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Die große Liebe im KZ gefunden

Der Dokumentarfilm "Nelly & Nadine" von Magnus Gertten erzählt die Geschichte einer heimlichen lesbischen Liebe, die im Konzentrationslager Ravensbrück begann. Weltpremiere ist auf der Berlinale.

  • 01. Februar 2022, noch kein Kommentar

Im Mittelpunkt der Doku stehen die beiden Titelheldinnen, Nelly Mousset-Vos und Nadine Hwang, die sich Weihnachten 1944 als Häftlinge des KZ Ravensbrück kennen und lieben lernten. Nach der Befreiung finden sie einander wieder und bleiben ihr Leben lang zusammen.

Im Film stellt sich Nellys Enkelin Sylvie dem in einer Kiste verschlossenen Vermächtnis ihrer Großmutter. In Fotografien, Super-8- und Audioaufnahmen sowie in poetischen und erschütternden Tagebucheinträgen stößt die Enkelin nicht nur auf die Erinnerungen ihrer Großmutter an das KZ, sondern auch auf Zeugnisse eines gemeinsamen Lebens mit Nadine – einer Paarbeziehung, die von der Familie nie als solche benannt wurde.

Über einen Zeitraum von einem Jahr begleitet der schwedische Regisseur Magnus Gertten die Enkelin auf ihrer behutsamen Suche und geht dabei den Spuren des Unerzählten nach, die in den unterschiedlichen Quellen zu finden sind. Ein ergreifender Film über eine tiefe lesbische Liebe und über die Notwendigkeit persönlichen und kollektiven Erinnerns.

Weltpremiere von "Nelly & Nadine" ist am Freitag, den 11. Februar um 16 Uhr im Kino International. Alle Aufführungstermine gibt es auf der Homepage der Berlinale. (cw/pm)



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