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Die letzten User-Kommentare

#1 AmurPrideProfil
  • Gestern, 23:25hKöln
  • Zu Kerstin Ott sieht "Nachholbedarf" bei Homo-Akzeptanz
  • Antwort auf Kommentar von Anonyma
  • ""..Einige der Kommentator:innen hier hätten sich vielleicht mal die Mühe machen sollen, über den Tellerrand aktueller Präsidentschaften hinaus zu blicken und sich darüber zu informieren, welche Rechte die Communities in Brasilien und den USA schon vor den aktuellen Präsidenten erkämpft hatten..""

    Dann machen wir das jetzt doch einmal!
    Ist die rechtliche Situation von TRANS* z.Z. in den USA und Brasilien besser als in Deutschland? So weit mir bekannt sieht die deutsche TRANS*-Community dies so! Als Vorbild für die rechtliche Gleichstellung von Trans*, Inter* und NB wird dabei immer Südafrika angeführt, dem einzigen Staat weltweit, wo die rechtliche Gleichstellung sogar zu 100% erreicht ist.

    Aber wie sieht denn die tatsächliche alltägliche Lebenssituation von Trans*, Inter* und NB in diesen Ländern aus?
    In kaum einem anderen Land weltweit werden jedes Jahr so viele Trans ermordet wie in Brasilien und Südafrika. Und auch in den USA ist die Mordquote an Trans* bundesweit die höchste.
    Wissenschaftliche Untersuchung dieses Widerspruchs in diesen Ländern zwischen dem Grad der rechtlichen Gleichstellung einerseits und der Mordquote andererseits ermittelten als Ursache für dieses Phänomen die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz, teilweise sogar die offene gesellschaftliche Ablehnung der rechtlichen Gleichstellung von Trans*.

    Fassen wir also einmal zusammen: In den angesprochenen Ländern (USA, Brasilien, Südafrika) ist die rechtliche Gleichstellung von Trans*, Inter* und NB deutlich weiter als in Deutschland.
    Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit in diesen Ländern als Trans*, Inter* oder NB ermordet zu werden, um ein vielfaches höher als bei allen anderen gesellschaftlichen Gruppen dieser Nationen.
    Fazit. Rechtliche Gleichstellung OHNE gesellschaftliche Akzeptanz dieser ist nichts wert! Im Gegenteil: Wird diese rechtliche Gleichstellung sogar GEGEN die gesellschaftliche Akzeptanz erreicht, scheint dies die tatsächliche Gefahr für Leib und Leben sogar signifikant zu erhöhen.

    Aber jeder muss sich die Frage, welche Gesellschaft wirklich rückständiger ist, selbst beantworten.
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#2 AmurPrideProfil
  • Gestern, 22:44hKöln
  • Zu Kerstin Ott sieht "Nachholbedarf" bei Homo-Akzeptanz
  • Antwort auf Kommentar von ursus
  • >>.."das Du die Ursache/Schuld für den Umstand, das Ihr Eure politischen Ziele bis jetzt nur in einem Euch unangemessenem erscheinendem Umfang erreicht habt,"
    Das liest sich, als wäre die himmelschreiende Menschenrechtswidrigkeit der aktuellen Gesetzeslage in Deutschland nur ein "gefühltes" Manko, das allein in der Perspektive der Betroffenen läge. Vielleicht möchtest du diese Formulierung noch mal überdenken..<<

    Nein, möchte ich nicht, denn meine Formulierung drückt meinen Gedanken aus, das m. M. n. einzig und alleine nur die Diskriminierten selbst darüber entscheiden können, ob sie ihr politisches Ziel, die Beendigung ihrer Diskriminierung, erreicht haben oder nicht. Bedauerlich, das Du etwas anderes daraus herausgelesen hast.

    ""..so unangemessen und unfair empfinde ich die Schuldumkehr, die du hier m.E. mindestens andeutest..""

    Ich verplempere doch meine Zeit und Energie nicht mit so etwas Abstraktem und nicht mal im Ansatz Zielführendem wie eine Schuldzuweisung/-umkehr, Mir geht es um eine Analyse der IST-Situation. Wenn sich andere Menschen nicht mit meinem Kampf solidarisieren, dann kann dies im Prinzip eigentlich nur zwei Ursachen haben:
    1) Meine Kampf-Ziel werden inhaltlich abgelehnt.
    2) Meine Kommunikationsstrategie bewirkt keine Solidarisierung.
    Und da ich so gut wie niemanden in der Community kenne, der die inhaltlichen Ziele der TRANS*-Politik grundsätzlich ablehnt, bleibt letztendlich m. M. n. nur die bislang eingeschlagene Kommunikationsstrategie als Ursache für die fehlende Solidarisierung.
    Und da, wie Du völlig zu Recht anmerkst, ""..Solidarität unter allen queeren Menschen [keineswegs] einfach der Naturzustand [ist].."", liegt es im ureigensten Interesse und in der Verantwortung des Kämpfenden diese Solidarität durch eine geeignetere Kommunikationsstrategie zu entfachen.
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#3 PschoAngelProfil
#4 hugoAnonym
  • Gestern, 21:51h
  • Zu Experte glaubt nicht an Reform der katholischen Kirche
  • Nun, es ist schwierig, ein 2000 Jahre währendes Erfolgsmodell in Frage zu stellen. Dies hat solange funktioniert, wie man Wissen, Bildung und Information als Monopol verwalten konnte.
    Da heutzutage die meisten Informationen und der größte Teil des Wissens von jedermann und jederzeit abrufbar ist. entfällt dieses Privileg.
    Wenn die Kirchen überleben wollen, müssen sie sich wieder als moralische Instanz in Bezug auf das menschliche Zusammenleben definieren und das oberste Gebot der Christenheit vorleben:
    "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"!
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#5 AmurPrideProfil
  • Gestern, 21:48hKöln
  • Zu Kerstin Ott sieht "Nachholbedarf" bei Homo-Akzeptanz
  • Antwort auf Kommentar von ursus
  • ""..Ich kenne die Einzelheiten nicht. Aber wenn man in einem trans Workshop cis Leute nicht dabei haben möchte, dann ist das selbstverständlich vollkommen legitim und sollte m. E. auch akzeptiert werden..""

    Ich stimme Dir grundsätzlich zu.
    Allerdings lassen die Dir nicht bekannten Einzelheiten den Fall dann doch etwas anders erscheinen.
    Der von mir angesprochene Workshop war ein sog. "halboffener", d. h. man brauchte als cis einen TRANS*-Begleiter, um Zugang zu bekommen. Als einer meiner Trans-Freunde mich bat ihn zu diesem Workshoop zu begleiten, tat ich ihm gerne diesen Gefallen, zumal sich für mich auf diese Art eine Gelegenheit bot mich direkt an der "Quelle" aus erster Hand zu informieren.
    Mein Wortbeitrag erfolgte auch keineswegs aus eigenem Antrieb, sondern erst nach Aufforderung durch die Workshopleitung. Mir dann aber das soeben aufgedrängte Wort mit der Begründung "Du bist nicht trans, Du kannst da gar nicht mitreden!" im nächsten Augenblick wieder zu entziehen, passt zu der von mir immer wieder kennengelernten Verfahrensweise, mit dem die Trans-Community mit nicht erwünschten Ansichten umzugehen pflegt.
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#6 AmurPrideProfil
  • Gestern, 21:27hKöln
  • Zu Kerstin Ott sieht "Nachholbedarf" bei Homo-Akzeptanz
  • Antwort auf Kommentar von ursus
  • Du schreibst: ""..Aber ich fände es sehr schade, meine Solidarität mit anderen queeren Menschen GENERELL aufzugeben, weil ich mich nicht immer mit allem wohlfühle, was einige von ihnen schreiben oder sagen..""

    Ich schrieb: ""..Meine Konsequenz ist das ich mich unter diesen Rahmenbedingungen nicht aktiv an einer Unterstützung der gegenwärtigen TRANS*-Politik beteiligen werde..""

    Der Umstand, das ich die gegenwärtigen TRANS*-Politik, zumindest wie ich sie bislang hier in Köln und Umgebung kennen gelernt habe und bis heute erlebe, nicht mehr aktiv unterstütze, weil ich den eigeschlagenen Weg zur Erreichung der Ziele für grundlegend falsch, kontraproduktiv und sogar die Community spaltend halte, bedeutet keineswegs, das ich meinen TRANS*-Freunden und -Bekannten meine Solidarität verweigere. - Und GENERELL schon mal gar nicht!
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#7 Asse_1Anonym
#8 SvenAnonym
  • Gestern, 20:11h
  • Zu Rosa von Praunheim über seine Strategie im Umgang mit Schimpfwörtern
  • Antwort auf Kommentar von Peck_S
  • Auch ich erlebe es in der Schule oft, dass das Wort schwul als Schimpfwort genutzt wird.

    In einem ruhigen Gespräch frage ich dann die Schüler, wieso ich es nicht gut finde, dass Sie dieses Wort nutzen. Das erfreulich ist, dass eigentlich alle sagen, dass Sie nichts gegen Schwule haben.

    Und ich glaube zumindest einige können nachvollziehen, dass es für betroffene Jugendliche schwer ist, zu akzeptieren, dass sie schwul, wenn schwul als Schimpfwort verwendet wird und diese gesellschaftliche Nichtakzeptanz auch einen Einfluss auf die höhere Selbstmordrate unter homosexuellen Jugendlichen hat.

    Nur bei meinen Tipps, was bessere Schimpfwörter sind bin ich leider nicht sehr kreativ.
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#9 Anonyma
  • Gestern, 19:50h
  • Zu Kerstin Ott sieht "Nachholbedarf" bei Homo-Akzeptanz
  • Einige der Kommentator:innen hier hätten sich vielleicht mal die Mühe machen sollen, über den Tellerrand aktueller Präsidentschaften hinaus zu blicken und sich darüber zu informieren, welche Rechte die Communities in Brasilien und den USA schon vor den aktuellen Präsidenten erkämpft hatten. Dann hätte man sich auch einfach mal ehrlich die Frage stellen können, ob Deutschland bei (LGB)TIQ-Rechten nicht vielleicht doch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt und ob ein Austausch mit Aktivist:innen aus den USA und/oder Brasilien nicht eventuell hilfreich sein könnte, diesen Zustand zu überwinden - auch wenn ein solcher Austausch vielleicht die schmerzhafte Konfrontation mit der einen oder anderen unangenehmen Tatsache bedeutet. Stattdessen scheint man es hier nun aber vorzuziehen, aus gekränkter Eitelkeit (oder vielleicht gar gekränktem "Nationalstolz"?) seinen persönlichen Animositäten gegen die Überbringerin der schlechten Nachrichten freien Lauf zu lassen. Es steht euch selbstverständlich frei, das genau so zu tun. Aber dann wundert euch auch bitte nicht darüber, wenn irgendwann niemand mehr Lust hat, sich euer ewig gleiches Gejammere darüber anzuhören, dass die Bundesregierung nun schon in der x-ten Legislaturperiode eure Forderungen ignoriert. Und es werden nicht nur Leute aus dem Ausland sein, die sich dieses Gejammere nicht mehr anhören werden, sondern auch solche aus dem Inland, die mit dem ganzen Unsinn zwar direkt nichts mehr zu tun haben, aber auf Basis ihrer Erfahrungen vielleicht doch den einen oder anderen nützlichen Gedanken beisteuern könnten. In dem toxischen Klima, das sich hier jetzt gerade entfaltet hat, wird das aber ganz bestimmt nicht passieren. Aber wenn ihr wirklich so toll und über jede Kritik erhaben seid, wie ihr glaubt, dann schafft ihr das ja alles auch ganz alleine...
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#10 KaiJAnonym