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Schwule Liebe auf einer unfreiwilligen Kreuzfahrt
Am Montag, den 11. Juli 2022 um 20.15 Uhr feiert "Ich war noch niemals in New York" im Ersten seine Free-TV-Premiere - der deutsche Gute-Laune-Film erzählt auch eine schwule Liebesgeschichte.
- 07. Juli 2022,
"Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen!" Diese sehnsüchtige Liedzeile von Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York" könnte für die knallbunte Kinoverfilmung des gleichnamigen Erfolgsmusicals gelten. Regisseur Philipp Stölzl inszeniert seine Musikfilmpremiere als opulente und humorvolle Liebeserklärung an das zeitlose Genre.
Die Story kurz zusammengefasst: Für Lisa Wartberg (Heike Makatsch), erfolgsverwöhnte Fernsehmoderatorin und Single, steht ihre Show an erster Stelle. Doch dann verliert ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis, kommt ins Krankenhaus und kann sich nur noch an eines erinnern: Sie war noch niemals in New York! Kurzentschlossen flieht Maria und schmuggelt sich als blinder Passagier an Bord eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes.
Gemeinsam mit ihrem schwulen Maskenbildner Fred (Michael Ostrowski) macht sich Lisa auf die Suche nach ihrer Mutter und spürt sie tatsächlich auf der "MS Maximiliane" auf. Doch bevor die beiden Maria wieder von Bord bringen können, legt der Ozeandampfer auch schon ab und die drei finden sich auf einer unfreiwilligen Reise über den Atlantik wieder.
Lisa lernt an Bord Axel Staudach (Moritz Bleibtreu) und dessen Sohn Florian (Marlon Schramm) kennen. Axel ist so gar nicht Lisas Typ, doch durch eine Reihe unglücklicher Missgeschicke kommen sich die beiden schließlich näher… Mutter Maria trifft auf Eintänzer Otto (Uwe Ochsenknecht), der behauptet, eine gemeinsame Vergangenheit mit ihr zu haben – was Maria mangels Gedächtnis natürlich nicht überprüfen kann. Und Fred verliebt sich Hals über Kopf in den griechischen Bordzauberer Costa (Pasquale Aleardi). So verläuft die turbulente Schiffsreise – mit mehrmaligem Finden und Verlieren der Liebe und jeder Menge Überraschungen – nach New York.
Die Free-TV-Premiere von "Ich war noch niemals in New York" findet im Rahmen der Reihe "SommerKino im Ersten" statt. (cw/pm)
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Man wollte wohl einen Hit wie bei der Musical-Verfilmung "Mamma Mia" schaffen, hat aber stattdessen peinlichen Schrott abgeliefert.
Sorry für die deutlichen Worte, aber das passiert, wenn sich Regisseure, Drehbuchautoren oder wer auch immer selbst verwirklichen wollen und dann ein gut funktionierendes Bühnenmusical sowohl bei der Handlung als auch der Musik teils drastisch verändern.