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Nichts geht über Vielfalt

Mit Hilfe eines neuen TV-Werbespots will sich das Traditionsunternehmen Bärenmarke ein moderneres Image geben – zu sehen ist auch eine süße Regenbogenfamilie.

Das von der Berliner Werbeagentur Theo entwickelte 30-Sekunden-Video zeigt unterschiedliche Familien in Alltagssituationen, etwa beim Aufstehen, beim gemeinsamen Frühstück oder beim Zubettgehen. Der schwule Vater bringt seiner schlummernden Tochter und seinem Mann eine Decke – und gibt letzterem auch einen Gutenachtkuss auf die Stirn.

Gleich mehrfach im Clip taucht der bekannte Bärenmarken-Teddy auf. Neu ist jedoch, dass der über 70 Jahre alte Claim "Nichts geht über Bärenmarke" um den ab sofort gleichberechtigten Satz "Nichts geht über Familie" ergänzt wurde.

"Mit dem neuen Motto setzt Bärenmarke ein starkes Signal, formuliert eine Haltung und unterstreicht den Anspruch, eine der beliebtesten Familienmarken Deutschlands zu sein", erklärte Dirk Hochschorner, Marketingleiter bei Bärenmarke, zum neuen Werbeauftritt. Dem Unternehmen aus dem Hause Hochwald Foods wolle mit der neuen Kampagne nah am echten Familienleben sein und alltägliche Situationen möglichst ungeschminkt einfangen. (cw)



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#1 Patroklos
  • 10.03.2019, 20:25h
  • Finde ich sehr gelungen und es wäre schön, wenn man öfter solche Werbespots sehen würde!
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#2 double standardAnonym
  • 11.03.2019, 10:07h
  • Bloß gut, dass die verantwortliche Werbeagentur in ihrem Script den beiden schwulen Vätern eine kleine Tochter zugesellt hat! Wäre es ein kleiner Sohn, wäre doch der Shitstorm selbst-ernannter "Kinderschützer" vorprogrammiert ...
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#3 bedenklichAnonym
  • 11.03.2019, 10:26h
  • "Nichts geht über Familie"

    Unverheiratete und Singles sind also weniger wert als "Familie"?

    Ein dermaßen rückständiges Weltbild wird nicht dadurch besser, dass man den Lebensentwurf "Familie" auch auf nichttraditionelle Partnerschaften ausweitet. Es bleibt im Kern reaktionär.
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#4 double standardAnonym
#5 double standardAnonym
  • 11.03.2019, 11:05h
  • Antwort auf #3 von bedenklich
  • Es geht halt darum, wohlige Emotionen zu kommunizieren - um ein Produkt zu verkaufen, das entsprechend konnotiert ist. Und dafür ist nun mal häusliche Zusammengehörigkeit, Wärme, Nähe, Liebe eine geeignete Bilderwelt. Mit einem hektischen Single, der morgens im Stehen seinen Kaffee kippt, kann man diese Wohligkeit einfach nicht so gut transportieren.

    Und wer sagt, dass die Erwachsenen, die im Spot gezeigt werden, alle verheiratet sind?

    Dass hier ein "rückständiges Weltbild" propagiert werde, halte ich insoweit für überinterpretiert.

    Solche Bedenken fände ich eher angebracht im Zusammenhang mit Guido Maria Kretschmer und seiner Äußerung, wenn man "anständig lebt", dürfe man seine Zweisamkeit ja ruhig nach außen zum Ausdruck bringen. Nach dem Motto "saubere", monogame, adrette Schwule sind o.k. - solche Bären (höhö) mit ihrem ganzen Leder und diesen Darkrooms und so aber nicht.
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#6 StrottiAnonym
  • 12.03.2019, 17:24h
  • Antwort auf #3 von bedenklich
  • In dem Spot sehe ich zwei Situationen, die man als alleinerziehend betrachten kann: Einmal ist da ein Kind, zu dem nur die Mutter zu sehen ist (0:15), und später eines mit Mutter und anscheinend der Oma (0:22).
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#7 TobiAnonym