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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von AlexTM

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#3 AlexTMProfil
  • 04.12.2016, 02:54hKöln
  • Zu Transphobie geht uns alle an!
  • Schade aber auch, daß die sogenannte "Stuttgarter Erklärung" selber transphob bis auf die Knochen ist. Rechte werden nämlich nur für anständige Transsexuelle gefordert - die Mehrheit der Transleute ist damit leider draußen.

    Wer die unterschreibt, outet sich leider als jemand, der entweder transphob ist, oder nicht lesen kann oder will. Beides hilft nur jenen (wenigen) Transsexuellen-Aktivisten, deren wichtigster politischer Punkt ist, sich von allem zu distanzieren, was nicht schön sauber binär ist; und natürlich jedem transphoben Entscheidungsträger, der gar nicht einsieht, für einen Haufen "Perverser" und "ganz komischer Leute" irgendwas zu tun.
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#4 AlexTMProfil
  • 27.08.2015, 14:19hKöln
  • Zu Berufsverbot für Homophobe?
  • Was für ein Blödsinn! Eine Anzeige, die sowieso in ein paar Wochen mangels öffentlichem Interesse eingestellt wird, was soll die denn bringen?

    Und Enough is Enough ist kaum die erste Gruppe, die Arbeitgebern die Ergüsse ihrer Beschäftigen zu Gehör bringt. Was die dann damit machen müssen sie selber wissen, aber ich möchte von so jemandem denn auch lieber nicht gepflegt werden.

    Und Enough is Enough kann auch wohl kaum Berufsverbote aussprechen.

    Nein, wir werden Homophobie (oder Rassismus oder ähnliches) nicht wegbekommen. Aber wir können dafür sorgen, daß solche Menschen sich zweimal überlegen, ihre dumme Klappe aufzureissen.
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#5 AlexTMProfil
  • 23.08.2009, 16:42hKöln
  • Zu Es gibt viele Geschlechter
  • Zu denen, die meinen, ein Y-Chromosom brächte zwangsäufig Vorteile: Tut es nicht zwangsläufig. Und andererseits bräuchte man für "Natur-Doping" auch kein Y-Chromosom.

    Es gibt etwa eine Kondiion names "Komplette Androgen-Insensivität". Das heißt, der Körper ist völlig unempfindlich gegen Testosteron. Es wird zwar produziert, denn CAIS-Frauen haben einen XY-Satz, und entwickeln auch Hoden, alleine, es kann nichts machen, weil die Rezeptoren fehlen. Solche Frauen sind, was Testosteron und seine unbestritten leistungssteigerne Wirkung angeht, auch gegenüber "normalen" Frauen im Nachteil, denn bei denen wirkt das körpereigene Testosteron, was Frauen ja auch haben. Also ein erstklassiger Nachteil trotz XY. Konsequenterweise sind Frauen mit CAIS auch im Frauensport nach den IAAF-Richtlinien erlaubt.

    Es gibt umgekehrt auch das "Adrenogenitale Syndrom". In dem Falle haben wir einen ganz normal weiblichen Chromosomensatz, und meist eine ganz normal weiblche Anatomie. (Ist etwas verkürzt, aber hier hinreichend.) Dennoch haben AGS-Frauen auch einen sehr hohen natürlichen Testosteronspiegel, der sich natürlich auch im Sport positiv auswirken kann. Dennoch erlaubt die IAAF auch AGS-Frauen die Teilnahme an den Frauenwettbewerben.

    Für die anderen etwa 30 intersexuellen Syndromen überlasse ich die Recherche nach der Relevanz im Leistungssport mal anderen, denn alleine diese beiden dürften das Problem hinreichend illustrieren.

    Es hatte schon seine Gründe, warum die alten "Geschlechtstests" wieder ausgesetzt wurden - die Frage, ob eine bestimmte Kondition in einem bestimmten Fall "unfaire" Vorteile verschafft, ist nämlich alles andere als trivial.
    So schreiben die IAAF-Richtlinien nicht ohne Grund zur Geschlechtsüberprüfung ein Panel vor, in dem "ein Gynäkologe, ein Endokrinologe, ein Psychologe, ein Spezialist für innere Medizin und ein Experte für Geschlechts-/Transgender-Fragen" sitzen muß. (Zu finden unter
    www.iaaf.org/mm/Document/imported/36983.pdf)

    Und dabei ist die Frage, wann denn ein Vorteil "unfair" ist, noch gar nicht gestellt. Es hat ja schließlich ohnehin nicht jeder Mensch, und nichtmal besonders viele, die Fähigkeit, in solchen Wettbewerben mitzuhalten. Wo also zieht man die Linie? Jedenfalls nicht beim Y-Chromosom.
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#6 AlexTMProfil
  • 31.07.2008, 23:20hKöln
  • Zu USA: Trans-Protest gegen Homo-Gruppe
  • Antwort auf Kommentar von Tim_Chris
  • Gute Frage ... gesagt bekommen habe ich meistens sowas wie: "Du/ihr (eine Freundin) macht das so gut, da brauchen wir es ja nicht zu machen.". Klingt gut, war aber damals schon nicht wirklich überzeugend.

    Dann gab es noch die keine Zeit/keine Lust-Fraktion, die sich vorzugsweise die ganze Zeit damit beschäftigte, zu meckern, daß sich nix ändert. Sach ich nix zu.

    Und dann gab es diese Fraktion "Ich gehe doch nirgendwo LGB offen als Trans hin, dann bin ich ja (als Trans) geoutet!". OK, die waren für diese Arbeit vermutlich wirklich nicht geeignet ...

    Nun hören sich LGB-Aktivisten natürlich genau die gleichen Sprüche an, aber davon gibts dann genug, daß noch ein paar Dumme, die die Arbeit machen, übrigbleiben. Die müssen sich natürlich auch nicht jahrelang mit Ärzten und Gutachtern und Richtern rumschlagen, ehe sie die Genehmigung haben, ihr Leben zu leben. Ist ja auch ein Faktor.

    Oh ja, und natürlich nicht die zu vergessen, hätte ich fast, die, weil ihre Vor-vor-vorgängerin als irgendwas mal mit der Vor-vor-vorgängerin einer anderen Person Krach hatte, so vor 20 Jahren oder so, nie niemals nicht etwas unterstützen würden, was diese andere Person jetzt macht. Für solche Leute habe ich einen besonderen Platz in meinem Herzen ...
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#7 AlexTMProfil
  • 31.07.2008, 20:12hKöln
  • Zu USA: Trans-Protest gegen Homo-Gruppe
  • Antwort auf Kommentar von Tim_Chris
  • Rate mal, was ich jahrelang gemacht habe, ehe es mir gesundheitlich zu schlecht ging. (Und wer sich all die Jahre den Mund fusselig geredet hat, um andere Transleute mit in diese LGB-Gruppen zu nehmen.) Und in Trans-Gruppen bin ich bis heute aktiv.

    Teilzeitumsteiger, was du so als "Transvestiten, Cross Dresser, Drag Kings, Travesties usw. usf." zusammenfasstest, die also nur teilweise in einem anderen Geschlecht leben und/oder auftreten, im Gegensatz zu denen, die das 24/7 tun, und die du als TS/TI bezeichnest.
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#8 AlexTMProfil
  • 31.07.2008, 18:48hKöln
  • Zu USA: Trans-Protest gegen Homo-Gruppe
  • Antwort auf Kommentar von Tim_Chris
  • Dummerweise geben sich genau diese Gruppen aber als Stellvertreter jener Transmenschen aus, die Vollzeit umsteigen (ich versuche mal, unsere sehr unterschiedlich definierten Begriffe hier zu vermeiden, und hoffe, daß ich deine richtig interpretiert habe). Und sie sprechen grade nicht für die Teilzeitumsteiger, sondern über TSG und medizinische Maßnahmen, und zwar teilweise, ohne überhaupt jene zu berücksichtigen, die in die klassische TS-Definition (von A nach B mit nix dazwischen) nicht reinpassen.

    Und das teilweise nachdem sie bestens Bescheid wußten über angenommen Anträge auf ihren eigenen Mitgliedsversammlungen, oder über Gesetzesentwürfe von Gruppen usw. Und haben nach diesen Entwürfe vorgelegt, die die Lage verschlechtern würden, nicht verbessern. Na danke auch.
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#9 AlexTMProfil
  • 31.07.2008, 12:52hKöln
  • Zu USA: Trans-Protest gegen Homo-Gruppe
  • Antwort auf Kommentar von Tim_Chris
  • Was die deutschen Gruppen angeht: Wenn sie keine Leute haben, die sie fragen können oder wollen, sei es innerhalb oder außerhalb, warum reden sie dann mit und schreiben oder unterstützen Sachen, von denen sie keine Ahnung haben?

    Ich hänge mich doch auch nicht an Vorschläge dran zu Themen, von denen ich keine Ahnung habe. Erst recht nicht, wenn ich weiß, daß die von Leuten kommen, die das Thema auch nicht so gut kennen. (Um das mal ganz höflich zu sagen und nicht mehr zu unterstellen.)

    Und ich gebe dir recht, wir als Transleute müßten in diese LGB-Gruppen reingehen. Nur, wenn es keiner macht, warum auch immer, gibt das diesen LGB-Gruppen denn dann das Recht, sich als kompetente Ansprechpartner für dieses Thema in Berlin darzustellen? Wohl kaum, oder?

    Was die US-Lage angeht, ist es doch wohl kaum verwunderlich, daß nach dieser ENDA-Katastrohoe ziemlich viele Leute die HRC unter Protest verlassen haben, und zwar nicht nur Transleute. Ist ja auch nicht so, als wären die Leute damit in der Versenkung verschwunden. Ganz im Gegenteil, die arbeiten weiter. Die HRC ist groß (und macht sich noch größer) aber sie ist kaum die einzige Gruppe, die sich für LGBT-Leute einsetzt.
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#10 AlexTMProfil
  • 29.07.2008, 20:01hKöln
  • Zu USA: Trans-Protest gegen Homo-Gruppe
  • Antwort auf Kommentar von Tim_Chris
  • Ganz so schlimm, auch wegen der wirklich katastrophalen Lage in den USA, sieht es da nicht aus; die HRC hatte z.B. einige an kompetenten Trans-MitarbeiterInnen dabei. (Von denen die meisten nach diesem Debakel allerdings dann doch abgesprungen sind, aber immer noch nicht alle.)

    Und auch die deutschen LGB-Gruppen wissen zumeist zumindest, wen sie fragen könnten, was sie aber größtenteils gar nicht wollen. Da werden lieber Vorschläge gemacht, die noch schlechter sind als das, was jetzt gilt. Nur damit man behaupten kann, man wäre jetzt zuständig für Trans-Sachen, und kein anderer.

    Aber man kann generell die Lage in den USA nur begrenzt mit der in D vergleichen.
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