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Intensiver Queer-Alt-Pop aus Italien

Vom Newcomer-Duo I'm Not a Blonde stammt die neue Single "1984" - ein sehr persönlicher Track, der u.a. von Identitätssuche und Auseinandersetzungen mit dem eigenen Queersein handelt.

  • 08. Dezember 2021, noch kein Kommentar

"1984" ist frei von dem gleichnamigen Buch von George Orwell inspiriert: Es geht um die Unterdrückung von Gefühlen, um die Kontrolle und darum, dass man die Redefreiheit und die Essenz des eigenen Seins nicht unterdrücken kann. Der Protagonist des Songs (wie auch im Buch) begegnet der Dunkelheit und der Verdrängung und muss seine Gefühle so sehr verbergen, dass er sich auf die Zunge beißt, um eine Lüge zu vermeiden. Aber es kommt ein Moment, in dem das Gefühl so stark ist, dass es sich nicht mehr verstecken lässt, und so bricht es aus: "The warmth / The call / I surrender" – und dann kommt die Liebe: "I feel the love".

"1984" ist auch ein persönlicher Song, geschrieben aus der eigenen Erfahrung der Identitätssuche und Auseinandersetzung mit dem Queersein. Chiara sagt:

Writing this song I felt a strong connection with my experience and discovery of being gay as a teenager and the struggle to find my identity and to able to express it; So I continued writing this song thinking of all the people that still have to fight for the right to love whoever they want and be whoever they are. I also connected with the fear of feeling "different" and of exposing yourself to other people's judgment. It's a call to take by the hand the most fragile part of yourself – 'Take my hand, fear and pride' – and walk through these emotions and life.

Chiara Castello und Camilla Benedini schreiben Electro-Art-Pop-Songs, die ihre vielen verschiedenen Einflüsse vereinen: Beats und Synthesizer aus den 80ern, Brit-Punk-Gitarren und Melodien aus den 90ern, um eine eigene Welt zu schaffen. Ihre Musik und ihre Live-Auftritte basieren auf einer Mischung aus den beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten: Camilla ist Architektin und liebt einen klaren, schlichten Stil, während Chiara, die Kunst studiert hat, lieber ein bisschen Lärm und Unordnung um sich herum hat. Ihre musikalische Welt spiegelt den Wunsch wider, ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Erfahrungen und Wahrnehmungen zu finden, darunter Humor und Melancholie, Minimalismus und Art-Pop, digital und analog, Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit. (cw/pm)



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08. Dezember 2021
Noch kein Kommentar

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