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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von Miguel53de

#1 Miguel53deProfil
  • 15.07.2020, 21:49hOttawa
  • Zu Kardinal: Sexuelle Orientierung ist Teil der menschlichen Identität
  • Antwort auf Kommentar von Peck_S
  • Sehr gut zusammengefasst. Es könnte so einfach sein.

    Selbst eine Homofreundliche Kirche bleibt ein Ärgernis, weil ihr selbst immer noch viel zu viele innere Probleme im Wege stehen. Innere Probleme, die weltweit eben auch stark nach außen wirken. Mit teilweise verheerenden Auswirkungen.

    Das größte Problem dabei ist, dass die RKK kein einheitliches Gebilde ist, das dem Papst und der offiziellen Lehre folgt. Selbst der Papst ganz persönlich geht ja schlingernden Weges, wenns u.a. um Sexualität geht. Mal scheint er offen. Dann ist er wieder feindlich.

    Und so können eben innerhalb der Kirche die einzelnen Vertreter öffentlich auch zwischen Hüh und Hott plaudern. Hier Freiheit fordern und da bis hin zur Todesstrafe.

    Doch immer steht die Kirche auf der Seite der Machthabenden, solange ihr Wirken nicht behindert wird. Sieh in Polen, wo sie Treu und ergeben und behilflich an der Seite der PiS steht. Und sich dabei nicht schämt, deren Hass und die Ausrichtung auf einen autoritären Staat gern und willig unterstützt. Diesmal darf sie ja mitwirken.

    In 2000 Jahren hat die RKK nicht viel gelernt und so nimmt es nicht Wunder, dass ihr immer mehr Menschen davon laufen. Sie hat es nicht besser verdient. Einem offenbar vernünftigen Kardinal zum Trotz.

    Eine Schwalbe macht eben noch keinen Sommer, wenn zugleich viel zu viele Tauben den ganzen, schönen Garten zuka..en...
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#2 Miguel53deProfil
  • 13.07.2020, 22:09hOttawa
  • Zu Transfeindlichkeit: Strafanzeige gegen Boris Palmer
  • Antwort auf Kommentar von Grünen-Watch
  • Du nimmst mir die Worte quasi aus dem Mund. Palmer weiß in der Tat genau, was er tut. Und er tut es mit boshafter Absicht in der Öffentlichkeit.

    Sein Verhalten verursacht maximale Verletzung, maximalen Schaden, bei maximalem Beifall von der gewünschten Seite. Und bei Prüfung, wie weit er die Grenzen bei seiner Oartei noch setzen kann.

    Kaum noch jemand kenn und benutzt das Wort gehässig - Gehässigkeit. Genau das ist es aber, was Palmer ausmacht.

    Ein ganz trauriger Fall muss man sagen. Da pludert sich jemand auf, um groß zu erscheinen. In Wirklichkeit ist Palmer ein kleiner, ganz armseliger Mensch. Verstrickt nur in seiner eigenen Bosheit.

    Ich hoffe, die Grünen werden ihn bald los.
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#3 Miguel53deProfil
  • 03.07.2020, 19:19hOttawa
  • Zu Latzel macht erst mal Urlaub
  • Ich mag eigentlich nicht wetten. Doch in diesem Fall würde ich darauf wetten, dass die Angelegenheit im Sande verläuft. Ob beim Gericht oder innerhalb der Evangelischen Kirche.

    Jetzt ein bisschen Aktion gezeigt. Lassen wir mal sechs Wochen vergehen. Die Wogen glätten sich. Alles ist gut.

    Aber natürlich lasse ich mich gern überraschen und eines Besseren belehren.
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#4 Miguel53deProfil
  • 27.06.2020, 18:56hOttawa
  • Zu Kirche verunglimpft LGBTI als "die neuen Wölfe im Schafspelz"
  • Die Entschuldigung der Diözese kann man nicht ernst nehmen. Die Katholische Kirche versucht da, wo es nicht anders mehr möglich ist, die Rolle der Guten zu spielen.

    Da, wo sie nach Herzenslust toben können, sind sie begeistert auf der Seite der Demagogen. Siehe in Afrikanischen Staaten und auch aktuell mal wieder in den USA. Siehe auch in Polen, als Partner der neo-nazistischen PiS Partei.

    Zum Glück ist es vorbei mit Glanz und Herrlichkeit. Zumindest in Deutschland. Die Austrittswelle läuft und läuft. Und bei den Katholen noch weit stärker, als bei den Evangelen.
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#5 Miguel53deProfil
#6 Miguel53deProfil
  • 18.06.2020, 19:21hOttawa
  • Zu Chile: Basketball-Profi outet sich als schwul
  • Die Coming-Out Stories ähneln sich immer sehr stark. Schon lange hatte ich immer eine Vorstellung davon, wie es in einer idealen Welt eigentlich zugehen müsse.

    Diese Vorstellung wird durch einen klugen, humanen Sexualkundeunterricht tatsächlich schon vielfach realisiert - und von Kirchen und rechten Kräften, wie z.B. der AfD, heftig bekämpft. Kein Wunder, denn eine aufgeklärte Gesellschaft und Kinder mit starkem Selbstbewusstsein wird beiden Organisationen eine so wichtige Waffe aus der Hand genommen: die Unterdrückung (und Verächtlichmachung) von Minderheiten. Sünder oder Kriminelle.

    Der Sohn von Freunden aus Los Angeles bringt es in seinem Coming Out Video auf den Punkt.

    www.youtube.com/watch?v=_ZOUdaJkPkg&t=201s
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#7 Miguel53deProfil
  • 17.06.2020, 19:37hOttawa
  • Zu Trump erfindet einen HIV-Impfstoff
  • Antwort auf Kommentar von Baerchen
  • Also, so langsam müßte ja schon dem dümmsten und weltfremdesten US Bürger klar sein das dieser Möchtegern absolut unfähig ist, mir ist völlig schleierhaft wie die Menschen zulassen können das so ein gefährlicher und kranker Typ weiterhin agieren kann...

    Egal, ob man ihn dumm oder krank nennt. Egal, ob jeder einigermaßen vernünftige Mensch nicht begreift, wie ein Trump im Amt bleiben darf. Für die eigentlich Drahtzieher der aktuellen US-amerikanischen Politik ist er der ideale Darsteller.

    Auf der offenen Bühne sorgt er für den notwendigen Lärm, der alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. In der Stille hinter den Kulissen ziehen derweil McConnell und seine Komplizen ihre Fäden. Besetzen wichtige Richterposten mit ihren Kandidaten auf Lebenszeit. Kandidaten, die in den meisten Fällen fachlich unqualifiziert sind, aber für den feuchten Traum der Republikaner perfekt. Wobei die ehemalige GOP nicht mehr wirklich existiert. Wären diese Machthaber ehrlich, sie würden sich Tea-Party nennen.

    Mit der Galionsfigur Trump ist ihnen 2016 der erhoffte Staatsstreich gelungen. Da gehen sie durch dick und dünn mit ihm. Selbst wenn er öffentlich und in der Mitte der 5th Avenue jemanden erschießen würde (Zitat Trump).

    Im Augenblick sehe ich nur eine Gefahr für Trump: Covid-19. Ausgerechnet dieser winzige Virus könnte ihn zu Fall bringen. Und auch den Senat zugunsten der Demokraten verändern.

    Doch selbst dann, die über 200 Richter in entscheidenden Positionen sind in der Lage, die Agenda der Tea-Party weiter durchzusetzen. Auf Jahrzehnte. Die Basis ist gelegt.
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#8 Miguel53deProfil
  • 09.06.2020, 17:24hOttawa
  • Zu "Dass mein Leben auch zählt, müssen mir Weiße nicht sagen"
  • Ist schon irgendwie merkwürdig, wenn weiße Diskutanten einem Schwarzen erklären, was er zu empfinden, denken und sogar zu erfahren hat.

    Man kann das nicht einfach hinnehmen und sagen, ok. Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen.

    Mir fällt gerade ein, dass bei Meischberger über Rassismus diskutiert wird. Und Dassler erst am Schluss aufgeht, dass gar kein Vertreter der davon Betroffenen eingeladen war. Also wird noch schnell eine schwarze Expertin zugeschaltet, die einen Beitrag leisten darf.

    Immerhin 8 volle Minuten! Von einer Sendezeit von 72...

    Oder wie es der Leiter einer Diskussion über die Rechte von Frauen auf den Punkt bringt: Bevor wir Herren jetzt in die Diskussion einsteigen, bringt Fräulein Müller uns sich noch eine Runde Kaffee.

    Kommt mal runter vom hohen Pferd Leute. Reden ist bekanntlich Silber. Und manchmal ist Schweigen wirklich Gold.

    Es ist noch ein langer Weg. Oder, wie es Einer hier ausdrückt, Minderheiten werden immer unterdrückt. Tja. Manchmal auch von anderen Minderheiten.
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#9 Miguel53deProfil
  • 31.05.2020, 20:02hOttawa
  • Zu Strafrecht als homophobe Bauchentscheidung: 150 Jahre § 175
  • Ein guter, zugleich bedrückender Artikel, der aufzeigt, wie Politik gemacht wird. Vor allem zeigt er - und Ralph bestätigt das weiter unten authentisch - , dass sich nichts daran geändert hat.

    Im Artikel heißt es u.a.: Die politische Entscheidung über die Einführung des § 175 war erkennbar keine Kopf-, sondern eine Bauchentscheidung. Die Politiker hatten sich keine Gedanken über Gerechtigkeit und verletzte Rechtsgüter gemacht, sondern haben offenbar versucht, ihre gefühlsmäßige Ablehnung mit scheinbar sachlichen Argumenten zu untermauern. Die Frage, warum nach der Bereitschaft vieler Mediziner und einiger Juristen, den geplanten Paragraphen zu streichen, trotzdem an der Strafbarkeit festgehalten wurde, bleibt dennoch offen. Vielleicht ging es nur um eine gefühlsmäßige Ablehnung, vielleicht aber auch um bewusste Zugeständnisse an die Kirchen.

    Bei jeder Diskussion um Themen der LGBTs geht es bis heute so ab, wie oben beschrieben. Es werden Argumente gebracht, die schon vor 150 Jahren fast wortgleich verwendet worden waren. Und dennoch wird vor endgültigen Entscheidungen im Parlament allen Ernstes gesagt, es bestehe noch Diskussionsbedarf.

    Man nehme nur das Thema der Heilung von Homosexualität (Ich sage das mit Absicht so provokativ). Da wird dann ein scheinbares Verbot entschieden, das in Wirklichkeit ein Kompromiss gegenüber den Heilern und den Befürwortern des Heilens ist. Aber nichts mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun hat und viel zu viele Türen offenlägest. Selbiges, wenn es um Rechte der Transsexuellen geht. Um Rechte in gleichgeschlechtlichen Ehen und den Kindern in diesen Familien. Von der Sache mit einer angeblichen Wiedergutmachung mag ich da gar nicht erst reden. Denn da ist nichts wirklich gut gemacht.

    Machen wir uns nichts vor. Nach wie vor gilt, ich zitiere mit leichten Veränderungen: Die politische Entscheidung über ... LGBT Themen ... sind erkennbar keine Kopf-, sondern eine Bauchentscheidung. Die Politiker machen sich keine Gedanken über Gerechtigkeit und verletzte Rechtsgüter, sondern versuchen offenbar auch weiterhin, ihre gefühlsmäßige Ablehnung mit scheinbar sachlichen Argumenten zu untermauern.

    Und nach wie vor sind es auch nicht Expertenmeinungen, die Entscheidungsträger in ihre Entscheidungen einfließen lassen, sondern ihr Bauchgefühl, vielfach unter Vorschiebung religiöser Gründe.

    Der liebe Gott steht eben immer wieder im Wege, wenn es um Gerechtigkeit und Einsicht geht.
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#10 Miguel53deProfil