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User-Kommentare
Suche nach Kommentaren von abhijay

#1 abhijayProfil
#2 abhijayProfil
  • 22.09.2013, 16:50hMünchen
  • Zu Volker Becks erstes Skandälchen
  • ich halte die aktuell pädophilie-debatte zwar auch für ausgesprochen schmutziges wahlkampftaktieren - aber lieber micha schulze, mich hätte dennoch interessiert, wie dein artikel zum thema ausgesehen hätte, wäre es nicht um volker beck sondern um einen politiker einer anderen partei gegangen.
    stell dir einfach mal vor, ein heutiger pirat hätte vor 30 jahren so einen stuss von sich gegeben... ihr hättet ihn und die ganze partei zerfleischt.
    habt ihr zwar so auch, aber egal...
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#3 abhijayProfil
#4 abhijayProfil
  • 06.08.2013, 15:39hMünchen
  • Zu Bundesweites Plenum der Piraten zur Queerpolitik
  • Antwort auf Kommentar von sperling
  • sperling, ja richtig. das piratenprogramm bzgl. familien/queerpolitik geht in den forderungen weit über grüne und linke positionen hinaus.
    die flexibilisierung der lebensgemeinschaften soll natürlich dann auch für heteropaare/ehen gelten.

    denn das ist ja der eigentliche punkt der piratenpolitik: der staat soll nicht entscheiden, welche form des zusammenlebens die richtige ist.

    essentiell ist für mich die forderung, dass staatliche stellen das geschlecht nicht mehr erfassen sollen. damit erledigen sich 90% aller gleichstellungsfragen auf einen schlag.

    und liebes queer.de-team, ich will hier mal danke sagen bei dieser gelegenheit für den sachlichen und neutralen artikel - eine schöne chance mal ganz unideologisch über unsere piraten queerthemen zu diskutieren.

    übrigens: alle anderen lgbti*freundlichen parteien - bedient euch gerne daran und übernehmt unsere forderungen. ist mir persönlich völlig schnuppe, WER die sache voranbringt - hauptsache es passiert was.
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#5 abhijayProfil
  • 12.05.2013, 22:35h München
  • Zu Piraten wollen die Ehe abschaffen
  • Antwort auf Kommentar von _Teddy_

  • die angst dass das ein wahlkampftaktischer schnellschuss ist kann ich dir nehmen - uns gibts seit 2006 und wir waren von der ersten sekunde an eine queer-rights-partei - weil wir nämlich für bürgerrechte einstehen.

    die forderung, dass staatliche stellen das geschlecht nicht mehr erfassen sollen haben wir z.b. schon ewig -schade dass diese idee noch nicht längst von allen anderen queerfreundlichen parteien übernommen wurde. würde den ganzen homo/hetero ehe streit mit einem wisch ad absurdum führen...
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#6 abhijayProfil
  • 12.05.2013, 21:14h München
  • Zu Piraten wollen die Ehe abschaffen

  • ihr merkt aber schon, dass viele der kommentare hier, die unseren ehebenennungs/polyamourie antrag ablehnen, die selbe argumentationslinie benutzen, die momentan von cducsu gegen die eheöffnung gefahren wird? a la "wo kämen wir denn hin, wenn..."

    lasst das mal fünf minuten auf euch wirken.

    der kampf gegen queerdiskriminierung ist noch lange nicht zu ende, solange IRGENDEINE form zu lieben von staatlicher seite unterdrückt wird.
    hört doch bitte nicht auf zu kämpfen und großes zu fordern, nur weil eure eigenen ziele (fast/in absehbarer zeit) erreicht sind.
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#7 abhijayProfil
  • 12.05.2013, 17:10hMünchen
  • Zu Piraten wollen die Ehe abschaffen
  • um euch ein eigenes bild machen zu können, hier der text, den wir als WAHLprogramm beschlossen haben.
    unser GRUNDSATZprogramm geht noch deutlich weiter.

    Präambel

    Die Piratenpartei steht für eine zeitgemäße und gerechte Familienpolitik, die auf dem Prinzip der freien Selbstbestimmung über Angelegenheiten des persönlichen Lebens beruht. Wir wollen, dass Politik der existierenden Vielfalt gerecht wird. Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, die einseitige Bevorzugung traditioneller Rollen-, Familien- und Arbeitsmodelle zu überwinden. Echte Wahlfreiheit besteht erst, wenn längere berufliche Auszeiten oder Teilzeitarbeit unabhängig vom Geschlecht gesellschaftliche Normalität sind.

    Freie Selbstbestimmung des Zusammenlebens

    Wir Piraten bekennen uns zu allen denkbaren Formen des Zusammenlebens. Politik muss der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen. Eine ausschließlich historisch begründete Bevorzugung ausgewählter Familienmodelle lehnen wir ab. Die Piraten setzen sich für die vollständige rechtliche Gleichstellung sämtlicher Lebenspartnerschaften ein.

    Kinderwünsche auch in nicht klassischen Familienbildern realisieren

    Die Piratenpartei setzt sich für die gleichwertige Anerkennung von Lebensmodellen ein, in denen Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Lebensgemeinschaften, in denen Kinder aufwachsen oder Menschen gepflegt werden, verdienen einen besonderen Schutz und Unterstützung durch den Staat und die Gesellschaft. Wir setzen uns für den Abbau bestehender, geschlechtlicher Rollenzuschreibungen und gesellschaftlicher Erwartungshaltungen ein.

    Der Wunsch, eine Familie zu gründen, darf nicht am klassischen Familienbild hängen bleiben. Die geschlechtliche Identität oder die sexuelle Orientierung darf hierbei keine Rolle spielen.

    Familienförderung dort, wo Kinder sind!

    Menschen darf kein Nachteil entstehen, wenn sie einen Teil ihrer Lebenszeit Kindern oder Betreuungsbedürftigen widmen. Wir Piraten wünschen uns eine ernsthafte politische Auseinandersetzung mit dem Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens. Wir Piraten fordern besondere finanzielle Unterstützung für Familien bzw. Versorgungsgemeinschaften, in denen Kinder aufwachsen oder betreuungsbedürftige Menschen gepflegt und versorgt werden.

    Familienpolitisch halten wir die Realisierung eines Kindergrundeinkommens für kurzfristig umsetzbar. Schon heute zahlt der Staat bereits etwa 400 Euro je Kind an direkten, monatlichen Transferleistungen für Familien. Durch die einkommensabhängige Verteilung werden diese Zahlungen jedoch unterschiedlich verteilt. Dies lehnen wir ab, weil dies unserem Verständnis von Chancengleichheit widerspricht. Jedes Kind hat einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch den Staat.

    Das existierende Ehegattensplitting passt nicht in unser Familienbild, da es auch kinerlose Ehen finanziell fördert und ist sukzessive abzuschaffen.

    Kostenfreie und flexible Betreuungs- und Bildungsangebote

    Betreuungs- und Bildungsangebote des Staates sind den Kindern kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Angebote sollen wohnort- oder wahlweise arbeitsplatznah realisiert werden - auch über kommunale Grenzen hinweg.

    Zu berücksichtigen sind bei allen Betreuungs- und Bildungsangeboten die sich ergebenden Bedarfsveränderungen der Eltern. Kinderbetreuung muss auch außerhalb der bislang üblichen Öffnungszeiten gewährleistet sein.

    Andere Lebenspartnerschaften

    Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass der Begriff "Ehe" durch die "eingetragene Lebenspartnerschaft" ersetzt wird. Die auf der Ehe basierenden Rechten und Pflichten sind auf die "eingetragene Lebenspartnerschaft" zu übernehmen.

    Des Weiteren wollen wir für alle Formen der homosexuellen, heterosexuellen und polyamourösen (Liebesbeziehung zu mehr als einem Menschen) Partnerschaften, die eingetragene Lebenspartnerschaft öffnen. Damit soll sie über ihren monogamen Anspruch hinaus auch das Zusammenleben von mehr als zwei Personen rechtlich regeln.
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#8 abhijayProfil
#9 abhijayProfil
  • 05.04.2013, 21:07hMünchen
  • Zu Der "große Erfolg" der Saar-Piraten
  • ich bekomme immer mehr den eindruck, dass es der queer.de redaktion weniger darum geht, die interessen der queeren menschen in deutschland zu vertreten, als vielmehr ganz simpel grünen wahlkampf zu betreiben.

    es gibt drei parteien in deutschland, die progressiv für queere rechte stehen: linke, grüne, piraten.

    und es gibt keinen grund, zwei davon zu bashen - lasst uns doch mal gemeinsam an einem strang ziehen.

    --- Eine "Kernforderung" der Piraten sei "Diskriminierungsfreiheit", tönt Jasmin Mauer. ---

    warum schreibt ihr solche polemischen sätze? es existiert eine junge oppositionspartei, deren kernforderung diskriminierungsfreiheit ist. warum setzt ihr das in anführungszeichen und entwertet es komplett mit dem verb "tönt"?
    ich persönlich empfinde das als schlechten journalismus und angriff auf alle politisch aktiven menschen.
    seid doch froh, wenn sich leute für politik interessieren, was neues versuchen, vielleicht auch mal stolpern - muss man innerhalb der queercommunity den politischen mitbewerbern gleich ein messer in den rücken hauen?

    piraten und linke sind nicht der politische gegner der queers! schwarz gelb ist das!
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#10 abhijayProfil