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McDonald's, das neue Trans-Paradies?

Die Fast-Food-Kette McDonald's ist in diesem Jahr Hauptsponsor des Christopher Street Days in Köln - und vermarktet sich mit dem neuen Film "Proud Crew" als besonders queerfreundliche Arbeitgeberin.

Während der Burgerbrater auf dem CSD-Straßenfest unter dem Motto "Liebe darf alles" mit verschiedenen Plakatmotiven präsent ist, soll das 38-Sekunden-Video mehrfach am Tag auf großen Leinwänden auf dem Festgelände laufen. Der Film erzählt von einer trans Mitarbeiterin, die in einem McDonald's-Restaurant arbeitet und von sämtlichen Kolleg*innen akzeptiert wird.

"Im Film geht es um gegenseitigen Respekt und darum, so auf- und wahrgenommen zu werden, wie man es selbst möchte", erklärte das Unternehmen, das nicht nur in den USA wegen schlechter Arbeitsbedingungen unter Kritik steht, zum Video. "McDonald's steht seit jeher für Vielfalt und eine offene Willkommenskultur – und zwar sowohl was die Mitarbeiter:innen betrifft als auch die Gäste. Jede/r kann hier nach der eigenen Persönlichkeit, mit den eigenen Facetten leben und arbeiten – und zwar ohne große Fragen oder Aufmerksamkeit. Denn das, was für McDonald's zählt ist nicht, wo jemand herkommt oder wen man liebt, sondern wo man gemeinsam hinwill."

Schade nur, dass es im Film so aussieht, als ob die beliebte trans Mitarbeiterin ausgerechnet am CSD-Wochenende arbeiten muss. Die drei queeren Personen im Cabrio, die sie im Drive-Thru bedient, machen mit ihren Pride-Accessoires schließlich den Eindruck, als seien sie gerade auf dem Weg zur Parade… (mize)



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#1 McNickAnonym
  • 01.07.2022, 17:38h
  • Das einzige, was für McDonald' s zählt, ist sein Profit. Dafür betreibt der Konzern halt auch dieses dubiose Rainbowwashing, weil jedeR da so richtig schön auf den Leim geht außer vielleicht alle Ewiggestrigen mit reaktionärem Weltbild. Verändern tut sich damit aber bestenfalls die Gewinnspanne von McDonald' s: für die emanzipatorischen Ziele de Community ist dies aber nicht zielführend.
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#2 McProudAnonym
  • 01.07.2022, 18:05h
  • Antwort auf #1 von McNick
  • sollens halt machen.
    Falls nur wenige das sehen und dann ihren Standpunkt überdenken - wars das wert.

    An der prinzipiellen Fragwürdigkeit ändert das natürlich wenig; da hast Du vollkommen recht.
    Eventuell wollten sie auch die Botschaft rüberbringen: das ist (bei uns) so normal, die Mitarbeiterin will nicht einmal frei für CSD - wofür sie natürlich einen Finger extra kriegen ;)
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