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Queer in Argentiniens konservativster Provinz

Eine Gruppe außergewöhnlicher Menschen trotzt der Pandemie: Vier Jahre nach "Zama" meldet sich mit "North Terminal" Argentiniens größte Filmemacherin Lucrecia Martel auf der Kinoleinwand zurück.

  • 13. Februar 2022, noch kein Kommentar

Während des Lockdowns 2020 reist Martel in ihre Heimat Salta zurück, die konservativste Provinz Argentiniens. Dort begleitet sie die Sängerin Julieta Laso, die ihr zugleich als Muse dient: Sie macht Martel mit einer Gruppe aus Künstlerinnen und widerständigen Menschen bekannt, die, um ein Feuer versammelt, Blicke und Worte wechseln. Mit dabei u.a. die trans Copla-Interpretin Lorena Carpanchay.

In der dokumentarischen Arbeit vertieft sich die Regisseurin zunächst in die raue, verführerische Stimme von Julieta Laso und verliert sich in ihr. Dann geschieht etwas, was wir von Martel kennen: Das Ich der Protagonistin öffnet sich und begegnet einer Vielfalt von Stimmen und Körpern, denen die Kamera unermüdlich folgt. Das Resultat ist eine eindringliche Hommage an eine improvisierte Gemeinschaft auf Zeit, die ein großartiges Gegenmittel gegen die Pandemie darstellt.

"North Terminal" wird auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin gezeigt und ist auch für einen Teddy Award nominiert. Alle Kinotermine gibt es auf der Berlinale-Homepage. Weitere queere Highlights des Festivals fasst ein Überblick von Arabella Wintermayr zusammen. (cw/pm)



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