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Die letzten User-Kommentare

#1 BaerchenProfil
#2 Alexander_FAnonym
  • Heute, 17:27h
  • Zu Frankreichs Bildungsminister verbietet Gender-Punkt an Schulen
  • Antwort auf Kommentar von Korinthen KK
  • "Angesichts der Tatsache, dass die französische Schriftsprache so dermaßen weit weg von der Aussprache ist (bzw. umgekehrt), ist es kein Wunder wenn selbst Muttersprachler Schwierigkeiten damit haben. Da ist der Genderpunkt wohl noch das kleinste Problem für Leute mit LRS."

    Als in Frankreich lebender Ausländer kann ich dir sagen, dass das Bildungssystem bzw. seine lächerlich niedrigen Standards hier wohl eher das Problem sind. Die Haltung Blanquers hat hier Methode und Tradition, mit der Folge, dass ganze 70 % aller Franzosen nicht richtig lesen und schreiben können.
    (
    www.legorafi.fr/2020/12/03/70-des-francais-ne-maitriseraient
    -pas-la-langue-francaise-malgre-quils-sont-alles-a-lecole/?f
    bclid=IwAR1HBTYrbcsvkkAal9Pir-rCZo2oG7ps-pVoXM5JPUIgjPCvtMsw
    UmI1GOA)


    In anderen Fächern sieht es ähnlich aus, und die englische Aussprache selbst bei Universitätsabsolventen lässt mir regelmäßig die Haare zu Berge stehen (wenn sie denn überhaupt Englisch können), die wenigen, die Deutsch können, haben von solchen Feinheiten wie Vokallängen (Hölle vs. Höhle) nie etwas gehört, und als ich einmal einen mathematischen Witz mit Stoff aus meinem Mathe-Abi machte (Grundkurs, wohlgemerkt), wurde ich gefragte, ob ich das studiert hätte.
    So sehr ich mein Gastland oft in Schutz nehmen muss, kann ich nur sagen, dass ich beim Thema Bildung definitiv die größten Kulturschocks erlebt habe.

    Wenn Blanquer nun meint, geschlechtergerechte Sprache sei "zu kompliziert", so verbindet er hier nur ausgelutschten rechten Boomer-Dummsprech (bzw. "ich versteh das nicht" = "das gibt es nicht") mit der autoritären, antiintellektullen Haltung der niedrigen Ansprüche, von der die ganze Education Nationale schon seit Jahren beseelt ist, die Frankreich gezielt und bewusst verdummt, um nur fügsame, opportunistische Rädchen zu schaffen, und die ich und mein Mann in unseren jeweiligen Zwischenspielen als Vertretungslehrer auch selbst in Anschau nehmen konnten.
    Damit, dass Französisch so derartig schwer sei, hat das alles jedenfalls am wenigsten zu tun.
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#3 daVinci6667
  • Heute, 17:25h
  • Zu Frankreichs Bildungsminister verbietet Gender-Punkt an Schulen
  • Ehrlich gesagt verstehe ich diese gegenseitige Gehässigkeit nicht wenn es ums gendern geht. Auch hier wieder in diesen Kommentaren.

    Sprache ist nichts heiliges und verändert sich laufend. Selbst im französischen Sprachraum die sich bekanntermassen damit noch viel schwerer tun als wir im deutschsprachigen Raum. Grammatische Regeln werden deshalb ab und zu etwas angepasst, neue Wörter hinzugefügt und wir Schweizer dürfen in der deutschen Schriftsprache etwas unseren Helvetismen frönen und teilweise alte Regeln weiterführen. Streit gibt es bei der Festsetzung von Regeln immer wieder und ist soweit völlig normal. Doch bitte dabei nicht persönlich werden. Das ist nicht zielführend. Auch bei der gendergerechten Sprache wird man irgendwann Lösungen finden. Und das Sprache für Sprache, Land für Land. Wahrlich ein langer Weg. Doch les- und sprechbar muss es bleiben!
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#4 SpockAnonym
  • Heute, 17:15h
  • Zu Frankreichs Bildungsminister verbietet Gender-Punkt an Schulen
  • Antwort auf Kommentar von Ralph
  • Es geht bei den Gender-Sonderzeichen um nichbinäre Menschen. Jetzt schreibst du schon wieder von "LSBTI" und von Maskulinum und Femininum. Alles das macht nichtbinäre Menschen aber nicht sichtbar. Kann es sein, dass du immer noch nicht so ganz verstanden hast, worum es hier geht?

    Partizip-Formen und andere genderneutrale Optionen nutze ich selbst, wo immer es geht. Trotzdem bleiben viele Fälle übrig, in denen diese nicht genderneutral verwendet werden können (insbesondere im Singular: ein Studierender oder eine Studierende sind eben doch wieder binär männlich oder weiblich) und dort verwende ich dann Sternchen / Unterstrich / Doppelpunkt.
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#5 audeasAnonym
#6 KaiJAnonym
#7 AtreusProfil
#8 Girlygirl
  • Heute, 16:25h
  • Zu LSVD beurteilt grün-schwarzen Koalitionsvertrag positiv
  • Antwort auf Kommentar von Ralph
  • Die Landedverfassung von Baden-Würtenberg hat keinen eigenen Grundrechtekatalog, sondern sie erklärt die Grundrechte des GG als Teil der Verfassung. Das Diskriminierungsverbot von Menschen mit Migrationshintergrund wird dort genauso wenig erwähnt wie das von LGBT. Und die lieben Bekenntnisse dass sie LGBT oder so unterstützen oder wer jetzt zur Vielfalt gehört, ist weitgehend irrelevant. Wenn Wahlprogramme so nette Floskeln drinne haben ist das schön und gut, wenigstens sind wir theoretisch wichtig für sie. Aber es ist nicht das gleiche wie echte Politik. Dass die FDP sich jetzt darüber echauffiert ist wahrscheinlich ein verspäteter Aprilscherz, wo doch deren Wahlprogramm nur aus "Gelder kürzen, Steuern senken und wir hassen keine Ausländer und LGBT (außer sie bekommen Hartz IV)" besteht.
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#9 SybilleAnonym
#10 Girlygirl
  • Heute, 16:02h
  • Zu Frankreichs Bildungsminister verbietet Gender-Punkt an Schulen
  • Antwort auf Kommentar von Ralph
  • Du verdrehst hier schon ein bisschen die Realität. Bis jetzt regen sich mehr Menschen übers Gendern auf, als über dessen Nichtverwendung. Ich schaue täglich die Tagesschau wie Millionenen andere und meistens noch mal Spätnachrichten. Gegendert wird dort nie. Aufregung gab es nur für die Anne Will, die gegendert hat. Die meisten Leute, die gendern (ich mach es meistens nur in der Uni), machen es einfach. Aber die Friedrich Merzes, Dieter Nuhrs, Wagenknechts und wie die auch heißen mögen, liegen nachdem sie "Schöne Ferien allen Schüler*innen" auf Facebook gelesen haben von Albträumen geplagt im Bett, verarbeitet wird dieses schwere Trauma dann wahlweise mit einem Stand Up Programm, Twittern oder der Verfassung eines Buches.
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