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User-Kommentare - Seite 47002

#470011 splattergayAnonym
  • 30.11.2005, 13:33h
  • Zu Vatikan-Papier veröffentlicht
  • Man darf nicht vergessen. Der Vatikan ist ein Staat. Er verbietet praktisch seinen "Bürgern" die Ausübung der Sexualität. Jeder andere Staatschef der so etwas fordern würde, würde als Diktator gebrandmarkt und aus der Staatengemeinschaft ausgeschlossen. Außerdem sind von solchen Maßnahmen nicht nur Priester betroffen. Auch Kirchenangestellte, die eine Partnerschaft eingehen, werden entlassen (bei uns im Bistum Trier schon mehrmals vorgekommen).

    Das von anderen Staaten nicht mehr Kritik kommt, liegt meiner Meinung nach daran, daß viele Menschen noch an eine "höhere Macht" glauben und man Angst hat, es könnten einem im "Jenseits" doch Nachteile entstehen, wenn man einen "heiligen Mann" angreift.
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#470012 gerdAnonym
  • 30.11.2005, 13:27h
  • Zu Willenlose Eunuchen
  • Der Artikel ist erstmal sehr gut und recht hat der Autor.

    Was die Frage nach dem Outing eines Priesters angeht, wie dies in der Anmerkung eines Lesers steht, da bin ich dann anderer Meinung.

    Ich selbst kenne zwei homosexuelle, katholische Priester in meinem Bekanntenkreis: sie sind wunderbar in ihrer Art und ihren Eigenschaften (sehr gute Zuhörer, sehr eloquent mit guten Predigten, sehr scharfsinnig,...) bestens für dieses Amt geeignet.

    Es wäre sehr schade, wenn diese beiden Personen ihr Amt aufgeben müßten (zumal sie dafür sehr lange studiert haben), und würde diese Menschen direkt in die Arbeitslosigkeit führen. Nein ich bin dagegen, dass man diesen Priestern zu einem Outing rät bzw. noch schlimmer ihnen ein Zwangsouting zumutet.

    Was aber meines Erachtens passieren wird bzw. passiert: junge homosexuelle, intelligente Menschen ergreifen kein katholisches Theologiestudium mehr und werden katholischer Priester.

    Wenn sie denn schon Theologie studieren wollen, sollten sie sich meines Erachtens dem evangelischen Theologiestudium zuwenden und evangelische(r) PastorIn werden; das ist meines Erachtens besser für sie.

    Der Mangel an Priesternachwuchs in der katholischen Kirche liegt auch (nicht nur) in der Abwendung von homosexuellen, fähigen Männern der Generation unter 40, die offen und frei in unserer heutigen Gesellschaft leben wollen und eher als Student zu einem pädagogischen /juristischen Studium greifen.

    Es ist wirklich schade, dass die katholische Kirchenleitung in Rom neben den Frauen generell und den Männern mit Familien-/Kinderwunsch jetzt auch noch homosexuelle Männer aus diesem Amt hinausekeln will.

    Da bleibt dann nicht mehr viel künftig an fähigen Menschen im katholischen Priesterberuf übrig; vor allem sind es Menschen, die mit ihrer Sexualität häufig "nicht klar" kommen.

    Schon jetzt gibt es eine Überalterung im katholischen Priesteramt, das wird vermutlich noch schlimmer werden.
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#470013 SvenAnonym
  • 30.11.2005, 13:07h
  • Zu Homo-Gurke für Ole von Beust
  • Es hat keiner das Recht, über den anderen zu urteilen oder ihn zu verletzen.
    Diese haben wir geschrieben, so dass Ihr wisst, wer wir sind und was wir machen und erreichen wollen. Unser Wunsch und Ziel ist es mit vielen Gleichgesinnten, die so denken und handeln wie wir, in Kontakt zu treten. Wir möchten keine oberflächlichen Freundschaften, Beziehungen oder Partnerschaften pflegen oder haben. Wir sind der Meinung, dass es solche Leute gibt, da wir sie schon genug kennen gelernt haben.
    Wenn Ihr mehr über uns erfahren wollt, dann schaut Euch doch unsere Seite www.gluecklicheswohnen.de an. Und fragt bitte nicht nach, was das soll, sondern lest bitte vorher, bevor Ihr urteilt. Wir stehen für jede faire Anregung und Diskussion bereit.
    Genauso haben wir www.rainbowanzeigen.de ins Netz gestellt. Mit dieser Seite wollen wir ein Netzwerk aufbauen, das sich gegen das Mobbing stellt. Hier versuchen wir mit Gleichgesinnten aus allen Berufs- und Dienstleistungszweigen etwas aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Es geht hier nicht darum, einen großen Profit zu erwirtschaften. Wir wollen einen Zusammenhalt schaffen, wo man sich unterstützt und der bisher einmalig ist. Natürlich müssen wir für einige Sachen einen kleinen Obolus verlangen, der aber nur zur Kostendeckung dient.
    Wir suchen also Leute, die mit uns einer Meinung sind, einen Zusammenhalt, wie wir ihn vorhaben, suchen, um etwas Gemeinsames zu erreichen. Sprücheklopfer oder Leute, die nur an Sex denken, brauchen wir nicht.
    Also macht mit und lasst uns zusammen den Erfolg leben und genießen.
    Tragt Euch ein, schickt uns Themen, die wir veröffentlichen sollen, oder teilt uns Eure Anregungen mit.
    Wenn Ihr Euch jetzt fragt, was soll dies alles? Dann seid Ihr Leute, die auf den CSD herumlaufen und schreien, aber nichts tun wollen.
    Helft mit und lasst uns etwas Großes aufbauen.
    Liebe Grüsse
    Rüdiger & Sven und das Team
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#470014 SvenAnonym
  • 30.11.2005, 13:04h
  • Zu Jan Kayser, Berlins LSU-Chef
  • Es hat keiner das Recht, über den anderen zu urteilen oder ihn zu verletzen.
    Diese haben wir geschrieben, so dass Ihr wisst, wer wir sind und was wir machen und erreichen wollen. Unser Wunsch und Ziel ist es mit vielen Gleichgesinnten, die so denken und handeln wie wir, in Kontakt zu treten. Wir möchten keine oberflächlichen Freundschaften, Beziehungen oder Partnerschaften pflegen oder haben. Wir sind der Meinung, dass es solche Leute gibt, da wir sie schon genug kennen gelernt haben.
    Wenn Ihr mehr über uns erfahren wollt, dann schaut Euch doch unsere Seite www.gluecklicheswohnen.de an. Und fragt bitte nicht nach, was das soll, sondern lest bitte vorher, bevor Ihr urteilt. Wir stehen für jede faire Anregung und Diskussion bereit.
    Genauso haben wir www.rainbowanzeigen.de ins Netz gestellt. Mit dieser Seite wollen wir ein Netzwerk aufbauen, das sich gegen das Mobbing stellt. Hier versuchen wir mit Gleichgesinnten aus allen Berufs- und Dienstleistungszweigen etwas aufzubauen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Es geht hier nicht darum, einen großen Profit zu erwirtschaften. Wir wollen einen Zusammenhalt schaffen, wo man sich unterstützt und der bisher einmalig ist. Natürlich müssen wir für einige Sachen einen kleinen Obolus verlangen, der aber nur zur Kostendeckung dient.
    Wir suchen also Leute, die mit uns einer Meinung sind, einen Zusammenhalt, wie wir ihn vorhaben, suchen, um etwas Gemeinsames zu erreichen. Sprücheklopfer oder Leute, die nur an Sex denken, brauchen wir nicht.
    Also macht mit und lasst uns zusammen den Erfolg leben und genießen.
    Tragt Euch ein, schickt uns Themen, die wir veröffentlichen sollen, oder teilt uns Eure Anregungen mit.
    Wenn Ihr Euch jetzt fragt, was soll dies alles? Dann seid Ihr Leute, die auf den CSD herumlaufen und schreien, aber nichts tun wollen.
    Helft mit und lasst uns etwas Großes aufbauen.
    Liebe Grüsse
    Rüdiger & Sven und das Team
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#470015 holga-waldaAnonym
  • 30.11.2005, 11:46h
  • Die Kirchen sind steinreich!

    Geahnt haben wir es ja irgendwie alle. Aber durch neuste Schätzungen wurde es schwarz auf weiß bestätigt: Die Kirchen sind wirklich steinreich. Sie verfügen über ein Gesamtvermögen von schätzungsweise 5 0 0 Milliarden Euro!

    In diesem gigantischen Betrag geht fast unter, dass die Kirchen - ganz nebenbei – auch noch die größten privaten Grundbesitzer in Deutschland sind: mit einer Fläche von gut der Hälfte des Bundeslandes Schleswig-Holstein.
    Es geht darin auch unter, dass die Kirchen Banken und Versicherungen ihr eigen nennen, dass sie immense Beträge in Aktien angelegt haben – durchaus auch in Unternehmens-Bereichen, die der Rüstung zuarbeiten, der Herstellung umweltschädlicher Chemikalien, der Durchführung von Tierversuchen usw. Beide Kirchen verfügen über satt gepolsterte Rücklagen – die sie aber nicht etwa angreifen, um soziale Probleme zu lösen. Dafür ist ja der Staat als Geldgeber da – und die edlen Spender von „Brot für die Welt“, „Adveniat“, „Misereor“ usw. ...

    Die milliardenschweren Subventionen des Staates an die Kirchen

    Verzicht auf Einnahmen
    Absetzbarkeit der Kirchensteuer 3,50 Mrd. Euro
    Befreiung von Zinsabschlags- und
    Kapitalertragssteuer 1,40 Mrd. Euro
    Befreiung von der Umsatzsteuer 1,20 Mrd. Euro
    Sonstige Befreiungen 0,15 Mrd. Euro
    Verzicht auf Einnahmen insg. ca. 6,25 Mrd. Euro

    Direkte Subventionen (unvollständig)
    Konfession. Religionsunterricht 2,45 Mrd. Euro
    Ausbildung der Theologen 0,62 Mrd. Euro
    Ersparnis durch staatl. Einzug der
    Kirchensteuer 1,00 Mrd. Euro
    Denkmalpflege 0,04 Mrd. Euro
    Militärseelsorge 0,03 Mrd. Euro
    Zahlungen der Bundesländer 0,72 Mrd. Euro
    Zahlungen der Kommunen (geschätzt)
    (v.a. Baubereich, Geschenke, Kultur) 2,50 Mrd. Euro
    Baulast-Verpflichtungen 0,05 Mrd. Euro
    Zuschüsse an Missionswerke u.a. 0,19 Mrd. Euro
    Sonstiges z.B. Orden, Medien, Kirchentage 0,30 Mrd. Euro
    Direkte Subventionen ca. 7,9 Mrd. Euro

    Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt: 14,15 Mrd. Euro !!

    Quellen: Carsten Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirchen, Aschaffenburg 2002
    Gerhard Rampp, Bund für Geistesfreiheit Augsburg
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#470016 SaschaAnonym
  • 30.11.2005, 11:04h
  • @Sven: "Mit gleicher Münze zurückzahlen" hieße, sich auf dasselbe menschenrechtsfeindliche und antidemokratische Niveau zu begeben wie diejenigen, gegen die wir uns verteidigen. Das kann ganz bestimmt nicht der geeignete Weg sein. Nein, jetzt heißt es vielmehr: Mit voller Kraft in die Berufung und dann möglichst rasch vor den Europäischen Gerichtshof! Ein homophober Provinzrichter wird hier nicht das letzte Wort behalten!
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#470017 SaschaAnonym
  • 30.11.2005, 10:58h
  • Zu Schweiz: Schwuler im höchsten Amt
  • Ein paar Anmerkungen zu vorstehenden Aussagen:

    Auch in einer offenen, toleranten Gesellschaft sollte es nicht "egal" sein, welche sexuelle Identität jemand besitzt - denn dies ist für jeden einzelnen eine äußerst wichtige persönliche Eigenschaft, die auch ruhig sichtbar und wahrnehmbar sein kann und sollte (bei Heteros ist sie das doch auch, oder?!) Vielmehr sollte aber niemand auf Grund des selbstverständlichen und offenen Umgangs mit seiner Identität diskriminiert oder ausgegrenzt werden.

    Aus zahlreichen Kommentaren hier lässt sich die Haltung "geht doch niemanden etwas an, was im Schlafzimmer einer bestimmten Person abgeht" herauslesen. Dies kann aber nicht der Weisheit oder der gesellschaftlichen Entwicklung letzter Schluss sein, denn sexuelle Identität geht über das Schlafzimmer hinaus und bei Heterosexuellen hat damit ja auch überhaupt niemand Probleme. Dann sollten wir aber für uns auch MEHR reklamieren als eine bloße "Das geht doch niemanden etwas an"-Mentalität!

    Für die Berichterstattung in den Medien bedeutet dies, dass sie mit homosexuellen Persönlichkeiten schlichtweg ebenso umzugehen haben wie mit heterosexuellen. Bei denen sagt man ja auch nicht: Die sind heterosexuell, aber das geht uns nichts an und deshalb blenden wir jetzt ihre sexuelle Identität ganz bewusst aus (nicht zuletzt, um nicht noch Werbung für Homosexualität zu machen, versteht sich!).

    Nein, denn überall dort, wo sexuelle Identität als wichtiger Teil der Persönlichkeit in Erscheinung tritt (z.B in der Partnerschaft des Betreffenden etc.) kann und sollte sie ebenso selbstverständlich "gezeigt" werden, wie das bei heterosexuellen Personen in der Öffentlichkeit auch der Fall ist! Hierbei geht es nicht darum, mit einem Schild um den Hals herumzurennen, aber seine Identität immer dann zu einem ganz selbstverständlichen Thema zu machen, wenn Heterosexuelle es auch tun.

    Diese Zielvorstellung unterscheidet sich ganz erheblich von derjenigen, dass es doch "egal" sein sollte. Es ist in dem hier bezeichneten Sinne ganz bestimmt nicht egal!
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