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Conchita heißt jetzt WURST

Nach Jahren des Glam-Pop schlägt Tom Neuwirth alias Conchita einen Haken und veröffentlicht mit "Trash All The Glam" die erste Single seines neuen Electro-Projekts, für das sich der 30-Jährige WURST nennt.

"Ich bin hierher gekommen, um ich selbst zu sein", singt Tom in der Electro-Nummer, die wie die ersten beiden Alben des Künstlers bei Sony Music Entertainment Austria erscheint. "Je mehr ich mir selbst vertraue, desto strahlender bin ich." Damit beschreitet der 30-Jährige seinen künstlerischen Weg konsequent auf sehr eigene und kreative Weise weiter. Bereits in den letzten Jahren hatte er immer wieder angemerkt, dass er sich nicht auf die Kunstfigur der Conchita Wurst festlegen oder beschränken wolle.

Während in der öffentlichen Diskussion gerne die grundsätzliche Ausrichtung des Künstlers infrage gestellt wurde, immer wieder diskutiert wurde, ob er nun ein Mann oder eine Frau sei, oder sogar versucht wurde, das Ende der Figur herbeizureden, hatte Neuwirth davon unbeeindruckt im letzten Jahr gemeinsam mit den Wiener Symphonikern sein zweites Album "From Vienna With Love" veröffentlicht und war damit sowie mit dem Debütalbum auf Platz eins der österreichischen Albumcharts eingestiegen.

Parallel dazu hat er im Hintergrund gemeinsam mit dem Produzenten Albin Janoska und der Komponistin und Autorin Eva Klampfer ("Lylit") sein drittes Album fertiggestellt. Mit der ersten Nummer, "Trash All The Glam", betont er die Gegensätze der beiden musikalischen Welten noch weiter, indem er Conchita und WURST nicht mehr in Personalunion präsentiert, sondern fortan unverfälscht die zwei unterschiedlichen Facetten seiner Bühnenpräsenz auslebt: Conchita einerseits, die höfliche und feminine Medien-Ikone, die seit dem Sieg beim Eurovision Song Contest 2014 weltweit für ungebrochenes Interesse sorgt und die für hervorragend fesselnde Live-Unterhaltung mit ihrem Mix aus Glam-Pop und Diven-Songs bekannt ist. WURST andererseits, der maskuline, kompromisslose Electro-Newcomer, der sich um keine andere Meinung zu scheren scheint und sexy-treibende und durchwegs tanzbare Klangwelten liefert, in seinen Song-Texten aber mehr über Neuwirth und sein Leben preisgibt, als es der Kunstfigur Conchita jemals möglich war.

"Ich schneide Hände ab, die mich zurückhalten und löse mich von all dem Glamour", singt WURST mit einer Überzeugung, die klarer nicht sein könnte – und die als Vorbote der künstlerischen Wiedergeburt sowie aller 2019 erscheinenden Werke verstanden werden darf. (cw/pm)



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#1 Homonklin44Profil
  • 08.03.2019, 13:57hTauroa Point
  • Oho, das gefällt mir echt gut, was da anklingt. Könnte noch ein bisserl krasserer Beat rein, ja, Geschmackssache. Da kann man gespannt sein.
    Mir gefällt sein neues Outfit auch überragend gut, vor allem hat er ja die Figur um sowas tragen zu können und damit auch sexy was herzumachen. Die Gunge-Szenen sind doch knackengeil!
    Okay, wenn man sowieso auf Fetisch-outfits abfährt, übertreibt man's vielleicht ein bisschen mit der Bewunderung.
    Toller Künstler, der sich ganz neu und völlig anders kann.
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#2 VegetarierAnonym
#3 andreAnonym
  • 08.03.2019, 18:07h
  • Echt gut. 100 mal besser als dieses "Diva-Trash-Zeug". Konnte mich nie damit anfreunden.
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#4 HollandeesAnonym
  • 08.03.2019, 23:42h
  • Macht euch bereit für den nächsten Schwulen ESC-gewinner. 12 points for the Netherlands.
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#5 Patroklos
#6 Patroklos
#7 SchleicheRAnonym
  • 09.03.2019, 00:09h
  • Antwort auf #2 von Vegetarier
  • Ach, na, kanner anziehn :) Die Pelle scheint aber mitten im video gerissen zu sein, oder woher kommen die nackten Zehen? *g*
    Das Geschleime hat mir nich so gefallen, jedoch verstehe ich diese Szenen als eine Art Wiedergeburt, künstlerisch also voll in Ordnung. Die Musik ist ganz gut, imo aber eher was für den Chillout Bereich. Habs mir dann doch 3mal angehört :)
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