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Hymne gegen toxische Männlichkeit

Der queere Sänger und Tänzer Lucky Love macht es sich mit seiner dritten Single "Masculinity" zur Aufgabe, das aktuell verbreitete Bild der Männlichkeit in der Öffentlichkeit zu hinterfragen.

Mit der Euphorie eines Rockstars und der Bescheidenheit eines Poeten hat Luc Bruyère alias Lucky Love mit seinen 28 Jahren schon tausend Leben gelebt. Der aufstrebende queere Newcomer verblüfft und verwirrt immer wieder. Nach der Veröffentlichung seiner ersten beiden Singles "Paradise" und "Love", die mehr als 100.000 Mal gestreamt wurden, enthüllt er Stück für Stück seine Talente als Schauspieler, Tänzer, Model und Regisseur und stärkt dabei auch seine Verbindung zu Deutschland. Er wird im Juli auf der Hauptbühne beim CSD München performen.

Mit "Masculinity" hat Lucky Love am 24. Juni 2022 eine Hymne gegen toxische Männlichkeit veröffentlicht. Der Song ist stark, mutig und drückt Führungsstärke und Selbstvertrauen aus – Charakteristiken, die allgemein mit Männlichkeit assoziiert werden. Der Song wirkt aber gleichermaßen sehr verbal, kommunikativ und überschwänglich – Eigenschaften, die oft mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht werden. So fordert uns "Masculinity" dazu auf, sich mit beiden Seiten zu identifizieren, sie zu vermischen, und so die Orientierung zu verlieren, dass man sie nicht mehr auseinanderhalten kann – eben, weil Männlichkeit und Weiblichkeit nahe beieinander liegen und sich ergänzen.

Trotz einer reduzierten Produktion, die von einem Piano angeleitet wird, gelingt es dem Multi-Talent auf eine fast dramatische Art und Weise, mit seinem Gesang einen fließenden Choral zu schaffen, der aufdringlich nach Veränderung drängt. (cw/pm)

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#1 daVinci6667
  • 27.06.2022, 15:34h
  • Vielleicht sollte man aufhören bestimmte Eigenschaften als eher männlich oder eher weiblich zu definieren? Mich nervt das. Diese blöden Zuordnungen Können womöglich ein Grund sein warum sich immer mehr Menschen als non-binär bezeichnen.

    Kommunikation z.B. soll eher weiblich sein? Wie sprechen denn Männer untereinander? Wer hat all die schönen Kommunikationsgeräte, TVs, Smartphones etc. erfunden?

    Alles an einer Person und ihrer Eigenschaften halte ich für männlich. Oder weiblich. Oder divers. Einfach weil die Person selbst das eine oder andere Geschlecht hat. Niemand sollte allein wegen irgendwelchen vorhandenen Eigenschaften seine/ihre geschlechtliche Identität in Frage stellen!
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#2 nichtbinärePersonAnonym
  • 27.06.2022, 16:31h
  • Antwort auf #1 von daVinci6667
  • "Diese blöden Zuordnungen Können womöglich ein Grund sein warum sich immer mehr Menschen als non-binär bezeichnen."

    Vielleicht können sie womöglich. In meinem Fall kann ich nur ganz klar sagen: Nein.

    "Niemand sollte allein wegen irgendwelchen vorhandenen Eigenschaften seine/ihre geschlechtliche Identität in Frage stellen!"

    Sicher nicht allein auf Grund irgendwelcher Eigenschaften. Aber wenn ich merke, dass ich mich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühle, mich damit jahrelang auseinandersetze und immer mehr zu dem Schluss komme, dass ich eben ganz klar weder ein Mann noch eine Frau bin, dann ist das einfach so.

    Meine Nichtbinarität hat jedenfalls nichts mit irgendeinem Trend zu tun. Und ich habe meine geschlechtliche Identität auch nicht in Frage gestellt, sondern - im Gegenteil - gefunden.

    Möglich war mir das allerdings erst, nachdem ich zum ersten Mal überhaupt vom Konzept "nichtbinär" gehört hatte. Um manche Dinge denken - und auch leben - zu können, braucht man manchmal zunächst auch die Worte und Begrifflichkeiten dazu.

    So war/ist es jedenfalls bei mir.
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#3 ursus
  • 27.06.2022, 16:35h
  • Antwort auf #1 von daVinci6667
  • "Alles an einer Person und ihrer Eigenschaften halte ich für männlich. Oder weiblich. Oder divers. Einfach weil die Person selbst das eine oder andere Geschlecht hat."

    Es gibt also z. B. nicht-binären Mut, weiblichen Mut und männlichen Mut? Unterscheidet diese irgendwas? Wenn nein, welchen Sinn ergibt es dann, diese Eigenschaft trotzdem jeweils weiterhin zu vergeschlechtlichen? Weil das Geschlecht unbedingt die ganze Person und alle ihre Eigenschaften durchdringen muss?

    Sorry, ich verstehe diesen Gedankengang überhaupt nicht. Mein Ansatz wäre: menschliche Eigenschaften haben keine Geschlechter.
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#4 LothiAnonym