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"Ich hole mir vor der Kamera auch einen runter"

Marius ist 20, lebt noch bei seinen Eltern und verdient jeden Monat fünfstellige Beträge mit queerem Sex-Content auf OnlyFans. Hier erzählt er seine Geschichte.

Hannah Kaiser von "follow me.reports", einem Reportage-Format des öffentlich-rechtlichen Content-Netzwerks funk, hat Marius einen Tag lang in Berlin begleitet. Die etwas unbedarfte Journalistin erfährt dabei, wie er zu dem Beruf kam, dass ihm die Arbeit Spaß macht und wo seine Grenzen liegen. "Ich hole mir vor der Kamera auch einen runter", erzählt Marius, der überwiegend männliche Abonnenten hat. Angebote zu realen Treffen lehnt er hingegen ab: "Ich habe keinen Sex für Geld."

Seine Eltern wissen von seinem ungewöhnlichen Job. "Sie haben nichts dagegen, solange ich das in meinem Zimmer mache oder im Badezimmer", erzählt Marius im Video. Manchmal geht er aber auch mit seiner Kamera in ein Hotel. Nicht alle Freund*innen hätten anfangs Verständnis dafür gezeigt, dass er kostenpflichtige Nacktfotos und Sexvideos von sich veröffentlicht. "Die haben gesagt, das ist ekelhaft, sowas geht gar nicht." Manche Kontakte habe er deshalb abgebrochen.

Besonders erschrocken zeigt sich die funk-Reporterin über den Hass, mit dem der queere OnlyFans-Creator nahezu täglich konfrontiert wird. "Es gibt auch Morddrohungen: 'Wenn ich dich finde, bringe ich dich um'", erzählt Marius, der bereits mehrere hundert User blockieren musste und bei besonders extremen Kommentaren auch schon Anzeige erstattete. Früher habe er manchmal heulend im Zimmer gesessen, heute lasse er sich jedoch nicht mehr einschüchtern. (mize)



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#1 Lucas3898Anonym
  • 14.05.2022, 11:43h
  • Wobei mit dem Einkommen ja eine eigene Wohnung auch kein Problem sein sollte.

    Wundert mich, dass so viele Leute für sowas zahlen, wo es doch tausende kostenlose Seiten gibt.
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#2 MrSchizoAnonym
#3 Urlauber2003Anonym
#4 NachhaltigkeitAnonym
  • 15.05.2022, 13:34h
  • Antwort auf #2 von MrSchizo
  • "Nachhaltig ist das mit Sicherheit nicht."

    Naja, wenn man im Monat fünfstellig verdient, braucht das auch nicht unbedingt besonders nachhaltig zu sein.

    Das bedeutet ja, dass er pro Jahr mindestens 120.000 Euro +X verdient.

    Und er kann das locker machen, bis er 26 oder 27 ist. Vielleicht sogar noch länger. Es gibt ja durchaus auch Männer, die auf reifere Männer stehen, wobei man sicher in den 20ern am meisten damit verdienen kann. Und wenn er das Geld gut und seriös anlegt, statt irgendwas zu riskieren oder die Kohle jetzt rauszuballern, kann er sich mit Anfang 30 zur Ruhe setzen.

    Dann kann es ihm auch egal sein, ob andere ihn dann noch beim Wichsen sehen wollen oder nicht. Dann hat er seine eigene Wohnung oder Haus, wo er leben kann und vielleicht noch weitere Immobilien, wo er Miete kassiert. Und hoffentlich auch etwas Geld auf der hohen Kante. Dann können ihm auch all die Hater egal sein.
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#5 realistischAnonym
  • 16.05.2022, 14:10h
  • Ich bin über den Betrag verwundert. Ist das brutto oder netto?
    Bisher hab ich kein fansonly Abo, selbst bei den mega heissen Typen.
    Wie hier schon bemerkt haben, es ist eine Form der Prostitution mit allen ihren Risiken (mittelbare Gewalt, anscheinend ist diese Art der Öffentlichkeit auch nicht ganz ungefährlich).
    Ich wünsche ihm viel Erfolg und viele Langzeit Abonennten.
    N Tripper kriegt man davon nicht.
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