und der von ihm ausgelösten Infektionskrankheit umzugehen. Inzwischen spricht doch vieles dafür, dass SARS-Cov-2 kein Killervirus ist und dass es insgesamt darum gehen muss, Risikogruppen zu schützen. Vor allem geht es aber auch darum zu akzeptieren, dass Menschen an einer Infektion mit diesem Virus eben auch sterben. So wie an vielen anderen Atemwegsinfektionen auch. Das gleiche gilt auch für die sogenannten Langzeitfolgen. Auch das wird man akzeptieren müssen, dass das zum Leben dazu gehört. Ein isolierter Blick auf COVID-19 allein wird uns nicht aus dieser Corona-Falle bringen. Nach einem halben Jahr im Ausnahmemodus ist es an der Zeit, eine tatsächliche Exit-Strategie zu entwickeln. Es macht überhaupt keinen Sinn sich an Zahlen zu Neuinfektionen festzuhalten, wenn fast niemand deutliche Krankheitssymptome entwickelt. Unverantwortlich sind nicht jene, die die Einschränkung hinterfragen, sondern die, die erbittert daran festhalten und so dafür sorgen, dass der Wirtschaftseinbruch und die gesellschaftlichen Einschränkungen weiter bestehen bzw. fortschreiten.
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#10 anonymAnonym