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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von Miguel53de

#1 Miguel53deProfil
  • 17.09.2018, 18:43hOttawa
  • Zu Kubas Präsident unterstützt Ehe-Öffnung
  • Wenn man Kuba einigermaßen kennt - und ich darf behaupten, ich tue das -, ist das ein ungeheurer Fortschritt. Und der begann damit, dass Castro sich öffentlich für das Unrecht gegenüber LGBTQ entschuldigte. Ohne den Eiertanz, der im Prinzip in Deutschland noch weiter geht.

    Im Prinzip ist es auch ein Fortschritt, dass sich die RKK zum Thema äußern darf. Auch, wenn einem deren Aussagen nicht passt.

    Die Kirche war selbst unterdrückt und zeigt einmal mehr, dass sie daraus nichts gelernt haben. Zum Glück sind zwar 60% der Kubaner katholisch. Aber das ist lediglich auf dem Papier der Fall.

    Es ist noch nicht so furchtbar lange her, dass ich miterlebt habe, wie die Polizei in Havanna Schwule mit Hunden bedrohte und auch angriff. Einzelne aus einer Menge herausgriff, in einen Kastenwagen schleppten und dort verprügelten. Die Schreie waren auf der Straße hörbar.

    Insofern ist diese Entwicklung unglaublich und ganz wunderbar. Da wird die Kirche - zum Glück - nichts ausrichten. Und ich denke, die Mehrheit der Kubaner wird mit der Entscheidung einverstanden sein.
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#2 Miguel53deProfil
  • 24.08.2018, 21:21hOttawa
  • Zu Erzbischof Koch: Szene grenzt homosexuelle Christen aus
  • Antwort auf Kommentar von Homonklin44
  • Allesrichtig, was Du schreibst. Auch und gerade über eifrig missionierende Christen.

    Unser Gerd, der sich bekanntlich unter verschiedenen Namen, im Moment als Bonifatius49, zu Wort meldet, ist Protestant.

    Doch aus seinen Beiträgen wurde immer wieder deutlich, wie sehr er sich danach sehnt, in den Schoß der Mutter Kirche, also der RKK zurückzukehren. Er hatte solche Hoffnungen auf Franziskus gesetzt und schon von einer Revolution im Vatikan gejubelt.

    Das Christentum lässt sich offenbar in derartig viele, völlig verschiedene Richtungen auslegen, dass man die Übersucht verliert. Und selbst in der Einheit der katholischen Kirche gibt es völlig verschiedene Auslegungen. Die Autorität des Papstes ist dabei längst aufgelöst und nicht mehr vorhanden.

    Dabei ist zwar Religion und Gottglaube nicht einmal das selbe. Aber diese Kämpfe allein zwischen den Christen macht deutlich, dass das mit der höheren Macht unhaltbar ist. Dass das in Deutschland (und anderswo) nicht nur staatlich finanziert wird ist deshalb mehr als fragwürdig. Schlimmer noch ist allerdings der Einfluss, der immer noch erheblich ist.

    Ich bestreite im übrigen, dass Christen innerhalb der LGBTQ diskriminiert werden. Das Privileg gebührt ausschließlich der RKK. Richtig ist sicher, dass vielfach nicht verstanden wird, wie man als Schwuler noch Mitglied der RKK sein kann. Und das ist ja nun mehr als nachvollziehbar.
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#3 Miguel53deProfil
  • 21.08.2018, 01:22hOttawa
  • Zu Schuldzuweisung: "Gelebte Homosexualität" schuld an Missbrauchsskandal
  • Antwort auf Kommentar von Wolfgang
  • Sehr gut beschrieben, was da im Gange ist , welche Netzwerke dahinter stecken und von woher es finanziert wird.

    Es ist ganz eindeutig, dass Putins Russland die Europäischen Länder auseinander dividieren will, um daraus eigenen Profit zu schlagen. Und über Genderwagn, Homosexualität und Zwangssexualität wird der Hebel dazu angesetzt. Das Thema Flüchtlinge und Überfremdung noch schnell dazu genommen.

    Es ist erschreckend zu sehen, wie einfach es doch immer wieder ist, die vielleicht wichtigsten Veränderungen der 68er Revolution zurück in die Schmuddelecke zu weisen, Humanität zur Angstszenerie aufzubauen. Und schockierend, wie wenig Widerstand von der Masse der Menschen, aber auch aus der etablierten Politik dagegen kommt.

    Danke für Deinen Beitrag, lieber Wolfgang.
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#4 Miguel53deProfil
#5 Miguel53deProfil
  • 21.08.2018, 01:01hOttawa
  • Zu Schuldzuweisung: "Gelebte Homosexualität" schuld an Missbrauchsskandal
  • Antwort auf Kommentar von Danny387
  • Genau das ist das Problem, der unsinnige und unselige und unnatürliche Zölibat. Und genau damit ist zu argumentieren.

    Viele dieser Übergriffe geschehen eher aus der unterdrückten Sexualität dieser Männer, die in Kindern die Objekte sehen, mit denen sich am leichtesten Erleichterung verschaffen lässt.

    Dass diese Bischöfe das unter den Teppich kehren und die von Beverförde den ihnen unter die Kutte schlüpft, ist zu erwarten gewesen. Leider. Wissenschaft und Forschung sind für diesen Kreis schon immer eher zu vernachlässigen.

    Aber auch der Papst schafft es nicht, hier ebenso klare Worte zu finden und die Diskussion und falschen Anschuldigungen zu unterbinden. Hier bedaure ich mal ausnahmsweise, dass (seine) Autorität offensichtlich nichts bedeutet. Oder auch schlichtweg nicht interessiert.

    Wäre ich einer dieser Internet-Hasser, ich würde dieses Pack Gesocks mit niedrigen Instinkten nennen. Da ich solches Vokabular ablehne, nenne ich sie bösartige Brandstifter.
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#6 Miguel53deProfil
#7 Miguel53deProfil
  • 13.08.2018, 18:28hOttawa
  • Zu "Allah is gay": Morddrohungen gegen Berliner CSD-Teilnehmer
  • Antwort auf Kommentar von TheDad
  • Also die 10 Gebote an sich sind schon sehr diskussionswürdig. Ein Gott, der weiß, dass es andere Götter gibt und im 1. Gebot verlangt, dass der Mensch diese einfach ignoriert? Da ist schon der Start holprig.

    Es gibt eine ganz interessante Bearbeitung und Vorschlag für die Erneuerung der 10 Gebote (die im übrigen auch historisch bei Jahwe unterschiedlich und in anderen Reihefolgen und nicht auf 10 beschränkt ausfallen).

    Guckst Du hier
    hpd.de/node/1067

    Und natürlich muss in einer Diskussion zum Islam das Christentum angesprochen werden. Insofern verstehe ich die Argumentation von Schwarzer Kater überhaupt nicht.
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#8 Miguel53deProfil
#9 Miguel53deProfil
  • 13.08.2018, 17:52hOttawa
  • Zu "Allah is gay": Morddrohungen gegen Berliner CSD-Teilnehmer
  • Antwort auf Kommentar von KartoffelForever
  • Sehr richtig geschrieben, wobei, nur wirklich zutreffend, was die Figur des Jesus angeht, falls er wirklich existiert hat. Und dagegen sprechen viele Anzeichen.

    Aber im Ernst gefragt: Was wäre wohl passiert, wenn jemand genau dieses T-Shirt tragen würde, auf dem gedruckt ist: Jesus ist gay?

    Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht einen ähnlichen Shitsturm gegeben hätte. Deutsche Bischöfe inklusive. Vielleicht eben auch Morddrohungen aus der christlichen Ecke? Durchaus vorstellbar.

    Oder man stelle sich vor, er mit seinem muslimischen Hintergrund hätte so ein Jesus ist gay T-Shirt getragen. Ich wage gar nicht daran zu denken.

    Für mich ist dieser Auftritt äußerst mutig und verdient jeden Respekt.
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#10 Miguel53deProfil
  • 13.08.2018, 17:30hOttawa
  • Zu "Allah is gay": Morddrohungen gegen Berliner CSD-Teilnehmer
  • Antwort auf Kommentar von Alex
  • Und genau aus den selben Gründen, die Du so schön beschreibst, werden schwule, muslimische Asylbewerber gern in ihre Heimatländer abgeschoben.

    Wenn sie dort ihre sexuelle Präferenz verbergen, sind sie laut deutschen Politikern und Beamten dort ja nicht gefährdet.

    Ich verstehe deutsche Schwule nicht, die einen solchen rückschrittlicher Unsinn auch noch unterstützen und nachplappern.

    Sorry Alex und die Anderen, die diesem
    Menschen vorschreiben wollen, sich doch bitte zurückzuhalten. Ich möchte auch weiterhin öffentlich ausdrücken wollen, dass Religionen nicht die Freunde der Schwulen sind. Und ich will nicht akzeptieren müssen, dass ich oder jemand anders dafür mit Morddrohungen überzogen werden darf.

    Was Ihr macht, ist das Opfer als Täter und die Täter als Opfer darzustellen, die eben provoziert wurden. Das kann nicht akzeptiert werden.
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