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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von Aufrechtgehn

#1 AufrechtgehnProfil
#2 AufrechtgehnProfil
  • 25.06.2018, 15:05hFrankfurt am Main
  • Zu Sahra Wagenknecht schürt Homophobie
  • Nun immer mal langsam mit den jungen Pferden!

    Inhaltlich hat Frau Wagenknecht mit ihrer Aussage ja vollkommen recht: während es an einigen Stellen Fortschritte gibt, wie die Ehe für alle, nimmt die immer ungleichere Verteilung der Ressourcen massiv zu.

    Ich lese aus dieser Aussage keine Kritik an der Homo-Ehe und auch kein "Ausspielen" gegeneinander. Ich lese nirgends, dass die Linke die erwähnten Errungenschaften wieder abschaffen will, sondern lediglich eine absolut berechtigte Kritik, dass es in Bereichen, die viele Menschen betreffen, nach wie vor extrem ungerecht zugeht, was den gesellschaftlichen Zusammenhang gefährdet.

    Und exakt dieser Umstand kann uns ganz schnell "in den Arsch beißen": die wachsende Unzufriedenheit und das Gefühl des Ausgegrenztseins von immer breiteren Bevölkerungsschichten, die beispielsweise aus der ständigen Ausbreitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse erwächst, äußert sich ja - leider - in einer immer stärkeren Zustimmung für die rechtsradikalen Parteien wie CSU oder AfD. Und wenn letztere nach der nächsten Wahl erst an der Regierung beteiligt ist (und ohne sie wird es rein rechnerisch nicht mehr gehen), ist die Homo-Ehe ganz schnell wieder Geschichte.

    Deswegen sollte es gerade auch in unserem Interesse sein, für eine gerechtere Politik für Alle einzutreten, sprich: bedingungsloses Grundeinkommen, auskömmlicher Mindestlohn, sanktionsfreies und auskömmliches Hartz IV, Entfristung von Beschäftigungsverhältnissen, gerechte Bildungspolitik, Vermögens- und Transaktionssteuer, etc. pp.

    Es drängt sich schon manchmal der Eindruck auf, die Schwulenverbände verharren im Elfenbeinturm, pflegen ihr Erbe, spielen sich als Hüter der Political Correctness und in Genderfragen auf und nehmen nicht den massiven, bedrohlichen Rechtsruck in der Bevölkerung wahr. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was Frau Wagenknecht sagt, aber wenn wir uns nicht mit dem immer stärkeren Auseinanderdriften unserer Gesellschaft und vor allem den Ursachen dafür, nämlich der immer weiter sich öffnenden Schere zwischen Arm und Reich, befassen, fliegt uns das Erbe der Bewegung ganz schnell um die Ohren.
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#3 AufrechtgehnProfil
#4 AufrechtgehnProfil
  • 17.05.2018, 10:36hFrankfurt am Main
  • Zu Pornostar Rafael Alencar: Ich hatte Sex mit Patrick Swayze
  • Antwort auf Kommentar von BEAR
  • Ehrenrührig ist daran nichts. Der Punkt ist nur, dass Patrick Swayze sich nicht mehr zu einer solchen Behauptung verhalten kann, d.h. zugeben, abstreiten oder ignorieren. Im Gegensatz beispielsweise zu Tommy Hilfiger.

    Zudem verletzen solche Post-Mortem-Zwangsoutings das wichtigste Geschäftsprinzip zwischen Escort und Kunde, nämlich das Vertrauen in die Diskretion. Zumal ich ziemlich sicher bin, dass Promis dafür einen erheblichen Aufpreis zahlen.

    Und im Gegensatz zu katholischen Würdenträgern, wo es ein berechtigtes öffentliches Interesse an der Aufdeckung ihrer Doppelmoral gibt, besteht das bei Patrick Swayze nicht. Der hat sich meiner Erinnerung nach sein ganzes Leben lang niemals öffentlich homophob geäußert oder verhalten.

    Daher finde ich das Verhalten dieses Typen vielleicht nicht ehrenrührig, aber schäbig.
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#5 AufrechtgehnProfil
#6 AufrechtgehnProfil
  • 04.11.2017, 14:53hFrankfurt am Main
  • Zu Neun Jahre Haft: Homo-Hasser tötete Schwulen im Suff
  • Ich habe mit diesem Konstrukt der "teilweisen Schuldunfähigkeit" ein bisschen Probleme, schließlich hat den Mann niemand gezwungen, zu saufen. Ich finde, man ist auch für das, was man im Rausch tut, voll verantwortlich.

    Oder wie die große Fanny Müller ihrer Figur "Frau K." mal so schön in den Mund legte: "Das nächste Mal, wenn ich ein Verbrechen begehe, bin ich vorher duhn, das gibt Prozente bei Gericht". :)

    Andererseits: ob der Täter jetzt sieben oder zehn Jahre kriegt, macht auch keinen Unterschied. Das Opfer wird so oder so nicht mehr lebendig und im Knast wird aus dem Täter in zehn Jahren auch kein besserer Mensch als in sieben, eher im Gegenteil.
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#7 AufrechtgehnProfil
  • 12.09.2017, 12:53hFrankfurt am Main
  • Zu Heiner Geißler ist tot
  • Ja, der Heiner Geißler hat in seiner langen Laufbahn als Politiker etliche Dinge gesagt, die einen auf die Palme bringen konnten, wie beispielsweise das hier schon erwähnte Pazifismus-Zitat. Aber eben auch viele kluge Sachen. Er war streitbar und kontrovers, und gehörte in seiner Partei zu den wenigen Intellektuellen. Bei ihm hatte man zumindest noch den Eindruck, dass es ihm um Inhalte ging und nicht (nur) um die eigene Karriere. Er war mit tausendmal lieber als die Ich-häng-mein-Fähnchen- nach-der-letzten-Meinungsumfrage- Gestalten, welche die CDU heute bestimmen. Er war ein politischer Gegner, vor dem man Respekt haben konnte. Solche Gestalten wie er gibt es heute kaum noch, und das ist sehr schade.
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#8 AufrechtgehnProfil
  • 07.08.2017, 16:51hFrankfurt am Main
  • Zu Eloy de Jong und Jens Hilbert ziehen ins Big-Brother-Haus
  • Antwort auf Kommentar von Sebi
  • Ich guck mir so einen Scheiß an. :) Ich finde das irgendwie ganz unterhaltsam, so gescheiterten Existenzen dabei zuzusehen, wie sie sich für ein letztes bisschen Rest-Aufmerksamkeit prostituieren. Ich weiß, das ist schmutzig, falsch und moralisch höchst verwerflich, aber irgendeinen Aufhänger gibt's immer. Diesmal Sarah Dingens und Willi Herren - auf die intellektuellen Zwiegespräche dieser beiden Geistesgrößen freu ich mich jetzt schon! ;)

    Das CITA-Jüngelchen interessiert mich dagegen keinen Meter, die fand ich schon damals scheiße. Und die Haarlos-Schwuppe ist für mich eher ein Feindbild: Haare entfernen (bei Männern) ist für mich ein Verbrechen gegen die Natur! ;)

    Vor allem aber freu ich mich auf die Bendelsche: die kann nämlich herrlich bösartige Spitzen abfeuern, wenn man sie lässt. Und zusammen mit der Schroppschen können die sich jetzt wunderbar die Bälle zuspielen. Das wird ein Fest der Schadenfreude! :)
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#10 AufrechtgehnProfil