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Queer durch die Blutmond-Nacht

In ihrer dritten Single "Blutmond" öffnet die queere Berliner Newcomerin BECKS erstmals die Tore zu ihrem Innenleben - jetzt ist das offizielle Musikvideo erschienen.

  • 23. April 2022, kein Kommentar

Blutmond – schon in diesem Wort steckt so viel Tiefe, dass sofort das Kopfkino angeht. Dem steht das dazugehörige Naturphänomen in nichts nach: Wenn sich die Erde zwischen Sonne und Mond schiebt, prangt der riesige Vollmond blutrot am Firmament. Da kann man schon mal zur Mondanbeterin werden wie BECKS, die es bei Blutmond hinaus auf die Straßen der nächtlichen Stadt zieht – zumal sie einiges zu verarbeiten hat:

Zu weit, ich geh rein in dein' System
Doch du weißt ich geh ein in dein'm System
Du weißt, yeah jetzt kann ich nicht mehr gehn'
Ich mach Kristalle aus deinen Tränen

Die Vögel schweigen während einer Mondfinsternis, doch BECKS singt umso faszinierender und vielschichtiger. Sie lässt ihre Stimme über sphärische Synthieflächen, pulsierende Bassläufe und treibende Drums erklingen und zeigt nach den ersten beiden Singles "Chemie" und "Avatar" eine weitere Facette ihres gesanglichen Könnens.

"Ich singe gern Balladen, ich singe gern Pop. Ich singe gern lässig, wenn es zum Song passt, ebenso jedoch kann ich sehr kraftvoll und hoch singen", so BECKS zu "Blutmond" (Amazon-Affiliate-Link ). "Ich mag starke Lyrics und habe das Gefühl, mit Musik Dinge ausdrücken zu können, die sonst vielleicht unausgesprochen bleiben würden."

BECKS heißt bürgerlich Rebecca Thomalla, ist 23 Jahre alt und kommt gebürtig aus der NRW-Kleinstadt Düren. Heute lebt sie in Berlin. Ihr Weg zur Musik beginnt bereits in ihrer Kindheit: Ihr Vater bringt ihr das Singen und Gitarre spielen nah. Sie tritt bereits früh auf kleinen Festen auf. Über TikTok hat sie sich mithilfe von Acting und Lipsync-Performances bereits eine solide Basis in der queeren Community gelegt. In ihren Songs geht es um ihre Erfahrungen als queere Person, die in einer lesbischen Beziehung lebt. Außerdem textet sie über Selbstbestimmung, Geschlechtsidentitäten und Heteronormativität. (cw/pm)

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